Rezension

Rezension zu Tumor von Dominik A. Meier

Tumor von Dominik A. Meier
“Das Institut. Leuchtfeuer der Menschheit. Ein gewaltiger Forschungskomplex am Ende der Welt. Hier sollte unsere Spezies die Grenzen ihres Daseins überwinden. Hier sollten wir neue Menschen werden. Doch es kam alles anders. Nun steht das Institut für dutzende unterirdische Ebenen voller Giftgas, unerklärlicher Anomalien und missgestalteter Kreaturen. Es ist die Keimzelle unseres Untergangs. Niemand weiß, was geschehen ist. Und doch bin ich hier. Ich riskiere mein Leben für meine Frau, die hier verschollen ist. Mein Name ist Maske. Und mein Weg führt nach unten.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Den Klappentext fand ich von Anfang an extrem interessant. Es klingt nach Mystery, nach Spannung und viel Action. Und ja, das Versprechen hat das Buch auf jeden Fall gehalten. Der Mix zwischen Thriller, Dystopie, Science Fiction und Mystery find ich mega gelungen. Sogar die Horror-Elemente finde ich passend. Und das obwohl ich keinen Horror mag. Aber hier passt das einfach zur ganzen Geschichte.

Ich finde es auch sehr gut gemacht, dass es immer wieder zu Spannungsspitzen kommt. Es ist nicht so, dass die Geschichte langsam spannend wird, sondern generell ist und immer wieder auf die Spitze getrieben wird. Nach einer kurzen Erholungspause geht es wieder weiter. Allerdings muss ich hier sagen, dass ich zum Ende hin langsam gesättigt war. Die Geschichte war zwar noch nicht zu Ende erzählt, aber vom Lesegefühl her war ich satt von dem Buch. 620 Seiten sind ordentlich und vielleicht wäre hier oder da etwas weniger mehr gewesen. Es ist schwer zu erklären, aber ich hoffe, du weißt was ich meine.


“Eigentlich sollte der Filter meiner Maske noch ein paar Minuten halten. Eigentlich.”
~ Buchbeginn


Das Setting finde ich großartig. Das Institut wird auch wirklich genial beschrieben. Ich habe immer ein Bürogebäude im Kopf mit seinen Ecken, einzelne Büros oder Labore. Ich kann gut nachvollziehen, wie die Charaktere durch die Gänge gehen und sich nach und nach runter arbeiten, um in die tieferen Ebenen zu kommen.

Der Protagonist “Maske” ist mir aber zu oberflächlich. Es dreht sich alles um ihn in diesem Buch. Um ihn und seine Mission, seine Frau zu finden. Über ihn selber erfahren wir aber gar nichts. Ich hatte immer gehofft, dass am Ende die Bombe platzt und er ein wenig über sich preisgibt. Dieser “Oha”-Moment, auf den ich die ganze Zet gewartet habe, kam leider nicht. Das hat mich schon mit einem sehr unbefriedigten Gefühl zurück gelassen.
Es waren sehr viele Charaktere mit dabei, die ich leider immer wieder durcheinander gebracht habe. Jeder Charakter hatte was besonderes, was auch immer wieder erwähnt wurde, aber irgendwie war es mir viel. Dieses ständige Kommen und Gehen…


“Der graue Korridor war nichts weniger als ein nicht enden wollender Horrortrip, ein Albtraum aus den schlimmsten Tiefen des menschlichen Geistes.”
~ S. 368


Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Angeblich sollen viele Fehler vorhanden sein, die auf die Unwissenheit eines Selfpublisher zurückzuführen sind. Ich muss aber sagen, dass mir nur ein paar kleine Schreib- bzw. Grammatikfehler aufgefallen sind. Diese haben mich aber in keinster Weise beim Lesen gestört. Also würde ich das jetzt nicht als negativ hinstellen. Ich mag seinen Schreibstil und ich mochte seine Worte lesen. Mehr möchte ich in diese Richtung gar nicht.

Auch wenn es sich hierbei um einen 1. Band einer Reihe handelt, schließt die Geschichte komplett ab. Ich kann mir aber schon denken, wie es weitergehen wird. Es gibt nicht viele Überlebende, die das Institut verlassen können. Und da der Titel des 2. Bandes bereits steht.

Ich fand das Buch an sich wirklich sehr gut und ich bin schon sehr gespannt, was sich der Autor im 2. Band ausdenken wird.


Das Cover


Mir ist das Cover etwas zu überladen. Man weiß gar nicht richtig, wo man zuerst hinschauen soll.

Tumor von Dominik A. Meier


Fazit


Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir das Buch richtig gut gefallen. Der Mix aus den verschiedenen Genre, der Schreibstil des Autors. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen.

4/5 Sternchen
(ganz gut)

Die Buchreihe

Band 1 – Turmor
Band 2 – Maschinenengel


Notizen


Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
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Zum Buch
Thriller / Dystopie / Science Fiction | Selfpublished | 620 Seiten | Taschenbuch
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Autor.
Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsbuch. ♡


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2 thoughts on “Rezension zu Tumor von Dominik A. Meier”

  1. Hallo Steffi!

    Im finden von Rechtschreib- und Grammatikfehler bin ich selbst ganz schlecht. Vielleicht weil ich einfach zu schnell lese.

    Der bunte Genremix klingt sehr interessant. Obwohl ich Science Fiction so gar nicht mag.

    Lg
    Sabrina
    #litnetzwerk

    1. Hey Sabrina,
      bei mir ist es ganz genauso, deswegen kann ich das nachvollziehen. :)
      Science Fiction passt einfach perfekt in diese Geschichte. Ich kann dir das gerade nicht wirklich erklären, um nicht zu spoilern. Kannst dich aber gerne bei mir melden, wenn du es genauer wissen möchtest.

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