Rezension zu Traumschreiter – Tochter der gekenterten Reiche von Sebastian Meissner

Traumschreiter - Tochter der gekenterten Reiche von Sebastian Meissner

“In einer Welt jenseits der menschlichen Träume kämpft sich die Traumschreiterin Wassilissa aus dem Schlund der Mahre zurück in die Schleier der Zivilisation.
Sie findet ihr Volk bedroht und gespalten vor. Als sie dem Konflikt nachgeht, lernt sie Freund wie Feind zu misstrauen. Nur auf Ulu, Wassilissas Gefährten, ist immer Verlass. Und auf ihr Talent, jede Antwort zu finden, wenn sie lange genug wühlt. Ihre Beharrlichkeit hält Wassilissa nahe am Abgrund, aber dort kennt sie sich aus.
Diesseits der Träume verliebt sich Arthur ausgerechnet in Julia, die Freundin seines Bruders. Erstmals im Leben schrecken ihn weder Scham noch Streit und damit wählt er ein Schicksal, das mehr als seine Welt verändert.”
~ Klappentext

Meine Meinung

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich dieses Buch nur quer gelesen habe. Ich hatte immer wieder die Hoffnung, dass mich das Buch packen könnte. Aber leider gab es ein riesiges Problem, welches mich immer wieder davon abgebracht hat.
Der extrem schwere Schreibstil des Autors. Es gab Sätze, die ich mehrfach lesen musste, um sie überhaupt zu verstehen. Die drei Zitate, die ich hier einfüge, sprechen für sich.

Ich habe den Eindruck, dass der Autor hier gerne etwas besonders geschrieben haben möchte. Etwas, das anders ist, als alle anderen Bücher. Er möchte, dass sein Schreibstil besonders ist. Ich meine, das hat er geschafft. Allerdings macht es das Buch für mich schon fast unlesbar. Es klingt jetzt härter, als ich es meine. Jeder Autor möchte, dass sein Buch besonders ist. Dass es aus der Menge heraus sticht. Das aber dann auf den Schreibstil zu münzen, ist schwierig.

“In der Finsternis, die den jagenden Schrecken verbarg, schloss Wassilissa die Augen.”
~ Buchbeginn

Die Geschichte ich ganz sicher richtig toll. Es ist der Auftakt zu einer Reihe aus 9 Büchern, die alle für sich selber stehen können. Zwar aufeinander aufbauen, aber trotzdem in sich abschließen. 9 Bücher sind schon eine Ansage, aber wenn sie alle für sich stehen, ist es schon ganz cool.

Leider ist es so, dass ich zu den Charakteren und der Geschichte nichts schreiben könnte. Ich hatte es in all den Jahren noch nie, dass ich mich an gar nichts mehr erinnern kann, wenn ich ein Buch geschlossen habe. Vom Gefühl her ist es so, als hätte ich das Buch gar nicht erst gelesen. Es ist so verrückt und es tut mir so unendlich leid für das Buch. Der Klappentext klingt nämlich so toll und wäre das Buch auch in diesem Stil geschrieben worden, wäre es vielleicht um einiges einfacher gewesen.

“Die Sicht des Sammlers klärte sich schlagartig, als sämtliche Fluidität verflog.”
~ S. 146

Der Klappentext im Zusammenhang mit dem megaschönen Cover hat mich nämlich sehr angesprochen. Weswegen ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Du merkst schon, es macht mich wirklich traurig, dass ich dieses Buch nicht lesen “konnte”. Ich würde es wirklich gerne lesen. Und nein, ich denke nicht, dass es einfach die falsche Zeit für das Buch war. Ich denke nicht, dass mich der Schreibstil an einem späteren Zeitpunkt besser gefallen könnte.

Wenn ich zu einem Buch greife, dann möchte ich mich in die Ecke kuscheln und einfach den Worten folgen können. Ich möchte nicht Wörter nachschlagen müssen, weil ich sie nicht verstehe. Wirklich unglaublich schade.

“Arthur schwamm stoisch hinter Julia her, die sich wie ein Delfin gebärdete.”
~ S. 277

Für das Buch möchte ich nur eine bedingte Empfehlung aussprechen. Lese unbedingt vorher die Leseprobe und teste, ob du mit dem Schreibstil klar kommst.

Das Cover

Absolut wunderschön dieses Cover.

Traumschreiter - Tochter der gekenterten Reiche von Sebastian Meissner

Fazit

Ein unglaublich schwerer Schreibstil hat es, für mich, leider unmöglich gemacht das Buch zu lesen.
Rezension Sterne
1/5 Sternchen
(nicht so)

Die Buchreihe

Band 1 – Tochter der gekenterten Reiche
Band 2 –
Band 3 –
Band 4 –
Band 5 –
Band 6 –
Band 7 –
Band 8 –
Band 9 –

Traumschreiter

WerbungZum Buch
“Traumschreiter – Tochter der gekenterten Reiche” von Sebastian Meissner
Fantasy
Selfpublish, Books on Demand | erschienen am 07.11.2019
296 Seiten | Taschenbuch | ISBN 9783749499014 | 9,99 EUR
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Autor.
Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsbuch. ♡

Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
Dreams, Books and Fantasy | Bambinis Bücherzauber | Two for books | Bücher – Seiten zu anderen Welten

Signatur Buchblog angeltearz liest

Diesen Beitrag teilen oder liken
Loading Likes...

5 Kommentare bei “Rezension zu Traumschreiter – Tochter der gekenterten Reiche von Sebastian Meissner

  • Hey Steffi :)

    Erstmal lieben Dank fürs verlinken! Deine habe ich meiner auch gleich mal mit dazu gepackt.

    Ich kann deine Rezi total verstehen, denn mir gings ähnlich. Ich fand den Stil ziemlich anstrengend und die vielen Begriffe haben ein Lesen einfach nur sehr kompliziert gemacht. In der Leserunde hatte uns der Autor dann ein Glossar (sage und schreibe 6 Seiten) gegeben, aber so richtig bin ich danach auch noch nicht durchgestiegen.
    Ich könnte zur Handlung auch nichts mehr wirklich sagen, zu den Charakteren habe ich keinen Bezug gefunden.

    Weiterlesen werde ich die Reihe auch nicht. Dafür bräuchte ich wahrscheinlich erstmal jemanden, der mir die Handlung und die Zusammenhänge erklärt.

    Lieben Gruß
    Andrea

    • Hey Andrea,
      sehr gerne und vielen Dank für dein Verlinken. :)

      Das Glossar habe ich per eMail auch bekommen. Ich habe es allerdings nicht gelesen, weil ich keine Wörter nachschlagen möchte. Das stört mich massiv beim Lesen. Ich bin da also ganz bei dir. :)

      Nein, ich werde auch nicht weiterlesen.

      • Ich habs auch nur quer gelesen. Ich war mit der Geschichte schon so weit fortgeschritten, dass ich mir eine Art eigenes Weltenkonstrukt gebaut habe und das hätte alles wieder durcheinander gebracht. Das permanent nachschlagen hätte mich auch extrem gestört.

  • Huhu,

    Schade, dass du es abgebrochen hast!
    Ich hab das Buch auch gelesen und fand es stellenweise auch ziemlich anstrengend und habe wenig verstanden bzw. es hat recht lang gedauert bis ich die Fäden miteinander verbinden konnte.
    Dennoch mochte ich die Idee dahinter und das Prinzip der Welt.

    LG
    Babsi

Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



* Beim Abschicken deines Kommentares akzeptierst du, dass deine Daten auf angeltearz-liest.de gespeichert und verarbeitet werden. Detaillierte Informationen findest du in meiner Datenschutzerklärung.