Rezension

Rezension zu Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

“Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon …”
~ Klappentext

Meine Meinung

Wann hast du das letzte Mal ein ganzes Buch an einem Tag gelesen? Ein Buch gelesen, dass dich die Zeit vergessen lassen hat? Ich kann jetzt behaupten, dass es bei mir gar nicht so lange her ist, denn es ist mir mit diesem Buch passiert.
Den Hype um dieses Buch habe ich damals ignoriert. Auch als die TV-Serie erschien und der Hype wieder aufflammte, habe ich ihn ignoriert. Aber jetzt habe ich dann doch mal zu dem Buch gegriffen, weil ich so viele Empfehlungen bekommen habe. Und wie du schon merkst, ich kann den Hype verstehen und absolut nachvollziehen.

Wer die Geschichte bzw. das Kernthema nicht kennt: In dem Buch wird ein sehr sensibles Thema angesprochen. Es geht um den Selbstmord einer Jugendlichen. Sie erzählt, praktisch in Rückblenden, warum sie diese Tat überhaupt begangen hat. Und das in einer Art und Weise, die einfach berührend, schockierend, einfach extrem emotional ist. Mobbing wird hier ganz groß geschrieben. Wie Kleinigkeiten, die der Eine als Nichtigkeit abtut für wen anders die Welt bedeuten oder ins Wanken bringen kann. Als das wird in dem Buch thematisiert.

“”Sir?”, wiederholt sie.”
~ erster Satz

Dass ich das Buch so schnell gelesen habe, hat auch sehr viel mit dem Schreibstil des Autors zu tun. Wäre der nicht so gut, hätte sich wohl alles anders verhalten.
Es ist eben auch einfach gut gemacht mit dieser Art der Rückblenden durch die Kassetten. Man fiebert einfach mit. Und irgendwie hatte ich doch noch die kleine Hoffnung, dass Hannah am Ende des Buches noch leben würde.

Auch 12 Jahre später (das Buch erschien 2010) sollte dieses Buch oft und viel thematisiert werden. Ich finde, es sollte eine Pflichtlektüre für Jugendliche sein. Man sollte ihnen begreifbar machen, wie schlimm dieses sch*** Mobbing ist und wie “witzige Kleinigkeiten” für einen anderen Menschen die Welt bedeuten können.

Von mir gibt es für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung.

Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Fazit

Ein Buch, das seinen Hype absolut wert ist. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden komplett durchgelesen.

Tote Mädchen lügen nicht

WerbungEckdaten zum Buch
“Tote Mädchen lügen nicht” von Jay Asher
Originaltitel: Thirteen Reasons Why
Fantasy
cbt Verlag | erschienen am 08.10.2012
288 Seiten | Taschenbuch | ISBN 9783570308431 | 9,99 EUR
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen von dem Verlag.

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Rezensionen zu finden war nicht so leicht.

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Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen von dem Verlag.

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3 thoughts on “Rezension zu Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

  1. Hallo Steffi,

    ich habe mir das Buch letztens auf die Wunschliste gesetzt, als wir kurz darüber geplaudert haben. Das kann ich mir gut vorstellen, dass es aufgrund der Rückschauen mit dem Kassettenrekorder extrem packend ist. Genauso ein Buch brauche ich in nächster Zeit mal wieder – eines, das richtig genial flutscht.

    Ich bin mir sicher, dass ich es mir bald gönnen werde.

    Danke für deine Eindrücke!

    Liebe Grüße
    Nicole

  2. Hallo Steffi,
    ich hatte die Anregung zu diesem Buch aus deiner November-Zusammenfassung bekommen.
    Habe es inzwischen über die Onleihe ausgeliehen und durchgelesen.
    Leider hatte ich nicht den Luxus, das in einem Rutsch zu erledigen wie du, aber ich hätte es gern getan.
    Das ist wirklich ein Buch, dass dermaßen fesselnd ist, dass man eigentlich nicht weglesen möchte, bevor man es ausgelesen hat.
    Es gibt eine Netflix-Serie dazu. In der Ausgabe, die ich hatte, sind hinten auch noch Szenenfotos drin. Aber ich glaube nicht, dass eine Verfilmung das alles so gut darstellen kann wie ein Buch.
    Danke nochmal für den Tipp.
    Liebe Grüße
    Petra

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