Rezension zu Swim Away von Kiki Sieg

Swim Away von Kiki Sieg

“Aurelie ist talentiert, diszipliniert und ehrgeizig – gute Vorrausetzungen, um erfolgreiche Triathletin zu werden. Doch als sie gemeinsam mit den anderen Jugendlichen ihres Vereins zum ersten Mal im Nachwuchscup Norddeutschland startet, stellt sich die Frage: Wie weit geht sie, um die Beste zu sein?
Aurelie ist hin- und hergerissen. Zwischen ihrem Team und ihren eigenen Zielen, zwischen Stolz und Gewissensbissen, zwischen richtig und falsch. Darf es außer Training noch etwas anderes in ihrem Leben geben oder ist Triathlon schon längst viel mehr geworden als nur ihr Hobby?
Eine fesselnde Geschichte über das Gewinnen, Verlieren und das, was dazwischenliegt.”
~ Klappentext


Meine Meinung


Kennst du dieses Buch, dass du eigentlich unbedingt lesen wolltest. Und dann liegt es da und wartet darauf gelesen zu werden und eigentlich hast du da überhaupt keine Lust drauf. Dann greifst du doch dazu, weil du es ja eigentlich mal lesen wolltest. Und dann ärgerst du dich, warum du es nicht schon längst gelesen hast, weil es einfach nur genial ist!? Ja, ganz genau so geht es mir mit diesem Buch! Wegen dem Klappentext, okay und weil die Autorin so nett ist, ist das Buch bei mir eingezogen.
Es ist einfach mal etwas ganz anderes, als ich sonst immer lese. Aber so richtig, was ganz anderes. Und der Klappentext hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich einfach lesen musste.

Dann lag das Buch bei mir und irgendwie wollte ich es nicht greifen und lesen. Ganz merkwürdig! Aber ich habe es getan und jetzt liebe ich dieses Buch! Anders kann ich es gar nicht sagen. Ich bin so froh, dass ich es gelesen habe. Und das Geniale ist auch noch, dass es der 1. Band einer Trilogie ist. Ich freue mich schon auf mehr!

“Freibäder sind komische Orte.”
~ Buchbeginn

Es ist einfach dieser Drang von Aurelie, dass sie gewinnen muss. Egal, was kommt und egal, wer ihr im Weg steht. Es gibt nur dieses eine Ziel: Gewinnen. Die Beste sein, ohne Rücksicht auf Verluste. Ich glaube, viele von uns hatten diesen Drang schon mal. Dass man in etwas wirklich gut ist und sich selber so weit treibt, dass man den Blick auf das Wesentliche vergisst. So ist es eben bei Aurelie, denn sie möchte die Beste sein in ihrem Hobby. Nur, dass sie es bis zur Spitze treibt, die sie praktisch dazu zwinkt über ihr Leben nachzudenken. Mehr möchte ich hier auch nicht drauf eingehen.

Ich finde es krass, wie die Autorin die Emotionen von Aurelie und auch den anderen Charakteren rüber bringt. Es wird real und nicht übertrieben. Ich kaufe es der Autorin absolut ab, dass es wirklich so passieren könnte. Okay, ein paar Szenen sind vorhersehbar und ein wenig zu “das musste ja so passieren”. Halt eben diese typischen Szenen, die man in einer Teenie-Geschichte erwartet. Die hätten auch gerne weggelassen werden können. Es hätte der Geschichte keinen Abbruch getan.

“Agnes setzte ihre Große-Schwester-Miene auf. “Prinzipien sind da, um gebrochen zu werden.””
~ S. 111

Ich mag den Schreibstil der Autorin gerne. Sie schreibt gar nicht blumig und teilweise schon recht nüchtern, aber es passt einfach zur Geschichte. Es ist großartig, wie sie sich in die Lage von Aurelie hineinversetzt und das, was Aurelie erlebt wiedergibt. Schon etwas magisch das Ganze. Ich habe das Gefühl beim Lesen, dass es Aurelie wirklicht gibt und die Autorin einfach nur ihr Leben niederschreibt.

Mit Triathlon habe ich selber gar nichts zu tun. Ich fahre gerne Fahrrad und wandere gerne, aber ohne irgendwelche Wettkämpfe. Deswegen ist die Welt, die Aurelie liebt für mich nicht greifbar. Dennoch schafft die Autorin es mir diese Welt nahe zu bringen, ohne dass es aufdringlich wird. Ja, die Geschichte und Aurelie haben ein besonderes Thema. Aber genau deswegen hat mich das Buch von Anfang an gereizt. Es ist etwas, was nicht 0815 ist und genau diese Bücher reizen mich einfach sehr.
Wer jetzt Angst hat, dass hier eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht, den kann ich beruhigen. Aurelie liebt ihren Sport mehr. Noch jedenfalls, denn ich habe da so eine Ahnung.

“Wenn du nicht weißt, wie es sich anfühlt, die Beste sein zu wollen, weißt du nichts über mich. Dann kannst du nicht nachvollziehen, was es bedeutet, alles einem Ziel unterzuordnen, Dinge ohne mit der Wimper zu zucken aufzugeben. Dann weißt du auch nicht, wie es sich anfühlt, zu verlieren. Wirklich zu verlieren. Denn verlieren kann man nur, wenn etwas auf dem Spiel steht.”
~ S. 251

Wie oben schon geschrieben, ist es der erste Band einer Trilogie. Ich bin wahnsinnig gespannt darauf, wie es Aurelie weiter ergeht.
Eine Sache wird auch nicht aufgeklärt in diesem Buch und ich möchte schon wissen, wie genau diese Situation weitergeht.

Wer Lust hat auf ein Jugendbuch mit einem speziellen Thema, dem möchte ich dieses Buch empfehlen.


Das Cover

Ich liebe ja Landschaftsbilder sehr und ja, der See passt perfekt zum Thema. Allerdings ist das Cover einfach zu unscheinbar. Man sieht von Außen nicht, dass es sich um ein Jugendbuch handelt.

Swim Away von Kiki Sieg


Fazit

Eine sehr schöne Geschichte zu einem außergewöhnlichen Thema.

4/5 Sternchen
(ganz gut)

Die Buchreihe

Band 1 – Swim Away
Band 2 – ?
Band 3 – ?


Notizen

Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
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Zum Buch
Roman / Jugendbuch | Selfpublish, TWENTYSIX | 352 Seiten | Band 1 | Taschenbuch
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen von der Autorin.
Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsbuch. ♡


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