Rezension

Rezension zu Smaragdgrün von Kerstin Gier

Smaragdgrün von Kerstin Gier
“Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann …”
~ Klappentext

Meine Meinung


Ein wirklich krönender Abschluss. Anders kann ich das nicht schreiben und eigentlich brauche ich auch nichts weiter schreiben. Dieses Buch hat die Trilogie rund gemacht und einen wirklich großartigen Abschluss geliefert.

Ich mag die Geschichte wirklich sehr. Wenn ich den Aspekt ausblende, das ich den Film schon kenne und somit weiß wie es ausgeht, finde ich das Ende doch wieder überraschend. Welcher Hintergrund überhaupt hinter dem Allen steckt. Welche Überraschungen überhaupt noch aufgedeckt werden, mit denen man eigentlich so gar nicht rechnen konnte. Und obwohl ich die Geschichte kenne hat es mir richtig Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich muss gestehen, dass ich die Filme immer noch sehr mag.
Aber ich muss leider sagen, dass ich mit den Zeitsprüngen und wann man wen getroffen hat, ein wenig durcheinander gekommen bin. Ich fand es ganz erfrischend, dass ich hier ein wenig mitdenken musste. Trotzdem ist ein kleiner kleiner “Achja”-Effekt ist schon ganz cool.

“Die beiden sehnsüchtig erwarteten Märchenprinzen hatten an diesem Morgen ausnahmsweise ihre weißen Rösser im Stall gelassen und waren mit der U-Bahn gefahren”, deklamierte Xemerius mit salbungsvoller Stimmt. “Bei ihrem Anblick bekamen die beiden Prinzessinnen glänzende Augen, und als die geballte Ladung jugendlicher Hormone in Form von verlegenen Begrüßungsküsschen und dämlichen Grinsen aufeinandertrafen, musste dich der kluge und unerreicht schöne Dämon leider in einen Papierkorb übergeben.”
~ S. 431

Gideon und Gwendolyn sind großartige Charaktere, die ich richtig lieb gewonnen habe. Ich finde es toll, wie Gideon sich im letzten Band verändert hat. Ob das vorherige Verhalten gespielt war, sagt er zwar, aber irgendwie kaufe ich es ihm nicht so richtig ab. Aber das ist wirklich egal! Ich mag es wie die Charaktere ausgearbeitet sind. Alle, wie sie im Buch vorkommen. Jeder hat seine Rolle, die ich ihm wirklich abkaufe.
Auch die Settings in der Vergangenheit kaufe ich ihr ab. Durch die Zeitsprünge ist es sicherlich sehr schwer die einzelnen Zeiten glaubhaft darzustellen. Ich finde, das ist super gemacht.

Ich mag den Schreibstil der Autorin wirklich gerne. Er ist locker und leicht und sie zieht mich in ihre Welt rein. Es ist großartig, wie sie es schafft, dass ich neben Gwendolyn stehe und mit in die Vergangenheit reise.

Es hat überhaupt keinen Sinn, die Bücher durcheinander zu lesen. Ich habe den Eindruck, dass die Geschichte durchgehend geschrieben wurde, um sie dann in 3 Bücher aufzuteilen. Also sollte man wirklich alle drei hintereinander weg lesen.

Von mir gibt es eine absolute Empfehlung für alle drei Bücher!


Das Cover


Die Cover der Hardcover mag ich unheimlich gerne. Die pastelligen Farben, die Illustrationen. Und ohne Schutzumschlag sind sie genauso schön.

Smaragdgrün von Kerstin Gier


Fazit


Was für ein Finale! Ich bin absolut begeistert von dieser Trilogie. Ich mag die Charaktere, das Setting, den Schreibstil der Autorin. Es ist perfekt!

5/5 Sternchen
(genial)

Die Buchreihe


Band 1 – Rubinrot
Band 2 – Saphirblau
Band 3 – Smaragdgrün

 

Notizen


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Zum Buch
Jugendbuch / Fantasy | Arena Verlag | 496 Seiten | Band 3 | Hardcover
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.

 

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2 thoughts on “Rezension zu Smaragdgrün von Kerstin Gier”

  1. Ich kann dir wirklich nur in allem zustimmen. Was für ein langweiliger Kommentar. *haha* Aber du hast absolut recht. Ihre locker leichte Art zieht einen einfach sofort in die Welt hinein und verzaubert einen. Ich mag Gideon und Gwendolyn auch sehr gerne, aber Xemerius mag ich fast noch lieber. :D

    Das seltsame ist ja, dass ich Zeitreisen sowohl liebe als auch hasse und zwar aus den selben Gründen. Es ist manchmal einfach ein Brainf**k der mich aufregt, aber gleichzeitig eben wieder begeistert, weil es so unglaublich gut durchdacht ist und dem ganzen eine dramatische Wendung geben kann. ^^

    Eine wirklich schöne Rezension zu einem wundervollen Buch. ♥

    1. Ach was, der ist gar nicht langweilig. :)
      Xemerius ist wirklich der Hammer. Den hätte ich auch gerne. Hihi.

      So geht mir das auch immer bei Zeitreisen. :D

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