Rezension

Rezension zu SCAN – Im Visier des Feindes von Walter Jury und Sarah Fine

SCAN - Im Visier des Feindes von Walter Jury und Sarah Fine
“Der 16-jährige Tate wird von seinem Vater gnadenlos gedrillt. Während seine Freunde noch in den Federn liegen, übt Tate Ju-Jutsu-Kicks und paukt anschließend Waffenkunde und Chinesisch. »Für die Familie« – so begründet sein Vater das seltsame Boot-Camp-Training. Tate aber hat längst die Nase voll und stiehlt aus dem Hochsicherheitsbüro seines Vaters einen vermeintlich harmlosen Scanner. Mit fatalen Konsequenzen. Plötzlich sind Tate und seine Freundin Christina auf der Flucht vor Aliens, die aussehen wie Menschen – und nichts weniger als das Schicksal der Erde hängt von ihnen ab…”
~ Klappentext
 

Meine Meinung


“Independence Day meets Bodyguard” heißt es auf der Rückseite des Buches und ich finde, dass es genau das aussagt, was dieses Buch ist. Ich gehe davon aus, dass so ziemlich jeder beides kennt oder wenigstens davon gehört hat und somit gut einschätzen kann, worum es in diesem Buch überhaupt geht.
Ich finde die Grundidee genial. Sie ist jetzt nicht unbedingt etwas Neues und einige Szenen kamen mir bekannt vor, aber das Rad wird ja auch nicht neu erfunden.
Die Geschichte ist so rasant und eine Spannung folgt der Nächsten, dass selbst ich als Leser nicht zur Ruhe komme. Ich fiebere so mit Tate udn Christina mit.

Ich mag den Schreibstil der beiden Autoren richtig gerne. Sie schreiben so leicht und haben einen sehr jugendlichen Stil. Es fallen schon mal ein paar Worte, die man in einem Jugendbuch erwarten könnte. Es ist schon genial zu lesen, wenn die Autoren sich in die Jugendlichen auch reinversetzen und denen das Jugendliche geben, was sie brauchen. Ich mag es nicht, wenn die Charaktere nicht ihrem Alter entsprechend handeln und reden. So ist es viel authentischer.

Jugendbuch-typisch ist allerdings wieder, dass mir die Tiefe fehlt. Sei es in den Hintergründen der Geschichte oder bei den einzelnen Charakteren. Ich gebe aber hier die Hoffnung nicht auf, dass es im 2. bzw. finalen Band ein weniger mehr aufgeklärt wird.

Die Charaktere finde ich ansonsten unheimlich gelungen. Tate und Christina sind zu putzig und unglaublich sympathisch. Es wird immer wieder Kleinigkeiten erwähnt, die die Charaktere ausmachen. Man hat ja dann doch irgendwie einen gewissen Typen im Kopf und diese Kleinigkeiten machen mir das Kopfkino direkt leichter.

Das Buch in ein anderes Genre als Jugendbuch zu stecken, finde ich schwierig. Es ist eine Dystopie, aber auch Science Fiction mit einem Hauch von Thriller und Liebesgeschichte. Perfekter Mix!

Ganz klare Leseempfehlung von mir.

 

Das Cover


Ein typisches Cover für einen abenteuerreiches Jugendbuch. Ich finde es sehr passend.

 

Fazit


Ein großartiger Auftakt. Unglaublich rasant und spannend.

4/5 Sternchen
(ganz gut)
 

Die Buchreihe


Band 1 – SCAN – Im Visier des Feindes
Band 2 – BURN – Der Anfang vom Ende

 

Notizen


Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
Mein Bücherregal und ich | My Book&Serie&Movie Blog | Kleinbrinas Bücherblog

Zum Buch
Jugendbuch / Dystopie | 9783570311806 | cbt | 400 Seiten | Band 1 | Broschur
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡

 

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2 thoughts on “Rezension zu SCAN – Im Visier des Feindes von Walter Jury und Sarah Fine”

  1. Hey liebe Steffi,

    ich hoffe, das ich dich mit zu meiner Rezension dazu verlinken darf. ^^

    Wir sind uns zwar mit den Charakteren nicht ganz einig, aber das ist ja nicht schlimm. Was du putzig empfandest, war für mich schnell nervig. Aber beim Schreibstil sind wir uns einig, den der war so an sich echt toll. :-)

    Liebe Grüße von mir an dich

    Anja

    1. Hey Anja,
      natürlich darfst du das. Ich freue mich sehr! :)
      Das ist überhaupt nicht schlimm. Ich finde es cool, dass die Meinungen so unterschiedlich sind. <3

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