Rezension

Rezension zu Mr. Sapien träumt vom Menschsein von Ariel S. Winter

Mr. Sapien träumt vom Menschsein von Ariel S. Winter
“Mr. Sapien, der Held von Ariel S. Winters Science-Fiction-Roman, ist ein Roboter – lebensmüde und völlig aus der Mode gekommen, weil noch von Menschen gemacht –, der sich gezwungen sieht, aus der Stadt zu fliehen, weil ihm die Abschaltung droht. Als ausgewiesener Menschenliebhaber war der Android dort zudem immer mehr der sozialen Ausgrenzung ausgesetzt gewesen. Nun zieht er sich an die einsame englische Küste zurück, um in einem angemieteten Strandhaus auf dringend benötigte Ersatzteile zu warten. Sein halbherziger Suizidversuch hat ihn etwas beschädigt zurückgelassen. Dabei hängt er doch eigentlich so sehr am Leben. Da wird er auf seine einzigen Nachbarn in der Umgebung aufmerksam, eine rätselhafte Patchwork-Androidenfamilie, die ›Asimovs‹, die ein Geheimnis zu verbergen scheint: Unter ihnen soll einer der letzten Menschen leben … Hat er die Antworten, nach denen Mr. Sapien sucht? Oder ist es die Familientragödie der Asimovs, die ihm mehr über das Menschsein verrät, als es ein Mensch je könnte?”
~ Klappentext

Meine Meinung


Der Klappentext hat mich wirklich angesprochen. Ich finde Roboter, die vermenschlicht werden, irgendwie wahnsinnig interessant. Ich weiß gar nicht genau. Wahrscheinlich, weil die mir auch Angst machen. Ich habe mir ein Buch vorgestellt mit einem Roboter, der mit dem letzten Menschen auf Erden redet, seine Emotionen teilt. Sich einfach austauscht. Ich glaube, es ist nicht gespoilert, wenn ich sage, dass das nicht der Fall ist. Von Mr. Sapien lesen wir sehr wenig in diesem Buch. Sehr schade! Dafür lesen wir mehr über die anderen Charaktere bzw. schon fast deren Lebensgeschichte.

Ich finde es schade, wenn man mit einem guten Äußeren die Menschen anlockt und der Inhalt dann gar nicht dazu passt. Das ist unfair dem Leser gegenüber.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch quergelesen bzw. Absätze auch übersprungen habe. Es kommen Passagen vor, die ich nicht lesen wollte. Dinge, die zwischen einem Roboter und Mensch nicht passieren dürfen. Nicht in so einem Buch!! Ich lasse deiner Fantasy jetzt freien Lauf, aber ich denke, du weißt was ich meine. Auch ohne, dass ich hier jetzt spoiler.

Zu Guten muss ich allerdings dem Autor lassen, dass sein Schreibstil mir gut gefällt. Er schreibt locker und flüssig. Trotzdem hat es nicht geschafft, mich in den Bann des Buches zu ziehen. Ein guter Schreibstil macht leider die Sache nicht wieder gut, dass die Geschichte nicht so ist, wie ich es mir erhofft habe.


Das Cover


Ein wahnsinnig tolles Cover. Ich finde alleine dieser Anblick verspricht schon Spannung.

Fazit


Mich hat das Buch wirklich enttäuscht. Das ich mit was Anderem gerechnet habe, ließe sich verzeihen, wenn es einfach gepasst hätte.
 
2/5 Sternchen
(nicht so)

Notizen


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Zum Buch
Science Fiction | Droemer Knaur | 300 Seiten | Broschur
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch.

 

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