Rezension

Rezension zu Mitra – Magisches Erbe von Björn Beermann

Mitra - Magisches Erbe von Björn Beermann
„Das hat sich die 16-Jährige Mitra anders vorgestellt. Sie wollte in Hamburg ein neues und normales Leben beginnen. Doch nun muss sie sich zusätzlich zu ihrer Ausbildung mit ihrer magischen Gabe, einem nervigen Hausgeist und zwei Kerlen herumschlagen. Und dann wird sie auch noch in einen alten Kampf um Macht und Magie zwischen den Elementen hineingezogen, den nur sie wieder befrieden kann. Nur gut, dass sie in Aggy eine echte Freundin hat, die mit ihrer speziellen Art Mitra durch dieses Chaos begleitet.”
~ Klappentext
 

Meine Meinung


Manchmal ist mir nach einem leichten Buch. Ein Buch, dass vom Klappentext schon verspricht recht ruhig zu sein und es sich leicht lesen lässt. Den Eindruck hatte ich bei dem Buch direkt. Und ich würde von meinem ersten Eindruck nicht enttäuscht. Es lässt sich tatsächlich leicht lesen. Wobei das Buch als Broschur wirklich schwer in der Hand liegt. So ein Gewicht kennt man sonst von Hardcovern und das macht das Lesen in der Hinsicht wieder schwerer.
Dennoch ließ der Inhalt sich leicht lesen. Die Schrift ist schon sehr groß und die Abstände zwischen den einzelnen Sätzen ebenfalls. Ich finde es immer schade, wenn das Buch so auf viele Seiten gebracht wird. Hat den Eindruck, als muss man es unbedingt schön dick machen das Buch.

Der Autor hat eine ruhige und leichte Art zu schreiben. Von seiner Art her würde ich ihm Kinderbücher zutrauen, für ein Jugendbuch ist es mir schon fast zu ruhig. Ich war recht erstaunt als ich las, dass das Buch ab 12 Jahre ist. Das erscheint mir etwas zu hoch angesetzt. Trotzdem gefällt mir sein Schreibstil sehr. Es passte gerade perfekt in meine Stimmung und so konnte er mich abholen und mitnehmen.

Die Charaktere gefallen mir sehr gut. Gerade Mitra ist in ihrer tollpatschigen Art einfach total putzig. Ich bin gespannt, ob sie mit ihren Aufgaben in den nächsten Büchern weiter wächst oder ihre Art behält.
Eine kleine Kritik habe ich bei ihrer Freundin Aggy. Norddeutscher Sarkasmus kann leider falsch verstanden werden und dann anfangen zu nerven. Anfangs fand ich das noch lustig, aber nach und nach eher nicht mehr und das sag ich als Norddeutsche.


“Ich versuche kein Freak zu sein und verhalte mich deswegen immer mehr wie einer. Ein Teufelskreis. Ein Freak-Kreis!”
~ S. 159


Eine junge Hexe und zwei Frauen, die mit ihr verwandt sind und eine sprechende Katze. Ich möchte mich jetzt nicht so weit aus dem Fenster lehnen, aber da gab es doch mal eine Serie im Fernsehen… Als alles mit einmal da war, hatte ich diese Serie direkt im Kopf. Ich kann aber nicht einschätzen, wie ich das finden soll. Einerseits schade, weil ich gerne was Neues lese und da viel Potential drin ist. Andererseits ist der Plot der TV-Serie schon genial.
Die Geschichte an sich fand ich schon sehr gut durchdacht. Allerdings waren einige Kleinigkeiten ein wenig unlogisch bzw. irgendwie nicht zu Ende gebracht. Ein paar Szenen wurden angesprochen, dann nochmal angesprochen, aber irgendwie nicht zu Ende gebracht. Das finde ich schade!
Wie schon gesagt, die Geschichte hat viel Potential, aber manchmal fehlte einfach noch was.

Dennoch fand ich das Buch großartig und ich bin schon mega gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.
Ich möchte auch unbedingt eine Leseempfehlung aussprechen. Trotz einiger Kleinigkeiten war das Buch einfach toll.


“Mit dem Elan eines Faultieres schwang sie ihre Beine aus dem Bett.”
~ S. 144


Das Cover


Ich finde das Cover großartig. Es strotzt irgendwie voller Leben und hat so viele Kleinigkeiten, die man entdecken kann. Und es ist auffällig.

Mitra - Magisches Erbe von Björn Beermann


Fazit


Eine leichte Geschichte für Zwischendurch. Viel Potential, aber leider an manchen Stellen zu wenig von allem. Geniale Charaktere und ein ruhiger Schreibstil runden das Buch ab. Ich bin total begeistert und freue mich auf den nächsten Band.
 
4/5 Sternchen
(ganz gut)
 

Die Buchreihe


Band 1 – Magisches Erbe


Notizen


Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
Rezensionen mit Herz

Zum Buch
Jugendbuch, Fantasy | tredition Verlag | 460 Seiten | Broschur
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Autor.
Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsbuch. ♡


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2 thoughts on “Rezension zu Mitra – Magisches Erbe von Björn Beermann”

  1. Dir ist der große Zeilenabstand also auch aufgefallen. Das hat mich schon sehr gestört beim Lesen. Und ein paar andere Kleinigkeiten auch.. aber dazu dann mehr in meiner Rezension.
    An Sabrina habe ich tatsächlich nicht gedacht bisher. Aber du hast vollkommen recht, die Parallelen sind eindeutig da.
    LG Lexa

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