Rezension zu Markoniens Farben von Alexandra Sommer

“Fridolin ist gar nicht glücklich. Er muss mit seiner Familie in eine ganz neue Stadt ziehen. Zudem in ein großes, sehr altes Haus, in dem er nicht einschlafen kann, weil es ihn gruselt. Und dann hat er zu allem Überfluss auch noch den schlimmsten Mathelehrer aller Zeiten an seiner neuen Schule. Alles ist einfach nur schrecklich! Als Fridolin jedoch eines Abends gemeinsam mit seiner Schwester Sarah dieses merkwürdige Loch in der Abstellkammer des neuen Hauses entdeckt, beginnt ein buntes und völlig unerwartetes Abenteuer. Fridolin und seine Geschwister entdecken die neue und unbekannte Welt Markoniens. Sie erfahren alles über die Bewohner dieser Welt, über Kraftkräuter, Rennfederlis und das Frisieren von Haarhörnern. Leider ist nicht alles so harmonisch, wie es auf den ersten Blick scheint. Als die Geschwister sich wieder verabschieden wollen, können sie Markonien nicht mehr verlassen.
Ein gefährliches Abenteuer beginnt.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Wie putzig ist dieses Buch bitte!

Die Geschichte erinnert mich total an “Die Chroniken von Narnia”. Drei Geschwister, die durch ein altes Haus in eine Parallelwelt geraten und dort Abenteuer erleben. Wer also die Chroniken mag, der sollte dieses Buch vielleicht auch lesen. Die Geschichte ist schon sehr an die Chroniken angelehnt, aber dennoch etwas eigenständiges.
Ob ich die Parallelen gut oder schlecht finde, kann ich nicht direkt sagen. Einerseits ist es schon etwas zu lesen, was man schon kennt und es sind ja nur die Parallelen zu sehen, wenn man es kennt. Andererseits sind eigene Sachen immer schöner.

Mir fehlt da die Erfahrung zu Kinderbüchern, aber ja ich würde es meinem Kind vorlesen wollen. Mir persönlich fehlt allerdings ein wenig die Spannung, die da sein sollte. Aber das lasse ich aus der Bewertung raus, weil es eben nicht direkt meine Geschmack trifft.

“Widerwillig und viel zu langsam packte Fridolin seine gesammelten Star-Wars-Figuren in einen kleinen ledernen Koffer.”
~ Buchbeginn

Der Schreibstil der Autorin ist schlicht und einfach. Es lässt sich so leicht lesen, dass ich das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen habe. Ich finde, dass es sich auch sehr gut für Leseanfänger geeignet ist. Oder auch zum Vorlesen, wenn man mag.

Mir gefallen die Charaktere auch sehr gut. Es ist schwierig Charakteren etwas kindliches zu geben. Gerade bei solch Abenteuern kann es schnell passieren, dass die Charaktere zu erwachsen scheinen. Nicht kindlich reagieren oder einfach nicht genug Kind sind. Das ist hier überhaupt nicht der Fall. Man merkt, dass die Autorin sich auf die Kinder einlässt und die Kinder Kinder sein lässt. Das gefällt mir wahnsinnig gut.

“Wenn du nicht an meiner Seite stehst Manus, dann musst du wohl, wie alle anderen, zu deinem Glück gezwungen werden.”
~ S. 283

Auch die Fantasywesen, die in Markonien leben sind einfach süß. Sie haben alle ihre Eigenarten und machen die Geschichte einfach rund.
Mir gefällt die Fantasywelt generell sehr gut. Alles ist bunt und sehr kindlich gehalten. Man merkt beim Lesen, dass sich die Autorin Gedanken gemacht hat und nicht einfach irgendwas schreibt. Die Autorin legt so viel Fantasie in jede Kleinigkeit und dadurch ist die Liebe zum Detail auf jeden Fall gegeben.

Wer gerne eine leichte Geschichte lesen mag, die den Leser in eine zauberhafte Welt entführt, dem möchte ich dieses Buch ans Herz legen.

Das Buch ist nicht perfekt und hat ein paar kleine Makel, aber das Buch hat es verdient gelesen zu werden.


Das Cover

Das Cover wurde scheinbar mit einfachen Mitteln erstellt. Ich finde es ganz süß, auch wenn es keinen professionellen Eindruck macht.

Markoniens Farben von Alexandra Sommer


Fazit

Eine wirklich süße Geschichte. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen.

4/5 Sternchen
(ganz gut)

Notizen

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Zum Buch
Fantasy / Kinderbuch | Selfpublish / BoD | 324 Seiten | Taschenbuch
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen von der Autorin.
Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsbuch. ♡


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