Rezension zu Magic Academy – Der letzte Kampf von Rachel E. Carter

Magic Academy - Der letzte Kampf von Rachel E. Carter

“Ryiahs Welt wurde für immer zerstört an jenem Tag, als König Blayne von Jerar sein wahres Gesicht zeigte. Nun zählt nur noch eines: die Rebellen zu unterstützen, ihre Familie zu schützen und den König zu Fall zu bringen. Selbst wenn das bedeutet, den mächtigsten Magier des Landes zu hintergehen, der geschworen hat, die Krone zu verteidigen und die Rebellen zu zerstören – Prinz Darren, der Bruder des Königs und Ryiahs Mann…”
~ Klappentext

Meine Meinung

Kennst du das Gefühl, wenn du eine Buchreihe wirklich gerne gelesen hast und regelrecht auf den finalen Band hinfieberst und dieser dich dann enttäuscht? So geht es mir bei diesem Buch. Es ist der 4 und finale Band der Buchreihe. Die vorherigen drei Bücher habe ich geliebt. Das Ende von Band drei fand ich schon komisch. Ich hatte aber gehofft, dass das Finale nicht in diese Richtung geht. Aber leider ist es genau in diese Richtung gerutscht. Eine Richtung, die -meiner Meinung nach- nichts mehr mit der Hauptgeschichte zu tun hat.

Das ganze Buch dreht sich um Ryiah und Darren. Es war ein Rumgezicke und absolutes Generve mit den beiden Charakteren. Für mich las es sich, als wäre die Hauptgeschichte ganz in den Hintergrund gerutscht. Und irgendwie war der ganze Aufbau von den vorherigen Bänden nicht mehr vorhanden. Mir kam es sogar vor, dass Logikfehler eingebaut sind. Ich mag mich hier aber täuschen und lege mich nicht fest.
Mit Darren und Ryiah war es schon immer ein hin und her. Bisher hatte es mir aber ganz gut gefallen, weil es nicht dieses typische Märchenprinz-Geschichte ist, die man sonst in Fantasy findet. In Band 4 hat es aber, im wahrsten Sinne des Wortes, die Krone aufgesetzt.

“Eigentlich hätte es der schönste Tag meines Lebens sein sollen.”
~ Buchbeginn

In der ersten Hälfte des Buches habe ich oft überlegt, das Buch abzubrechen. Die Grundspannung, die in den vorherigen Büchern vorhanden war, war gar nicht vorhanden. Die Geschichte plätscherte einfach so vor sich hin. In der Kombination mit dem nervigen Gezicke der beiden Charaktere eine miese Sache. Aber ich weiß, dass die Autorin so nicht ist. Denn schließlich hat sie mich mit den vorherigen Büchern von der Geschichte überzeugt. Also habe ich weiter gelesen.

Mit der 2. Hälfte des Buches kam dann endlich die Spannung, die ich so vermisst hatte. Und dann ging es verdammt schnell nicht der Geschichte. Die Ereignisse überschlugen sich und dann war das Buch zu Ende. Das was an Spannung und Ereignisse in der ersten Hälfte fehlte, wurde in der Zweiten aufgeholt und und das in einem Tempo. Es war für mich absolut nicht ausgeglichen und rund. Als ich das Buch beendet habe, hatte ich irgendwie ein ganz merkwürdiges Gefühl in mir. Irgendwie passt das so nicht für mich.

“Den Hunden war es egal, ob ich ein schlechter Mensch war und die ganze Welt belog. Für sie zählte nur, dass ich da war, Essensreste aus der Küche mitbrachte hatte und ihnen den kraulte.”
~ S. 166

Auch bleiben einige Fragen für mich offen. Warum Meinungen sich plötzlich geändert haben, ohne triftigen Grund. Meinungen, an die 3/4 des Buches festgehalten wurden und dann plötzlich geändert. Ohne Erklärung. Oder Aussagen bezüglich Charakteren, die vorher anders waren. Es ist schwierig in einem 4. Band plötzlich etwas zu ändern, was drei Bücher vorher anders war. Ja, ich weiß, meine Aussage ist gerade sehr schwammig. Ich kann aber nicht konkreter werden ohne zu spoilern.

Die Autorin schreibt wirklich klasse, das muss ich zugeben. Sie hatte es bisher immer geschafft, mich in ihre Geschichte zu ziehen. Ich habe das Buch nicht abgebrochen, weil ich weiß, was die Autorin kann. Ihr Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen.

“Letzes Gefecht (Substantiv): Akt höchster Selbstlosigkeit.”
~ S. 450

In den 560 Seiten passiert erst ganz wenig und dann auf einmal ganz viel. Die Geschichte geht in eine ganz andere Richtung, als Band 1 startet und das finde ich so schade.
Dass dieser 4. Band nicht gelesen werden sollte, wenn man die vorherigen Bücher nicht kennt, sollte klar sein. Die Bücher bauen aufeinander auf und beginnen auch dort, wo der vorherige endet.

Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass der finale Band schlecht ist, aber er ist in meinen Augen auch nicht gut. Leider. Es tut mir total leid für die Buchreihe.

Das Cover

Das Cover ist so schön. Ich mag es sehr, dass Ryiah drauf zu sehen ist. Die Protagonistin in ihrem eigentlichen Element.

Rezension Magic Academy - Der letzte Kampf von Rachel E. Carter

Fazit

Es ist einfach nicht rund. Ich hätte mir für diese großartige Geschichte einfach ein anderes, spannenderes Ende gewünscht. Ein Ende, das gepasst hätte.
Rezension Sterne
2/5 Sternchen
(naja)

Die Buchreihe

Band 1 – Das erste Jahr
Band 2 – Die Prüfung
Band 3 – Die Kandidatin
Band 4 – Der letzte Kampf

Rezension Magic Academy - Der letzte Kampf von Rachel E. Carter

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“Magic Academy – Der letzte Kampf” von Rachel E. Carter
Originaltitel “The Black Mage 04 – The Last Stand”
Jugendbuch / Fantasy
Verlag cbt | erschienen am 08.04.2019
560 Seiten | Band 4 | Taschenbuch | ISBN 9783570312650 | 9,99 EUR
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡

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2 Kommentare bei “Rezension zu Magic Academy – Der letzte Kampf von Rachel E. Carter

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