Rezension zu Legend – Berstende Sterne von Marie Lu

Rezension zu Legend – Berstende Sterne von Marie Lu

2. November 2017 4 Von Steffi
“Day und June haben so viel geopfert für die Republik und füreinander. Nun scheint das Land endlich vor einem Neubeginn zu stehen. June arbeitet mit dem Elektor und führenden Politikern zusammen, während Day einen hohen Rang beim Militär bekleidet. Keiner der beiden hätte die Umstände vorhersehen können, unter denen sie wieder zusammenfinden. Gerade als ein Friedensabkommen unmittelbar bevorsteht, drohen Anschuldigungen einen erneuten Krieg heraufzubeschwören. Um das Leben tausender Menschen zu retten, soll June nun Day darum bitten, das zu opfern, was ihm am meisten bedeutet … ”
~ Klappentext

Meine Meinung


Ich hatte den 3. und letzten Band der Trilogie schon lange liegen, aber irgendwie hatte ich mich nicht daran getraut. Einerseits weil ich die vorherigen Bücher nicht so großartig fand, wie ich gerne hätte finden wollen. Andererseits weil ich irgendwie Angst hatte, dass das Ende total daneben ist und ich dadurch die Reihe noch schlechter finden würde.
Ich bin aber jetzt doch ganz froh, dass ich es gelesen habe. Es ist ein würdiges Ende. Ich finde sogar, dass es das beste Buch der Drei ist.

Das Buch hat mich von der ersten Seite gepackt, da die Aktion irgendwie sofort gestartet ist. Es war auch irgendwie nicht mehr wichtig, was in den vorherigen Bänden passiert ist. Ganz komisches Gefühl.


“Jeder neuer Tag bedeutet, dass alles möglich ist.” ~ June


Besonders das Ende des Buches, hat vieles rausgerissen. Denn ich habe mit diesem Ende nicht gerechnet und ich finde es großartig.

Allerdings finde ich nach wie vor, die “Liebesgeschichte” von June und Day alles andere als glaubwürdig. Der Funke, der da sein sollte, ist einfach nicht zu mir rübergesprungen. Für mich muss das Ganze, auch wenn es Dystopie ist, realistisch sein und das ist es nicht. Ich kaufe den Beiden einfach nicht ab, dass sie sich lieben.Auch muss ich mir immer wieder vor Augen führen, dass es bei denen um Jugendliche geht. Denn sie agieren und verhalten sich wie erwachsene Menschen. Ja, sie haben in ihren jungen Jahren viel erlebt, aber ein wenig kindliches dürften sie mit ihren 16 Jahren gerne noch haben.

Ich mag die Autorin total gerne lesen. Irgendwie schafft sie es mich in die Geschichte reinzuziehen, auch wenn mir die Charaktere nicht ganz so sympatisch sind. Das ist etwas, was nicht jeder Autor schafft.

Die Trilogie sollte man gelesen haben, wenn man Dystopie gerne liest. Ich finde, sie gehört schon irgendwie zu den Büchern, die man in einem Atemzug mit Dystopie sagt.
Deswegen gibt es von mir auch eine eindeutige Leseempfehlung.


Das Cover


Dieses einfache und schlichte Cover mag ich unheimlich gerne.

Fazit


Ein würdiger Abschluss, den ich unheimlich gerne gelesen habe. Vielleicht sogar der beste Teil der Trilogie.

5/5 Sternchen
(genial)

Die Buchreihe

Band 1 – Fallender Himmel
Band 2 – Schwelender Sturm
Band 3 – Berstende Sterne


Notizen


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Zum Buch
Dystopie / Jugendbuch | Loewe Verlag | 448 Seiten | Band 3 | Taschenbuch
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡


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