Buch-Rezension | Jamies Quest von Cornelia und Dominic Franke

Jamies Quest von Cornelia und Dominic Franke

“Jamie kann nicht glauben, dass gerade er ein sagenumwobener Wanderer sein soll. Eigentlich wollte er nur sein neues Computerspiel starten, als er sich plötzlich in Brior wiederfindet. Von monströsen Spinnen verfolgt, fordert sein Abenteuer all seinen Mut, doch lauert auf Jamie ein weitaus größerer Feind …”
~ Klappentext

Meine Rezension

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei dem Buch ein wenig hin und her gerissen bin.

Ich finde den Plot genial. Ich mag Computerspiele sehr gerne und die Idee, dass sich der Protagonist in diesem Spiel wiederfindet, statt es einfach nur zu spielen, find ich super. Allerdings ist mir die Verbindung zu einem Computerspiel zu wenig. Im Prinzip hätte Jamie auch in ein Buch oder in einen Film gezogen werden können. Es hätte im Ablauf der Geschichte keinen Unterschied gemacht. Das finde ich so schade, da sich die Autoren ja sicherlich was dabei gedacht haben, dass es ein Computerspiel ist. Auch die Aufgabe war mir nicht stark genug hervorgehoben.
Ansonsten mag ich die Geschichte gerne. Dass Jamie überhaupt irgendwo reingezogen wurde, nichts kennt und trotzdem von den Leuten gut aufgenommen wurde mit ihnen ein Abenteuer erlebt. Es hat Spaß gemacht es zu lesen.
Hier und da hat sie ein paar Längen, aber die halten sich in Grenzen.

Die Charaktere finde ich großartig. Ich mag Jamie wirklich gerne, vor allem von seiner Art her. Ich kann ihm vom Alter her aber leider nicht einschätzen. Einerseits geht er noch in die Schule, aber dann mit seiner Freundin und wie er sich generell gibt, könnte er schon erwachsen sein.
Briors Bewohner finde ich unglaublich putzig und süß geschrieben. Genau so stelle ich mir die Charaktere in einem Computerspiel vor, sollte man diese mal treffen.

Sexuelle Andeutungen gab es in dem Buch auch und ich weiß nicht, wie ich es einordnen soll. Es ist kein Jugendbuch, wenn ich es richtig gesehen habe. Aber… Ich weiß auch nicht. Sind sie Fehl am Platz? Sollen sie witzig sein? Keine Ahnung. Direkt verteufeln möchte ich das jetzt auch nicht.

“Also, den Stab und das weiche Ledertuch sowie ein Kästchen mit Schmiere. Du sollst jeden morgen und Abend üben un den Stab ordentlich massieren, ähm… einreiben. Nein, pflegen meinte er und ihn… naja…”
~ S. 201

Über die Autoren zu schreiben fällt mir ein wenig schwer. Dominic ist Anfang 2018 leider verstorben. Das ist eine Tatsache die es mir schwer macht diese Rezension zu schreiben und auch Kritik zu üben. Leider kenne ich keine weiteren Werke von ihm, so dass ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Aber ich würde jetzt sagen, dass er ein toller Autor war. R.I.P.!
Von Cornelia habe ich bereits schon ein weiteres Buch gelesen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich mag ihren Schreibstil sehr. Auch in diesem Buch merkt man die Harmonie der beiden Autoren.

Übern Schnitt mag ich das Buch einfach. Es fehlt hier und da was, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich unbedingt noch mehr davon lesen möchte.

Das Cover

Ich mag das Cover so, so gerne. Es strahlt dieses gewisse Abenteuerfeeling aus.
Ich bin ein großer Fan von Illustrationen und freue mich immer, wenn ich kleine Bildchen im Buch wieder finde.

Jamies Quest von Cornelia und Dominic Franke

Fazit

Es hat hier und da ein paar fehlende Feinheiten, aber es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Und das ist für mich die Hauptsache.
Rezension Sterne
4/5 Sternchen

Die Buchreihe

Band 1 – Aufgabe gesucht
Band 2 – Oben ist unten

Jamies Quest von Cornelia und Dominic Franke

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“Jamies Quest – Aufgabe gesucht” von Cornelia Franke
Fantasy, Abenteuer
Selfpublish, Wölfchen Verlag | erschienen am 01.10.2014
370 Seiten | Band 1 | Taschenbuch | ISBN 9783000469350 | 13,99 EUR
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag / Autor.

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2 thoughts on “Buch-Rezension | Jamies Quest von Cornelia und Dominic Franke

  1. Hallo Steffi,
    ich kann deine Rezension nachvollziehen. ich habe das Buch schon vor einigen Jahren gelesen und mir ging es ähnlich. Nicht schlecht, man konnte es lesen, aber es fehlte irgendwie irgendetwas, was einen unbedingt zum weiterlesen zwingt. Ich habe damals nicht rezensiert, weil ich nicht so recht in Worte fassen konnte, was mich gestört hat. Irgendwie nicht ganz rund.
    Hab einen schönen Tag
    LG
    Yvonne

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