Rezension | Irrlichtfeuer von Julia Lange

Rezension | Irrlichtfeuer von Julia Lange

“Die junge Alba träumt vom Fliegen und arbeitet heimlich an mechanischen Schwingen. Doch dazu benötigt sie das Irrlicht-Gas, ein wertvolles, hoch entzündliches Handelsgut, auf das die Herrschenden des Stadtstaats Ijsstedt ein Monopol haben.
Alba ist nicht die Einzige, die versucht, illegal an das Gas zu gelangen: Große Teile der Bevölkerung Ijsstedts leben in bitterer Armut und werden von Banden regiert, die immer wieder Überfälle auf die Irrlicht-Transporte unternehmen.
Denn neben seinem Wert als Brennstoff kann das Irrlicht einem Menschen magische Fähigkeiten verleihen – wenn man die Vergiftung überlebt. Albas Traum vom Fliegen katapultiert sie schließlich mitten hinein in einen Volks-Aufstand um Macht und Magie und stellt sie vor die Frage, welchen Preis sie zu zahlen bereit ist, um ihr Ziel zu erreichen.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Als ich das Buch gesehen und den Klappentext gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.
Fantasy, Echtzeit mit einem Hauch von Dystopie – so würde ich es einordnen. Die Geschichte gefällt mir sehr gut. Es ist wieder etwas ganz Anderes. Das mag ich – gerade im Fantasygenre – echt gerne, weil irgendwann doch alles irgendwie gleich ist.

Aber die Autorin hat eine ganz andere Idee, die sie super umsetzt.Etwas wirr fand ich allerdings diese Masse an Charakteren. Ich bekomme jetzt schon nicht mehr zusammen, wie viele Nebengeschichten laufen. Also neben Alba und ihrer Geschichte. Einige laufen davon letztendlich zusammen, aber wenige andere verlaufen sich im Sande. Das ist wirklich schade, denn ich finde, dass diese dann auch gleich gar nicht hätten auftauchen brauchen. Weil diese Charaktere auch gar nichts mit der “Roten Linie” zu tun hatten und sich die Geschichte gar nicht geändert hätte, wären sie nicht aufgetaucht.

Nichts desto trotz mag ich Alba ganz gerne. Sie ist so ein kleines Mädchen, das einfach nicht die sein möchte, die sie ist. Beim Fliegen kann sie anders sein – frei sein! Sie kämpft für ihren Traum und sie lässt sich nicht unterkriegen, was sie in meinen Augen unheimlich sympathisch macht.

Mit gefällt der Schreibstil der Autorin unheimlich gut. Ich werde sie auf jeden Fall weiter im Auge behalten und hoffe sehr, dass man bald noch mehr von ihr liest.


Das Cover


Ich liebe das Cover! Es passt perfekt zum Inhalt. Außerdem ist die Farbkombi echt schön.

Fazit


Ein gelungenes Debüt der Autorin.

4/5 Sternchen
(ganz gut)

Notizen


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Zum Buch
Fantasy | Droemer Knaur | 528 Seiten | Taschenbuch
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch.

 

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2 Gedanken zu „Rezension | Irrlichtfeuer von Julia Lange

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