Rezension zu Hexenrot von Maria Röhreich

Hexenrot von Maria Röhreich

“Alice ist eine Hexe. Lange Zeit wusste die Sechzehnjährige nichts von ihren Kräften, doch nun ist sie voller Wissbegier und Eifer. Trotz aller Warnungen gibt sie sich mit Leib und Seele der Magie hin. Dabei vertraut sie auf den Schutz eines silbernen Armbandes und auf die Fähigkeiten ihrer Meisterin Luna.
Ihr neues Leben verspricht perfekt zu sein. Doch die Macht hat ihren Preis. Freundschaften zerbrechen, Feindschaften entstehen und Misstrauen wächst. Alice muss erkennen, dass sie mehr und mehr die Kontrolle verliert. Schon bald kämpft sie nicht nur mit Verrat, Intrigen und einem Hexenmörder, sondern vor allem mit den düsteren Tiefen ihres eigenen Verstandes.
Wie weit kann sie gehen, bevor sie alles verliert?”
~ Klappentext

Meine Meinung

Hach, ich mag Bücher mit Hexen. Irgendwie haben die Bücher immer etwas magisches in der Geschichte. Ja, okay, das sollte ja so sein. Ich meine eher, dass sie etwas besonderes sind und mich regelrecht anziehen. Ich weiß, dass ich somit meine Erwartung sehr hoch ansetze, aber so ist es. Und dieses Buch hat mich voll und ganz überzeugt. Meine Erwartungen an eine mega Geschichte sind vollkommen erfüllt worden.

Der Klappentext hat mich von Anfang an angezogen. Er verspricht eine richtig spannende Geschichte, verrät aber auch nicht allzu viel. Eigentlich genau richtig. Kaum zu glauben, dass ich das mal über einen Klappentext schreibe. Ganz oft sind sie zu oberflächlich oder spoilern sogar. Im Nachhinein kann ich echt sagen, dass der Klappentext perfekt so ist. Ich finde das sollte ich hier auch mal erwähnen.

“Eine Ratte huschte hastig davon, als die Schritte des Mannes durch die schmalen Gassen hallten.”
~ Buchbeginn

Sehr genial ist eben auch, dass Alice eigentlich ein ganz normales Mädchen mit einem ganz normalen Alltag ist. Bis sie eben ihre magischen Kräfte entdeckt und in ein Geheimnis eingeweiht wird. Die Geschichte spielt die ganze Zeit in der realen Welt und ja manchmal hat sie auch leichte Einschläge aus der Fantasywelt. Ich finde es schön zu lesen, dass es in der Welt, in der wir leben, vielleicht etwas Magisches geben kann. Etwas, was wir so gar nicht mitbekommen, was aber da ist. Das hat die Autorin einfach wunderbar hinbekommen. Es liest sich alles so einfach und normal und doch ist da die Magie und es gibt Hexen. Weiße Hexen und schwarze Hexen, die ihre Zauber genauso ausführen, wie wir es uns auch wirklich vorstellen können. Mehr schreibe ich jetzt nicht dazu, da musst du schon selber nachlesen.

Alice gefällt mir als Charakter sehr gut. Sie ist eine typische Jugendliche, aber nicht so eine, die ständig am Zicken ist. Sie ist schon irgendwie total süß, etwas naiv und doch lieb. Alice lässt sich leicht beeinflussen und tut was sie für richtig hält. Ganz so, wie es sich für eine Jugendliche in ihrem Alter “gehört”. Das ist vielleicht ein nicht ganz passendes Wort dafür, aber ich finde es gut. Jugendliche lassen sich leider oft beeinflussen, denken es sei richtig, dabei geht es in eine Richtung, die nicht gut ist. Ich finde es sehr gut, dass die Autorin dieses Thema aufgreift. Und vor allem löst. Es ist nämlich nicht schlimm in die falsche Richtung zu gehen, denn die Richtung kann man immer noch wieder ändern.

“Es ist verrückt, welch belanglose Dinge unserem Leben manchmal eine Wendung verpassen.”
~ S. 195

Ich mag es unheimlich gerne wie die Autorin schreibt. Sie hat etwas leichtes an sich und das auch noch wo die Geschichte bösartig wird. Es macht Spaß ihren Wörtern und der Geschichte zu folgen. Sehr cool ist auch, dass die Sichtweisen wechseln. Hauptsächlich erzählt Alice in der Ich-Form. Es kommen aber auch kurze Kapitel von anderen Charakteren vor, die dann in der Er-Sie-Es-Form geschrieben sind. Ich kann mir nicht erklären, warum es so ist und warum das mit den Charakteren wechselt. Am Anfang hatte ich auch leichte Probleme kurz umzudenken, aber beim zweiten Mal ging es dann doch sehr gut.

Ich überlege die ganze Zeit schon, ob ich an irgendwas ein Kritikpunkt habe, aber ich finde wirklich nichts. Das Buch ist für mich einfach rund. Alles was passiert (und es passiert viel) ist logisch und wird auch zu Ende gebracht. Es gibt keine offenen Fragen und nichts, womit ich nicht übereinstimme. Das Buch ist einfach komplett rund.
Selbstverständlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte. Die ist allerdings nicht so im Vordergrund, was ich ganz gut finde. Aber sie ist wichtig für den Verlauf der Geschichte. Auch wenn man Liebesgeschichten in Fantasybüchern nicht so gerne mag, kann man mit dieser absolut leben. Denn sie bzw. ihr Freund ist wichtig für den Verlauf der Geschichte.

“Wenn man intensiv über etwas nachdenkt, starrt man manchmal unbewusst auf einen bestimmten Punkt. Irgendwann blinzelt man dann und macht mit dem weiter, was man vorher getan hat.”
~ S. 328

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich das Buch jedem empfehlen möchte, der Hexen-Geschichten mag.

Das Cover

Wieso das Buch “Hexenrot” heißt bekommt man schnell raus, wenn man das Buch liest. Der Titel ist absolut passend. Auch das ganze Cover passt einfach perfekt zum Inhalt.

Hexenrot von Maria Röhreich

Fazit

Viel Spannung, ganz viel Zauberei und eine süße Liebesgeschichte. Das Buch ist für mich absolut rund.
Rezension Sterne
5/5 Sternchen
(großartig)
Hexenrot

WerbungZum Buch
“Hexenrot” von Maria Röhreich
Fantasy
Tomfloor Verlag | erschienen am 28.10.2019
574 Seiten | Taschenbuch | ISBN 9783964640246 | 16,90 EUR
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡

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