Rezension zu Hagerstown von Edward Ashton

Hagerstown von Edward Ashton

“Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Einer Gesellschaft, die ganz und gar auf Sicherheit ausgelegt ist, widerfährt etwas Unerklärliches. Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den “Unveränderten” und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist…”
~ Klappentext

Meine Meinung

Das die Geschichte so abläuft, wie sie ablief hätte ich jetzt nicht erwartet. Es ist jetzt nicht schlechter! Eigentlich sogar noch besser als ich erwartet habe. Irgendwie hatte ich ganz andere Erwartungen an das Buch bzw. an die Geschichte in dem Buch.

Das dieses Buch Ängste schüren kann, sollte jedem bewusst sein, der den Klappentext liest und das Genre sieht. Es ist wirklich beängstigend, was man dort liest. Ich bin da recht hart im Nehmen, aber wenn ich da so drüber nachdenke im Nachhinein. Schon krass!Ich bin eigentlich sehr begeistert von dem Buch, aber irgendwie war mir das Ende zu schnell. Die Spannung hat sich immer weiter aufgebaut und dann war es plötzlich zu Ende. Ich finde es schade, wenn mich ein Buch mit einem “Das war es jetzt?” zurücklässt. Irgendwie fehlte mir da was.Der Autor hat seine Sache aber sonst wirklich gut gemacht. Man merkt, dass er sich mit dem ganzen Thema auseinander gesetzt hat und er das Thema regelrecht liebt und lebt. Sein Schreibstil ist ganz gut, auch wenn mir teilweise die Höhen und Tiefen in seiner Erzählung gefehlt haben.

Manchmal hat man das Gefühl, dass der Autor vergessen hat, dass er für Normalsterbliche schreibt. Aber irgendwie finde ich es eher sympathisch als schlimm. Ich finde es toll, wenn der Autor in seinem Buch aufgeht.

So auch bei den Charakteren. Die Geschichte ist im Wechsel von mehreren Charakteren erzählt. Finde ich im Prinzip super, da es oft verschiedene Sichtweisen wiederspiegelt. Allerdings ist es hier so, dass die Charaktere irgendwie alle gleich sind. Sie werden zwar vorgestellt und haben ihre Eigenarten, aber ich hab mich echt schwer getan wieder in den Charakter zu finden. Besonders wenn ich mitten im Kapitel aufgehört habe zu lesen. Das war echt schwierig.

Den Originaltitel des Buches finde ich im Übrigen auch viel besser als den Deutschen.

Alles in allem hat mir das Buch trotzdem richtig gut gefallen. Klare Empfehlung!

Das Cover

Das Cover ist irgendwie ganz cool. Allerdings finde ich, dass der Titel irgendwie nicht so gut zu lesen ist. Auch auf dem Buchrücken sieht es so aus, als wären es zwei Worte.

Fazit

Sehr krasse Geschichte, sehr gut in einem Buch verpackt. Ein paar Höhen und Tiefen hat das Buch aber, wobei ich mit denen gut leben kann.
Rezension Sterne
4/5 Sternchen
(ganz gut)
Hagerstown

WerbungZum Buch
“Hagerstown” von Edward Ashton
Originaltitel “Three Days In April”
Thriller
HarperCollins Verlag | erschienen am 10.04.2017
352 Seiten | Taschenbuch | ISBN 97833959670821
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡

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