Rezension

Rezension zu Eis. Kalt. Tot. von Anne Nordby

Eis. Kalt. Tot. von Anne Nordby

“»Du weißt, wofür das ist. Wir beobachten dich. Und wenn du nicht damit aufhörst, werden wir wiederkommen. Dann wird es mehr als diesen Nadelstich geben.« Wenn sich die beschaulichen Gassen von Kopenhagen in einen Ort des Grauens verwandeln und du nicht weißt, ob du das nächste Opfer bist… Ein bizarrer Fall für die Super-Recognizerin Marit Rauch Iversen und ihre Kollegen von der Mordkommission.”
~ Klappentext

Meine Meinung

Diese Autorin hat mich schon bei ihrem letzten Buch “Kalter Strand” extrem begeistert und auch abholen können. Was hauptsächlich am Setting liegt, denn ihre Bücher spielen in Dänemark. Und ich liebe Dänemark. Ich mag es sehr, wie sie die Welt beschreibt und mir damit Dänemark nach Hause bringt. In “Kalter Strand” hat es mir besonders gut gefallen und ich hatte die Hoffnung, dass es bei ihrem neuen Buch genauso sein wird. Es war nicht ganz das Gleiche wie beim ersten Buch, aber wir sind hier auch in einer ganz anderen Umgebung und deswegen ist es völlig okay.

Dieses Mal hat mich das Buch aber nicht ganz abholen können. Ich kann an dieser Stelle nicht ganz in die Tiefe gehen, um nicht zu spoilern. Aber ich kann soviel verraten, dass eine norwegische Sage dazu kommt, die meiner Meinung nach zu oberflächlich behandelt wird. Ja, sie wird erklärt. Allerdings der Charakter, der sie erklärt nimmt sie zu selbstverständlich und das ist für mich als Leser schwierig zu verstehen. Wo ich mich mit dieser Materie so gar nicht auskenne. Ich mag es nicht, wenn ich mich außerhalb des Buches noch weiter einlesen muss, um das zu verstehen.
Den Spagat hier kann ich aber absolut verstehen. Schreibt man zu viel ist es für den Leser wieder zu viel, zu lang, zu ausgeholt und schreibt man zu wenig, ist es zu oberflächlich.

“Bente Villumsen wollte weg.”
~ Buchbeginn

Ansonsten mag ich den Schreibstil der Autorin einfach unheimlich gerne. Sie schreibt so leicht und locker, dass die Sätze einfach so vor sich hin gleiten. Das mag ich. Ich habe den Eindruck, dass sie einfach drauf los schreibt. Oft hat man bei einem Buch den Eindruck, dass ein Autor bzw. eine Autorin extra anders schreibt. Als würde man einen offiziellen Brief schreiben. Verstehst du, wie ich meine? Das ist bei dieser Autorin nicht der Fall und deswegen mag ich es wirklich gerne lesen.

Wenn ich es richtig gesehen habe, dann ist dieses Buch der 1. Band einer Reihe. Wenn man so über das Buch auch noch mal nachdenkt, dann ist es logisch. Denn die Charaktere haben dieses typische Reihen-Beginn-Leben. Es baut sich was auf und wir erleben ein wenig was aus deren Privatleben. Zu Ende ist es aber hier noch nicht erzählt. Allerdings schließt der Fall ab, was ich schon mal gut finde. Ich bin gespannt, wie es hier weiter geht. Denn gerade bei den Charakteren ist das Privatleben dann doch noch mal extra spannend. Und das macht die Charaktere auch lebendig und sympathisch. Und da wie hier wirklich verschiedene Charaktere haben, die interessant geschrieben sind. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band.

Das Buch ist ein Thriller und ja, es ist stellenweise sehr blutig, sehr psycho und sehr ekelig. Deswegen bitte nicht lesen, solltest du dich auf irgendeine Weise auf etwas getriggert werden. Für alle anderen, die gerne Thriller lesen, den möchte ich dieses Buch empfehlen. Auch wenn es ein erster Band ist, lässt es sich locker als Einzelband lesen.

Eis. Kalt. Tot. von Anne Nordby

Fazit

Ein wirklich toller Start in diese neue Buchreihe. Ich mag den Schreibstil der Autorin total gerne und besonders das Setting in Dänemark.

Rezension Sterne
4/5 Sternchen

Die Buchreihe

Band 1 – Eis. Kalt. Tot.
Band 2 –

Eis. Kalt. Tot.

WerbungEckdaten zum Buch
“Eis. Kalt. Tot.” von Anne Nordby
Thriller
GMEINER-Verlag | erschienen am 04.08.2021
505 Seiten | Klappenbroschur | ISBN 9783839200247 | 16,00 EUR
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡

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2 thoughts on “Rezension zu Eis. Kalt. Tot. von Anne Nordby

  1. Hallo Steffi,
    ich kann mich Deiner Begeisterung für den Schreibstil von Anne Nørdby nur anschließen. Sie fängt mich mit ihren Büchern schnell ein, denn der Lesesog ist von Anfang an da. Deine Kritik zur etwas sparsam erklärten nordischen Mythologie kann ich nachvollziehen, auch wenn mich persönlich das nicht gestört hat.
    Ich mochte auch die Figuren der Ermittler sehr und hoffe, dass man bald weitere Fälle mit ihnen lesen kann. Wobei ich auf Tom Skagen und seiner eigenen Reihe auch nicht verzichten möchte ;-)
    Liebe Grüße
    Gabi

    1. Hey Gabi,
      ich freue mich, dass es dich nicht gestört hat. Mich interessieren Hintergründe immer sehr. :D
      Auf Tom Skagen werden wir hoffentlich nicht verzichten müssen. Das MUSS einfach weiter gehen. ;)

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