Rezension | Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Rezension | Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

“Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Okay…. Eigentlich sind solch “Frauenromane” nicht mein Genre. Ich finde die in der Regel total überspitzt und übertrieben. Aber ich lese ja gerne mal “über meinen Tellerrand” und deswegen habe ich mich an dieses Buch gewagt. Zum Einen, weil es mir oft ans Herz gelegt wurde und zum Anderen, weil ich es vor Kurzem gewonnen habe. Mir blieb praktisch keine andere Chance. ;)Oft wurde mir gesagt, dass ich Taschentücher bereit halten sollte. Ich glaube, ich bin einfach für sowas nicht feinfühlig genug, denn Taschentücher brauchte ich nicht. Ich fand es traurig, so ein kalter Klotz bin ich nicht. Ich hatte eher einen Kloß im Hals am Ende, weil die ganze Thematik ziemlich hart ist.

Aber ich muss ehrlich sagen, dass mir Will überhaupt nicht sympathisch war. Ich finde es ganz gruselig, wenn Menschen (die !!!nicht!!! als depressiv eingestuft sind) sich so hängen lassen und so in Selbstmitleid versinken. Klar, ich kann ihn verstehen zum Teil, aber ich hatte mit seinen Eltern irgendwie mehr Mitleid. Auch Lou ging mir teilweise in ihrer naiven Art auf den Keks, gerade im Bezug zu Patrick.

Die Geschichte an sich kam mir sehr bekannt vor. 2001 erschien eine Autobiografie einer ähnlichen Geschichte. Du kennst bestimmt den Film “Ziemlich beste Freunde”. Nur, dass es dort weniger um Liebe und so geht. Aber es gibt schon einige Gemeinsamkeiten.

Ganz positiv finde ich aber die Schreibstil der Autorin. Sie schafft es, dass die Geschichte einen aufsaugt und nicht wieder loslässt. Sie schreibt so flüssig, dass die Seiten nur so dahinfließen.

Alles im Allem weiß ich nicht, ob mir das Buch so wirklich gut gefällt, wie es alle hypen. Das Buch ist gut, keine Frage. Aber es haut mich jetzt nicht so vom Hocker, wie es mir angekündigt wurde. Vielleicht ist und bleibt es einfach nicht mein Lieblingsgenre.

 

Das Cover


Ein wirklich schönes Cover. Mir gefällt das ganze Konzept.

Fazit


Es ist okay. Kann man mal gelesen haben, aber nicht ganz mein Fall.

3/5 Sternchen
(okay)


Die Buchreihe


Band 1 – Ein ganzes halbes Jahr
Band 2 – Ein ganz neues Leben

 

Notizen


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Zum Buch
Liebesroman | Rowohlt | 522 Seiten | Band 1 | Taschenbuch
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.

 

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4 Gedanken zu „Rezension | Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

  1. Das Buch wartet ja auch noch auf mich. Wie du ist das eher nicht mein Genre aber ab und an muss man dann ja doch auf den Hype anspringen, oder? ;-)

    Schöne Rezension, ich werde berichten, wie es mir gefallen hat.

    LG Marleen

    1. Huhu Mini,
      ja, so geht es mir auch. Ab und zu muss mal ein Hype-Buch sein. Aber leider, leider ist der Hype dann so groß und das Buch so schlecht. :D
      Ich bin gespannt, wie es dir gefällt. :)

  2. Auf der Arbeit habe ich von einer Kollegin gehört, dass sie für dieses Buch so schwärmt und auch im Buchladen ist es mir zu Mengen schon begegnet, aber ich habe es damals nicht weiter in die Hand genommen, dennoch habe ich im Hinterkopf gehabt, ob ich diesem Hype auch nachlaufe. Jetzt wo du darüber so schreibst, bin ich irgendwie froh, dass ich es nicht gemacht habe. Ehrlich gesagt kann man von der Kurzfassung her überhaupt nicht erkennen, worum es sich handelt. Da springt innerlich bei mir nichts an, dass ich das Muss spüre, dies muss ich jetzt lesen. Ich bin der Masse einmal gefolgt, bei 'P.S. Ich liebe dich' und war am Ende mit einem Fragezeichen zurückgelassen worden. Liebe und Herzschmerz ist auch nicht mein Genre, wie ich in den letzten Jahren gemerkt habe. Es wühlt mich einfach zu sehr auf. Auch wenn mich das Cover sehr anspricht, kaufen tue ich es dann doch nicht. Danke dir für deinen Einblick. :)

    1. Huhu Nina,
      bei "P.S. Ich liebe dich!" hat mich das Buch zum Ende einfach nur noch angenervt. War doch irgendwie immer das gleiche Rumgejammer. ;)

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