Rezension zu DOORS – Vorsehung von Markus Heitz

DOORS - Vorsehung von Markus Heitz

“Als Milana und Anton beim Ball einer geheimnisumwitterten Stiftung aufeinandertreffen, ahnen sie nicht, dass es kein Schicksal ist. Sondern ein Hacker namens Nótt dahintersteckt. Die Tochter eines russischen Wissenschaftlers und den jungen Schreinermeister verbindet eine bestimmte Sache, von der sie in diesem Moment nichts ahnen: ganz besondere Türen, die Unmögliches möglich machen. Und Metallsplitter.
Doch es kommt anders, als Nótt es plante, denn die Vorsehung hat eigene Pläne. Pläne, die unberechenbar sind: Unsterbliche befinden sich auf dem Weg, ausgesandt vor mehr als einem Jahrhundert, um eine Mission zu erfüllen.
Schon sind Milana, Anton und Nótt in einem Abenteuer, wie sie es sich niemals hätten ausdenken können. Denn es geht um wesentlich mehr als ihr eigenes Dasein…”
~ Klappentext

Meine Meinung

Drei Bücher gibt in der Staffel, abgesehen von der Vorgeschichte. Alle drei Bücher aus der 2. Staffel habe ich jetzt gelesen. Natürlich habe ich alle drei gelesen, denn ich mag das Konzept der Staffel sehr gerne. Ein Plot, der in drei verschiedenen Versionen erzählt wird. Entweder entscheidet man sich am Anfang direkt für eine Geschichte oder, so wie ich, man liest alle drei Bücher, alle drei Geschichten. Wenn man das so macht, dann kann man bei zwei Büchern immer ab Seite 22 anfangen. Die ersten 21 Seiten haben am Buchschnitt eine dunkle Markierung. Das ist die Einleitung, die bei allen drei Büchern gleich ist. Ab dann geht es los und der Autor lässt die Charaktere einfach mal laufen.

Ich muss ehrlich gestehen, dass dieses Buch “Vorsehung” meine Lieblingsversion ist. Denn der Autor hat hier mal etwas ganz untypisches gemacht. Er hat die Geschichte logisch abgeschlossen. Das kenne ich von dem Autor nicht und ich muss sagen, dass er mich damit positiv überrascht. Wen ich die drei Bücher jetzt so Revue passieren lasse, dann habe ich den Eindruck, dass der Autor gerne versucht sich selber zu übertrumpfen. In den anderen Büchern hat er eine Fantasy-Welt erschaffen, die ich ihm nicht abgekauft habe. Er hat Charaktere regelrecht abgeschlachtet und noch mal extra viel Blut verteilt. Einfach total über das Ziel hinausgeschossen. Und jetzt das hier.

Der Vorteil an der Frankfurter Freßgass war, dass sie niemand über Menschen in einem Café wunderte, die zwei Smartphones, einen Tabletcomputer und einen Laptop auf den Tischchen deponierten.”
~ Buchbeginn

Markus Heitz ist ein Autor, der gerne seine Charaktere tötet. In der Regel bleiben am Ende des Buches so gut wie kein Charakter übrig und wenn doch, kann es gut sein, dass er gerade eben so überlebt hat. Er hat damit kein Problem Blut spritzen zu lassen oder sich die Charaktere in irgendeine besondere Todesfalle zu schicken. Eigentlich macht er es auch kurz und schmerzlos, auch wenn es arg blutig wird.

So ist es auch hier. Es sterben wieder Charaktere bzw. dieses Mal macht er ein wenig was anderes, denn hier gibt es Unsterbliche. Aber nicht in Richtung Zombie, sondern eher in Mumien. Auch wieder was Neues, was ich aus seiner Feder so noch nicht kannte. Aber wie er es macht und wie er das Ganze löst, kaufe ich ihn absolut ab. Obwohl ich Zombies total langweilig und überbewertet finde. Diese Mumien haben irgendwie was niedlich böses an sich. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben.

“”Mein Mann des Wissens”, raunte sie und reckte eine Hand gegen ihn.”
~ S. 125

Sehr cool ist aber auch gemacht, dass dieses Mal die Charaktere nicht jeder ihren eigenen Weg gehen und wir verschiedene Sichtweisen haben. Dieses Mal machen die Charaktere ein gemeinsames Ding. Ja, es gibt auch Nebenerzählungen, aber die sind eher weniger von Bedeutung. Meinetwegen hätte man die auch gerne weglassen können, aber es hat das Ganze noch ein wenig aufgelockert.

In der Einleitung geht es hauptsächlich um Nótt, eine Hackerin. Das ist ja absolut mein Ding. Computer, Hacker und so weiter. Gerne hätte ich davon auch noch mehr erfahren, aber leider kommt das in diesem Buch so gar nicht mehr vor. So schade!

“Nichts kann die Männer und Frauen davor schützen, auf sämtlichen Kontinenten. Kein Bunker, keine Leibwächter, kein Glaube.”
~ S. 197

Es ist absolut unnötig die vorherige Staffel zu lesen. Die Bücher aus dieser Staffel behandeln zwar die Türen, aber nicht so in der ersten Staffel. Bei der ersten Staffel waren Türen vorhanden, wo die Charaktere durchgingen und dann in jedem Buch eine andere Geschichte erlebten. Jede Tür ein anderes Buch sozusagen. In dieser zweiten Staffel geht es auch um die Türen, aber eher um die Entstehung und darum, was diese Türen überhaupt bedeuten.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für die drei Bücher der zweiten Staffel.

Das Cover

Ich mag das Cover richtig gerne. Mir gefallen die Farben und auch das, was man im Schlüsselloch sehen kann. Es passt einfach perfekt zusammen.

DOORS - Vorsehung von Markus Heitz

Fazit

Mein Lieblingsbuch aus der zweiten Staffel. Ich finde es großartig, was der Autor sich hier ausgedacht hat.

Rezension Sterne
4/5 Sternchen
(ganz gut)

Die Buchreihe

Die Bücher der 1. Staffel

DOORS – Der Beginn
DOORS ? – Kolonie
Doors ! – Blutfeld
Doors X – Dämmerung

“Drei Bücher, drei alternative Geschichten – welche Wahl wirst du treffen?”
~ Zitat von der Verlagsseite

Die Bücher der 2. Staffel

DOORS – Drei Sekunden
Doors – Energija
Doors – Wächter
Doors – Vorsehung

DOORS - Vorsehung von Markus Heitz

WerbungZum Buch
“DOORS – Vorsehung” von Markus Heitz
Mystery, Thriller
Verlag Droemer Knaur | erschienen am 01.08.2019
288 Seiten | 2. Staffel | Taschenbuch | ISBN 9783426524640 | 9,99 EUR
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡

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Signatur Buchblog angeltearz liest

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