Rezension | Die Todesliste von Frederick Forsyth

Rezension | Die Todesliste von Frederick Forsyth

“Die »Todesliste« ist das geheimste Dokument der amerikanischen Regierung. Es enthält die Namen derjenigen, die eine Gefahr für den Weltfrieden sind. Ganz oben auf der Liste steht »Der Prediger«, ein radikaler Islamist, der seine Anhänger dazu aufstachelt, im Namen Gottes Repräsentanten der westlichen Welt zu töten. Als es in Amerika und Europa immer mehr Opfer gibt, heißt es, seine Identität und seinen Aufenthaltsort zu erkunden, um ihn unschädlich machen zu können. Diesen geradezu unmöglichen Job übernimmt ein Ex-Marine, genannt der Spürhund. Er muss schnell handeln, um den Prediger auszuschalten, bevor dieser seine Pläne in die Tat umsetzen kann. Unterstützt wird der Spürhund nur von einem genialen jungen Hacker – die beiden müssen es schaffen, ihn aus seinem Versteck zu locken.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Eigentlich ist diese Rezension eine Abbruch-Rezension, denn ich habe leider nur 86 von den 320 Seiten gelesen. Ich habe mir trotzdem eine Meinung über das Buch gebildet und nehme mir das Recht raus, diese Meinung in eine Rezension zu verpacken.

Ich habe das Buch gekauft, weil ich den Klappentext unheimlich spannend fand. Das Thema ist leider aktuell und ich mag es Hintergründe zu erfahren. Wenn das Alles dann noch in eine schöne Geschichte gepackt wird, kann man mich schon einfangen.
Auf den ersten Seiten hatte ich schon das Gefühl, dass extrem ausgeholt wird, um zur Hauptgeschichte zu kommen. Irgendwie war das alles schon eine Aneinanderreihung von Fakten, die ich tatsächlich schon mal gehört hatte. Fakten, die wirklich passiert sind. Es werden Namen genannt, die es gibt, aber auch Namen, die sicherlich Fiktion waren. Ich muss hier auch ehrlich gestehen, dass meine Neugierde hier nicht geweckt wurde um weitere Nachforschungen anzustellen.

Als dann langsam die Hauptgeschichte im “heute” anfing, hatte ich gehofft, dass endlich eine richtige Geschichte losgeht. Mit Charakteren, die was erleben. Es kann ja gerne Fiktion sein, die auf Tatsachen beruht, aber irgendwie war das nichts. Es folgten immer noch eine Aneinanderreihung von Fakten. Es wird zwischen Charakteren hin und her gesprungen, aber keine Grundgeschichte aufgebaut.

Ich muss auch leider dem Schreibstil des Autors eine große “Schuld” zuschieben. Für einen Thriller ist der Schreibstil sehr monoton und stellenweise recht überheblich / abgehoben. Ich hatte das Gefühl einen Aufsatz eines Professors zu lesen und kein Buch, das mich unterhalten möchte. Es war ermüdend und ohne jegliche Spannung. Das Buch hat mich auf dem ersten Drittel nicht fesseln können.
Ich weiß, es ist hart ausgedrückt. Ich breche ungerne Bücher ab und überfliege eher die Seiten, damit ich nichts verpasse. Aber da im ersten Drittel immer noch keine richtige Geschichte aufgebaut wurde, gehe ich nicht davon aus, dass es überhaupt noch passieren könnte.

Wer gerne Fakten liest und wem das ganze Thema interessiert, dem möchte ich das Buch ans Herz legen.
Wer allerdings Tatsachen in eine spannende Geschichte verpackt haben möchte, der sollte dieses Buch eher meiden.


Das Cover


Das Cover passt total gut zum Titel. Mich hat es sofort angesprochen.

Die Todesliste von Frederick Forsyth


Fazit


Das Buch war leider ein absoluter Flop für mich. Der Klappentext verspricht so viel und hält es nicht. Der Schreibstil des Autors konnte mich gar nicht packen und die Geschichte ist auch eher auch Aneinanderreihung von Fakten, als eine Geschichte.

1/5 Sternchen
(das war nichts)

Notizen


Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
Nomadenseele | Belles Leseinsel

Zum Buch
Thriller | btb | 320 Seiten | Hardcover
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.


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2 Gedanken zu „Rezension | Die Todesliste von Frederick Forsyth

  1. Hallöchen little Candle-Sis,
    das war ja dann wohl der völlige Reinfall. Die Thematik wäre durchaus interessant, eben weil es derzeit sehr aktuell ist, aber wenn der Autor es nicht schafft daraus etwas zu machen, ist es schon frustrierend und daher verstehe ich auch Deinen Abbruch.
    Ich bin jemand der durchaus auf Fakten steht, gerne dazu recherchiert, um völlig in die Geschichte eintauchen zu können. Blöd ist, wenn es gar keine Geschichte gibt.
    Das Buch bleibt also meiner WL fern.
    Vielen Dank für Deine ehrliche Rezension.

    Liebe Grüße aus Wien
    Conny

    1. Hey Sista :)
      Ja, das geht mir ganz genauso. Deswegen hatte ich mich auch echt auf das Buch gefreut. Ich mag es gerne, wenn ich Hintergrundinfos bekommen kann, um auch solche Situationen besser verstehen zu können.

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