Rezension zu Die Stille vor dem Tod von Cody McFadyen

Rezension zu Die Stille vor dem Tod von Cody McFadyen

27. November 2017 17 Von Steffi
“Ich behaupte aber nicht, überlegen zu sein – nur anders. Mir und anderen meiner Art fehlt die moralische Komponente unserer Handlungen, die den meisten Menschen zu eigen ist. Das bedeutet nicht, dass ich keinen Kodex habe – nur, dass ich nicht euren Kodex habe. Ich bin, was ich bin. Ich habe keine andere Wahl.
“Wie schlimm es auch werden mag – in den wichtigen, entscheidenden Dingen triumphieren die Bösen nur dann, wenn wir sie lassen.” Smoky Barrett”
~ Klappentext

Meine Meinung


Ich habe das Buch angefangen zu lesen, schon weit nachdem es erschienen ist. Die Bücher bzw. die Reihe um Smoky Barrett mag ich echt sehr gerne. Ich wurde allerdings sehr gewarnt. Sei es durch andere Rezensionen, aber auch durch Blogger, dass sein neuster Band enttäuschend sein soll. Also habe ich meine Erwartung ganz weit runtergeschraubt. Allerdings habe ich trotzdem versucht unvoreingenommen an das Buch zu gehen.

Als ich die ersten Seiten gelesen habe, war ich allerdings echt begeistert und das zog sich bis zum Ende durch. Ich habe das Buch regelrecht in Rekordzeit verschlungen.

Einziger Kritikpunkt ist, dass es wirklich unheimlich brutal ist. Und das zieht sich durch das ganze Buch durch. Teilweise ist es wirklich schockierend und krass. Definitiv nichts für schwache Nerven. Wobei das bei dem Autor nichts Neues ist. Er bisher noch nie so arg brutal, aber schon brutaler als andere Thriller-Autoren. Er kann es aber auch sehr gut schreiben, dass es wirklich ekelig ist. Ich kann das in Büchern eigentlich gut ab, aber das ging auch an meine Grenze.

Sehr gut finde ich auch, dass wir in diesem Buch mehr von Smoky erfahren. Ich finde er beschreibt sie in einer unglaublichen Tiefe. Es musste auch einfach mal sein! Um spoilerfrei zu bleiben, sage ich nur, dass ich Smoky jetzt nicht mehr als die harte Braut sondern als Menschen wahrnehme. Mit seinen Höhen und Tiefen. Ich kann schon verstehen, warum der Autor das gemacht hat. Aber wiederum kann ich auch verstehen, warum das bei vielen Lesern schlecht ankommt.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich den deutschen Titel schlecht finde. Hätte man den Originaltitel “The Truth Factory” einfach übersetzt, wäre alles etwas klarer geworden. Weil der Titel in jegliche Richtung in der Geschichte passen würde.

Der Autor hat mit diesem Buch eine Tür zu etwas sehr Großem geöffnet. Und ich bin unheimlich gespannt, wie Band 6 weitergeht.


Das Cover


Ich mag die Cover der ganzen Reihe unheimlich gerne. So auch dieses!


Fazit


Ich fand es genial! Eine große Tiefe in der ganzen Geschichte und den Charakteren, besonders bei Smoky. Allerdings sehr brutal und böse in einigen Szenen.
 
4/5 Sternchen
(ganz gut)
 

Die Buchreihe


Band 1 – Die Blutlinie
Band 2 – Der Todeskünstler
Band 3 – Das Böse in uns
Band 4 – Ausgelöscht
Band 5 – Die Stille vor dem Tod

 

Notizen


Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
kathrineverdeen | Nana what else

Zum Buch
Thriller | Bastei Lübbe | 478 Seiten | Band 5 | Hardcover
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡


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