Rezension

Rezension zu Die Chroniken der drei Kriege – Der Herr des Schwarzen Schwertes von S. A. Lee

Die Chroniken der drei Kriege - Der Herr des Schwarzen Schwertes von S. A. Lee
“Die erste große Schlacht um den Kontinent steht kurz bevor und noch ahnen die geeinten Heere nicht, was für ein Feind ihnen wirklich gegenübersteht …
Inzwischen müssen Megan und Kirin fern vom Kriegsgeschehen alleine um ihr Überleben kämpfen, ohne zu wissen, ob sie einander je wiedersehen. Begleitet von zwielichtigen Gestalten versucht Kirin zurückzukehren und seinen Platz im Kampf um Paradon einzunehmen. Denn tief in seinem Inneren weiß er, dass der Krieg nur auf eine Weise gewonnen werden kann: Durch einen Zweikampf auf Leben und Tod zwischen ihm und seinem eigenen Vater.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Ganze 6 Bände sollen es in der Paradon-Reihe werden. Ich freue mich wahnsinnig auf jedes einzelne Buch, da mir Band 1 schon unheimlich gut gefallen. Band 1 habe ich noch als Mix zwischen “Game of Thrones” und “Harry Potter” eingestuft. Allerdings muss ich bei Band 2 das “Harry Potter” erst mal wieder streichen, weil Magie viel zu wenig vorkommt. Mir schon fast zu wenig, weil ich den Mix im ersten Band schon sehr gemocht habe.

Ich muss allerdings auch direkt erwähnen, dass dieser 2. Band seinem Vorgänger nicht das Wasser reichen kann. Band 1 hat mich absolut begeistert, so dass meine Erwartungen an Band 2 sehr hoch waren. Ich versuche es immer zu vermeiden, aber ich konnte es einfach nicht anders. Leider war ich auch entsprechend enttäuscht. Die erste Hälfte des Buches zog sich sehr in die Länge. Ich hatte das Gefühl, dass ich das alles einfach schon mal gelesen habe. Es passierte nichts außergewöhnliches, was mich in die Geschichte gezogen hat. Ab der Mitte wurde es dann doch endlich mal spannend und das Ende hat mich dann wieder richtig begeistert. Es ist eben ein typischer 2. Band. Wenn der 1. Band so genial ist, ist es für den 2. immer schwer mitzuhalten.


“Der Weg war leicht abschüssig, doch das machte ihn nur heimtückischer; überall lauten verborgene Wurzeln, und glitschige Steine, an denen man hängenbleiben oder austuschen und sich den Hals brechen konnte.”
~ Buchbeginn


Der 2. Band schließt mit der Geschichte ab, allerdings verspricht der Prolog, dass sich etwas Neues auftut. Etwas Neues, dass eine extrem spannende Geschichte zu werden scheint. Ich kann es kaum erwarten, was da passieren wird. Und ich hoffe sehr, dass hier wieder ein wenig mehr Magie in die Geschichte einfließt. Aber so wie der Prolog sich liest, stehen meine Chancen da ganz gut.

Das Setting gefällt mir sehr gut. Es ist dieses typische Burg-Wald-und-Wiesen-Szenario. Irgendwie habe ich auch immer die Bilder aus “GoT” im Kopf. Es passt einfach zu dem Buch, finde ich. Aber ich mag es, dass das Kopfkino in dem Moment so anspringt.

Der Charakter Kirin gefällt mir sehr gut. Er hat im zweiten Band eine Wendung gemacht und er scheint erwachsen geworden zu sein. In den zwei Büchern hat er schon sehr viel erleben müssen, so dass er einfach erwachsen werden musste. Ich bin gespannt, was ihn noch erwartet und wo die Reise für ihn hingehen wird. Einerseits habe ich am Ende das Gefühl, dass er für sich sein Ziel erreicht hat, aber dort nicht bleiben wird. Mal sehen.
Auch Megan gefällt mir immer besser. Sie ist ein großartiger Charakter, der Mut hat. Vielleicht sogar ein wenig mehr als Kirin.


“Rhùk schaute Kirin eine Weile gleichmütig zu, dann fragte er:” Was machst du da eigentlich, Ostling?”
“Ich versuche dein Pferd zu reiten, aber irgendwas stimmt damit nicht!””
~ S. 77


Der Schreibstil der Autorin ist etwas besonderes und man muss ihn lesen mögen. Ich mag ihn sehr. Er ist sehr mittelalterlich angehaucht, wie es sich für ein Buch aus einem früheren Zeitalter gehört. Andererseits schreibt sie schlagfertig und nimmt Worte aus der heutigen Zeit. Es ist etwas merkwürdig, wenn plötzlich Schimpfworte aus der heutigen Zeit auftauchen.
Die Autorin ist unglaublich nett und vor allem schlagfertig. Gerade diese Schlagfertigkeit spiegelt sich in ihren Büchern wieder. Ich mag es sehr!


“Kirin runzelte unwillig die Stirn: “Du gibst denen Schwertern Namen?”
Der Windreiter schüttelte den Kopf. “Alle Windschwerter haben Namen. Habe ich das noch nicht erwähnt?”
“Du war zu sehr beschäftigt, mich damit zu verprügeln, um mich Ihnen vorzustellen.””
~ S. 132


Das Buch beginnt dort, wo der 1. Band endet. Es ist somit absolut sinnlos das Buch zu lesen, wenn man den 1. Band nicht kennt.
Von mir eine klare Leseempfehlung für die beiden Bücher. Ich hoffe sehr, dass der 3. Band mich wieder umhauen wird.


Das Cover


Leider gefällt mir das Cover vom zweiten Band auch nicht so gut. Aber das Blau mag ich sehr. Ich finde es super, dass so kräftige Farben genutzt werden.

Die Chroniken der drei Kriege - Der Herr des Schwarzen Schwertes von S. A. Lee


Fazit


Der 2. Band ist schwächer als der 1. Band, aber trotzdem schön zu lesen. Mir gefallen die Wendungen, gerade bei Kirin. Das Ende verspricht einen sehr spannenden 3. Band.

4/5 Sternchen
(ganz gut)

Die Buchreihe


Band 1 – Das Drohen der silbernen Sichel
Band 2 – Der Herr des Schwarzen Schwertes


Notizen


Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
Phantastische Fluchten

Zum Buch
Fantasy | AAVAA Verlag | 463 Seiten | Band 2 | Broschur
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡


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