Rezension zu Die Alchimistin von Kai Meyer

Die Alchimistin von Kai Meyer
“Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Sein Auftrag ist es, auch Aura zu ermorden. Doch Gillian stellt sich für sie gegen seinen Meister. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte überdauert hat.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Dieses ist die “Director’s Cut – vom Autor vollständig überarbeitete Neuausgabe”.
Mir fehlt da ein wenig den Vergleich zu der ersten Ausgabe, aber in diesem Band sind am Ende zusätzliche Erläuterungen bzw. ein ausführliches Nachwort vom Autor. Er bezieht sich auf die Alchemie und auch auf die einzelnen Charaktere.

Ich persönlich lese sowas nicht unbedingt, weil mich eher die Geschichte des Buches interessiert und nicht wieso-weshalb-warum. Aber ich finde es trotzdem eine schöne Zugabe vom Autor / Verlag.

Die Geschichte an sich hat mich von vorne rein interessiert. Alchemie hat ja auch ein wenig was mit Hexerei zu tun und das lese ich sowieso recht gerne.Allerdings bin ich hier ein wenig schwer in die Geschichte reingekommen. Es war einfach von Anfang an zu breit gefechert, so dass ich den einzelnen Geschichten und deren Zusammenhänge nicht ganz folgen konnte. Allerdings, nachdem ich in der Geschichte drin war, folgen die Seiten einfach nur so dahin und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Gerade Aura und ihre Liebe zu Gillian fand ich toll beschrieben. Nicht zu schnulzig und zu übertrieben.

Ich finde historische Bücher immer sehr langweilig. Geschichte ist nichts für mich, aber hier passt es einfach perfekt zusammen. Die Alchimie, die einfach nicht mehr in die heutige Zeit passt.

Die Charaktere sind aber auch toll beschrieben. Es ist genau die richtige Tiefe. Man erfährt erst gar nicht viel von den Einzelnen und dann immer, immer mehr. Aber auch nicht soviel, dass man sich direkt in die Charaktere verliebt. Ich denke, das wird den nächsten Bänden vorbehalten. Hoffe ich jedenfalls. Ich bin gespannt, wie es mit den Charakteren weitergeht und welche überhaupt noch dabei sind. Aber hier will ich mal nicht spoilern.

Band 2 und 3 habe ich bereits hier liegen und ich freue mich schon wahnsinnig darauf, die beiden Bände zu verschlingen.


Das Cover


Ich finde das neue Cover viel schöner als die Alten.
Ich bin ja eh ein großer Fan von den Covern mit dem schwarzen Hintergrund und den farbigen Ornamenten. Wenn es dann auch noch blau oder lila ist… Perfekt!

Fazit


Die Geschichte an sich ist wirklich klasse und ich freue mich darauf, Band 2 zu beginnen.

4/5 Sternchen
(ganz gut)

Die Buchreihe


Band 1 – Die Alchimistin
Band 2 – Die Unsterbliche
Band 3 – Die Gebannte


Notizen


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Zum Buch
Historische Fantasy | Heyne Verlag | 510 Seiten | Band 1 | Taschenbuch
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch.


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3 thoughts on “Rezension zu Die Alchimistin von Kai Meyer

  • Hi Steffi,

    das Buch hab ich durch Zufall vor fast schon acht Jahren von einer Freundin meiner Eltern ausgeliehen und dann innerhalb kürzester Zeit verschlungen.
    Viel später ist mir dann natürlich auch noch von Kai Mayer die Arkadienreihe über den Weg gelaufen und die fand ich im Vergleich so viel anstrengend gewollter.
    Das war viel zu viel pupertärer Mist, der hier eben irgendwie nicht so wirklich drin war.
    Dass es Band zwei und drei gibt, hab ich erst viel später erfahren und muss ich mir jetzt wohl endlich auch mal zu Gemüte führen.

    Hast du mehr von Kai Mayer gelesen? Wie findest du seine neueren Werke im Vergleich zu den Alten?
    Ich hab mich nach dem Arkadien-Problem nicht mehr so wirklich an weiteres von ihm rangetraut.
    Kannst du was empfehlen?

    Zum Buch selbst: ich war damals ziemlich beeindruckt von der Alchemie, von der Düsternis des Buchs und einfach auch, dass Gillian beispielsweise ein Hermaphrodit war (das ist meinem unerfahreren 12-jährigem-Ich lange beeindruckt im Kopf geblieben und mir ist bis heute nicht nocheinmal ähnliches in einem Buch begegnet). Eine schöne Rezension!

    Liebe Grüße
    Itchy

    • Hey Itchy,
      nein, ich habe sonst keine Bücher von ihm gelesen. Allerdings waren bisher die Meinungen der Anderen durchwachsen. Die Einen fanden es toll und die Anderen recht langweilig und trocken. Deswegen traue ich mich da auch nicht so wirklich dran.

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