Rezension zu Der Schwarze Thron – Die Königin von Kendare Blake

Rezension zu Der Schwarze Thron – Die Königin von Kendare Blake

21. Oktober 2017 7 Von Steffi
“Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Lange habe ich auf den 2. Band gewartet. Ich fand den ersten Band ganz gut und war total gespannt, wie es denn zwischen den drei Schwestern weiter geht.

Leider hat sich für mich der zweite Band etwas gezogen am Anfang. Die Geschichte wollte irgendwie nicht richtig in die Gänge kommen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ständig ein neues Kapitel angefangen ist. Da die drei Schwestern voneinander getrennt waren, hauptsächlich, wurden eben aus allen drei Sichtweisen erzählt. Jede Schwester hat ihr eigenes Leben gelebt, Freunde gehabt, aber doch haben sie ein gemeinsames Ziel.Nach gut 200 Seiten wurde es dann richtig spannend und ich habe den Rest vom Buch praktisch eingesaugt. Irgendwie wollte die Spannung gar nicht mehr aufhören. Das was am Anfang fehlte kam geballt.

Ich finde die Charaktere nach wie vor genial. Auch wenn ich mich bei den ganzen Namen erst mal wieder zurecht finden musste. Irgendwie war es selbstverständlich, dass man die Namen und ihre Zugehörigkeit noch wusste, hatte ich das Gefühl. Ist natürlich schwierig, wenn so lange Zeit zwischen den einzelnen Büchern liegt. Aber das sehe ich jetzt weniger als Kritikpunkt. Jetzt wo beide Bücher draußen sind, ist es natürlich einfacher. Ich mag Arsinoe unglaublich gerne. Sie lässt sich nichts gefallen und ihre Ansichten finde ich gut. Mirabella finde ich auch irgendwie putzig, aber wen ich gar nicht mag ist Katharine. Die geht gar nicht. Aber da sind die Geschmäcker ja unterschiedlich.

Ich mag den Schreibstil der Autorin unheimlich gerne. Wenn sie einen erstmal eingefangen hat, dann lässt sie ihn auch nicht mehr los. Genauso mag ich es bei Büchern!

Das Setting ist ein wenig klischeebehaftet. Königreiche und Dörfer, die man kennt, wenn man über Prinzessinnen oder Königinnen liest. Aber hier passt es und es muss auch so sein. Ein anderes Setting hätte einfach nicht gepasst.

Das Ende des Buches ist mir aber zu offen. Dafür, dass es eine Dilogie sein soll. Außerdem springen wir jetzt direkt in ein großes Klischee, dass nicht hätte sein müssen. Denn eigentlich können diese Bücher ohne Klischees super auskommen. Das hatte uns Band 1 schon super gezeigt.
Ich bin gespannt, ob ein 3. Band erscheinen wird und wie es darin weiter gehen soll. Aber ich kann es mir fast denken.

Ja, ich möchte das Buch empfehlen! Aber Band 1 muss definitiv vorher gelesen werden. Es geht fast nahtlos weiter und die Charaktere werden nicht noch mal wieder vorgestellt.


Das Cover


Ich mag das Cover unwahrscheinlich gerne. Es ist so passend und ein echter Hingucker.

Fazit


Ein gelungener 2. Band, der eigentlich ein Abschluss sein sollte, aber dafür recht offen ist. Zuerst etwas lang, aber dafür umso spannender als die Geschichte Fahrt aufgenommen hat.

4/5 Sternchen
(ganz gut)

Die Buchreihe


Band 1 – Die Schwestern
Band 2 – Die Königin


Notizen


Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
Goldblatt Blog | Tintentick | Miss PageTurner | Zeilenwanderer

Zum Buch
Fantasy | Penhaligon | 512 Seiten | Band 2 | Broschur
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡


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