Rezension zu Der große Trip von Cheryl Strayed

Der große Trip von Cheryl Strayed

“”Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.”
Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Und so trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur „Brücke der Götter“ im Bundesstaat Washington – allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie “Monster” nennt. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus …”
~ Klappentext

Meine Meinung

Wenn ich an dieses Buch denke, dann denke ich auch direkt an die neue “Gilmore Girls”-Staffel und nicht an den Film. Wobei der Film auch wirklich richtig, richtig gut ist. Den möchte ich auf diesem Wege auch direkt empfehlen. Aber weil ich den Film so genial fand und es scheinbar einen Unterschied zwischen Buch und Film geben sollte, musste ich einfach das Buch auch noch lesen. Auch auf die Gefahr hin, dass ich es eventuell nicht mögen könnte, weil ich den Film mag.

Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich das Buch genauso gerne mag. Es gibt ein paar minimale Unterschiede zwischen Buch und Film, aber die finde ich jetzt weder gut noch schlecht. Ich möchte mich da auch nicht auf eine Seite schlagen.Die Autorin, die auch gleich zeitig die Protagonistin ist, finde ich unheimlich sympathisch. Ich glaube auch, dass sie wirklich so ist wie sie schreibt. Nichts verschönt, aber auch nichts verheimlicht, was eigentlich gar nicht in das Buch gehört. Während sie den PCT, den Pacific Crest Trail, wandert denkt sie viel über ihr Leben nach und lässt den Leser teilhaben. Sie hat bis zu dem Zeitpunkt ihr Leben gelebt mit allen Höhen und Tiefen, die man mitnehmen kann. Das sie das so niederschreibt und nichts auslässt, macht sie menschlich. Gerade das finde ich an ihrer Biografie so genial, denn es sind Dinge, die jedem von uns auch passieren können. Ich kann jedem ihrer Schritte nachvollziehen. Warum sie den Entschluss gefasst hat, alleine los zu wandern. Andererseits habe ich einen ganz großen Respekt davor, dass sie alleine los gelaufen ist. Als Frau ist es wirklich nicht einfach, was sie mehrmals geschrieben hat, aber sie hat es gepackt.

Ich bin eh ein großer Fan vom Wandern bzw. stundenlangen Spazieren gehen und deswegen reizt es mich sehr, wenn ich von Trails lesen kann. Ich finde es großartig, wenn im Buch die Natur so gut beschrieben wird, wie es nur geht. Und die Autorin schafft es tatsächlich, dass man sich die Natur in den Gedanken ausmalt. Bilder in Worten zu fassen ist nicht einfach und das passt hier einfach genial.

Ich möchte diese Buch jedem ans Herz legen!
Egal ob Frau oder Mann, denn man kann sich viel aus dem Buch für sich selber mitnehmen. Und vielleicht kann Cheryl den Einen oder Anderen anspornen sich seinen Problemen zu stellen.

Das Cover

Ich mag dieses unglaublich schlichte und einfache Cover total gerne. Es sagt nichts, aber auch alles aus.

Fazit

Ein wirklich großartiges Buch. Vielen Dank an die Autorin, dass sie uns an einen Teil ihres Lebens teilhaben lässt.
Rezension Sterne
5/5 Sternchen
(genial)
Der große Trip von Cheryl Strayed

WerbungZum Buch
“Der große Trip – Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst” von Cheryl Strayed
Originaltitel “Wild”
Biografie, Erzählung
Goldmann Verlag | erschienen am 21.04.2014
448 Seiten | Taschenbuch | ISBN 9783442158126 | 9,99 EUR
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.

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Signatur Buchblog angeltearz liest

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2 Kommentare bei “Rezension zu Der große Trip von Cheryl Strayed

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