Rezension

Rezension zu Das Nest von Cynthia D’Aprix Sweeney

Das Nest von Cynthia D'Aprix Sweeney
“Melody, Jack, Bea und Leo sind Geschwister. Sie sind in ihren Vierzigern, stehen mitten im Leben und sie haben immer gewusst, sie würden eines Tages erben. Aber was, wenn die Erbschaft ausbleibt? Ein warmherziger, humorvoller und scharfsinniger Roman darüber, wie der Kampf ums Geld Lebensentwürfe und Familien durcheinanderbringen kann.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Gegenwartsliteratur ist jetzt nicht unbedingt mein Genre, aber ich lese gerne mal “über den Tellerrand”. Ab und zu versuche ich gerne mal in neue Bereiche zu schnuppern und Neues zu erkunden.

Das Buch wurde sehr zum Himmel gelobt und da ich es noch liegen hatte, dachte ich mir, dass es ja vielleicht mal was nettes für zwischendurch ist.Die Geschichte an sich ist okay. Es geht um eine Familie, wo die einzelnen Familienmitglieder ihr Leben leben. Dass dieses Leben nicht unbedingt reibungslos abläuft, ist klar. Ich finde es ganz gut, dass es nicht das perfekte Leben zeigt. Jeder hat doch irgendwie sein Päckchen zu tragen. So kommt es auf jeden Fall glaubhaft rüber und das hat mich schon beeindruckt. Allerdings war es trotzdem nichts besonderes. Diese alltäglichen Dinge, die waren einfach so da. Es war jetzt nichts was mich besonders interessiert hat, obwohl man auch nicht sagen kann, dass es langweilige Leben waren. Mein Leben läuft schon nicht reibungslos und ich muss praktisch für alles kämpfen. Vielleicht hat es mich deswegen in der Hinsicht nicht von den Socken gehauen.

Die Autorin schreibt aber sehr flüssig. Ich konnte das Buch gut durchlesen und musste nie stocken. Es hat mich auch hier nicht unbedingt gefesselt, aber es war okay.Die Charaktere waren auch eher durchschnittlich. Man konnte bei jedem seine Eigenarten raus lesen, was wirklich super umgesetzt wurde. Aber es gab keinen, den ich jetzt besonders toll oder besonders unsympathisch fand. Sie waren alle Durchschnitt.

Ich kann das Buch leider nicht so in den Himmel loben, wie es manch andere gemacht haben. Für mich war es Durchschnittlich. Nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Deswegen mag ich jetzt keine Empfehlung aussprechen. Ich würde es nicht noch mal lesen wollen.


Das Cover


Das Cover gefällt mir richtig gut. Auch wenn das Sinnbild mit den Vögeln nicht wirklich zur Geschichte passt.

Fazit


Es war okay. Nicht gut, aber auch nicht schlecht.

3/5 Sternchen
(okay)

Notizen


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Zum Buch
Gegenwartsliteratur | Klett-Cotta | 410 Seiten | Hardcover
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.


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