Rezension zu Das Erbe des Magierkönigs von Silvana de Mari

Rezension zu Das Erbe des Magierkönigs von Silvana de Mari

26. April 2017 4 Von Steffi
“Die kleine Hania ist die Tochter der blutjungen Kronprinzessin Mariel und damit ebenso wie diese Nachkommin des mächtigen legendären Magierkönigs. Dessen Geschlecht kämpft seit Generationen gegen die Übernahme des Landes durch den Dämonenkönig.
Und dessen nahender Herrschaft scheint nicht mehr allzu viel im Wege zu stehen. Der alte König ist tot und seine Tochter bekommt mit Hania ein Kind, das von Geburt an unter dem Einfluss des Dämons steht. Damit ist sie eigentlich zum Tode verurteilt. Doch Mariel liebt ihr Kind und flieht mit dem magisch begabten Mädchen quer durchs Land. Wird es ihrer Liebe gelingen, das Böse in seine Schranken zu weisen und das Königreich zu bewahren?”
~ Klappentext

Meine Meinung

Diese Rezension fällt mir sehr schwer, denn ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen. Ich habe es bei Seite 75 abgebrochen. Ich versuche immer Bücher bis zum Ende durchzulesen. Auch wenn ich die Seiten überfliege.

Aber dieses Mal lag es nicht an der Geschichte. Denn die Geschichte gefiel mir richtig gut. Ich hätte auch wirklich gerne gewusst, wie es ausgeht. Der Klappentext ist allerdings recht harmlos gehalten, was man in den ersten Seiten des Buches schon merkt. Das Buch wird für Kids ab 11 Jahren empfohlen. Ob ich das gut finde, stelle ich jetzt mal in den Raum. Ich möchte auf keinen Fall spoilern, deswegen gehe ich jetzt in dieser Rezension nicht weiter darauf ein.

Die Autorin schreibt richtig klasse. Ich würde ihren Schreibstil aber eher in Richtung Märchen schieben und nicht in Fantasy. Ich hatte richtig Lust ein Märchen zu lesen und da passte es gerade wunderbar, dass ich dieses Buch recht weit oben auf dem SuB liegen hatte. Sie schreibt so schön poetisch, aber in einfachen Sätzen. Passt super in Richtung Jugendbuch.

Jetzt dazu, warum ich abgebrochen habe. Wenn jemand Angst hat gespoilert zu werden, bitte jetzt nicht weiterlesen. Ich versuche mich aber oberflächlich zu halten.

Hania, also das Baby, ist böse. Wirklich böse. Allerdings zeigt sie sich von außen, ihrer Mutter gegenüber nicht so, weil sie ja halt noch ein Baby ist.
Die Geschichte wird in verschiedenen Sichtweisen erzählt u.a. auch von Hania. Und hier hörte für mich der Lesespaß auf, denn Hania beschimpft ihre Mutter mehrfach als “dumm”. Eine Frau, die ihr das Leben retten möchte. Und eigentlich ist die Frau, die ihre Mutter ist, generell “ekelig”.

Böse sein und Leute beschimpfen sind zwei unterschiedliche Dinge. Das sehe ich als Erwachsene so. Und ich würde nicht wollen, dass mein Kind sowas liest. Böse sein hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun. Ich finde, das hätte die Autorin hier anderes lösen müssen! Vor allem in einem Jugendbuch!
Sorry, aber das geht gar nicht und das hat mich veranlasst das Buch abzubrechen.

Ich möchte das Buch auf keinen Fall verreißen. Ich möchte, dass man sich selber ein Bild von dem Buch macht.
Sonst gefällt mir das Buch wirklich gut. Aber manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die es schlecht machen können.


Das Cover


Ich liebe das Cover! Es ist wirklich wunderschön.


Fazit


Toller, märchenhafter Schreibstil der Autorin und eigentlich auch eine tolle Geschichte. Aber leider ist das Böse nicht so böse, wie es zu erwarten ist.

2/5 Sternchen
(naja)

Notizen


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Zum Buch
Fantasy / Jugendbuch | cbj | 320 Seiten | Hardcover
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡


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