Rezension zu Das Buch der verlorenen Dinge von John Connolly

Rezension zu Das Buch der verlorenen Dinge von John Connolly

4. November 2015 6 Von Steffi
“Nach dem Tod seiner Mutter flüchtet sich der zwölfjährige David in die Welt der Bücher. Schon bald merkt er, dass sich Realität und Fantasie vermischen. Es beginnt eine abenteuerliche Reise an die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit.
Als Davids Mutter nach schwerer Krankheit stirbt, verkriecht sich der Junge in seine Bücher. Bald schon fangen sie an, mit ihm zu sprechen, und im Garten vor seinem Zimmerfenster taucht immer öfter eine seltsame Gestalt auf: der »Krumme Mann«. Eines Abends folgt der Junge ihm durch einen Mauerspalt und findet sich in einem dunklen Wald wieder. Geleitet und gelockt vom »Krummen Mann« macht David sich auf die Suche nach dem König des Waldes. Von ihm wird gesagt, er besitze ein geheimnisvolles Buch, »Das Buch der verlorenen Dinge«, in dem alle Wahrheiten des Lebens aufgezeichnet seien. Endlich am Schloss des Königs angelangt, muss David erkennen, dass er dem Bösen in die Falle gegangen ist.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Märchen und ich. Das ist eigentlich eine Hass-Liebe. Irgendwie sind es dann doch immer wieder die gleichen Märchen, die dann wieder anders erzählt werden. Und das muss schon wirklich richtig gut sein, wenn es mich überzeugen will.

Bei diesem Buch hat mich der Klapptext überzeugt. Vorallem auch, weil mir gerade eine ähnliche Sache privat passiert ist. Das Lesen der Bücher entspannt mich und holt mich aus der aktuell stressigen realen Welt raus. Nur, dass es bei mir nicht so krass ist, wie bei David.

Ich möchte auch auch gar nicht soviel über das Buch erzählen, weil ich dann doch spoilern würde. Das möchte ich auf keinen Fall.
Aber soviel kann ich verraten: Es kommen Passagen in dem Buch vor, die einem wirklich bekannt vorkommen. Nur, dass die anders als erwartet ablaufen werden.

Ein Mix aus diversen Märchen, die wieder eine eigene Geschichte bilden. Die teilweise echt wahnsinnig düster und böse ist.

Das Buch war für mich ein totales Gefühlschaos. Ich hatte teilweise starkes Mitleid mit David und konnte ihn im nächsten Moment wieder verstehen. Im nächsten Moment habe ich mich wieder für ihn gefreut, weil er nicht mehr alleine war. Das Ende des Buches war aber dann wieder wahnsinnig traurig. Legt euch Taschentücher parat.


Das Cover


Das Cover gefällt mir richtig gut. Passend zum Märchen mit den Dornenranken und dem Verschnörkelten.

Fazit


Ein ganz toller Mix aus altbekannten Märchen und toller Story, mit einem Hauch Gruselfaktor und sehr viel Persönlichkeit von David.
Einziges Manko am Buch: Die recht kleine Schrift.

4/5 Sternchen
(ganz gut)
 

Notizen


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Zum Buch
Märchen | List Taschenbuch | 336 Seiten | Taschenbuch
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡

 

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