Rezension

Rezension zu Columbus Day – Expeditionary Force von Craig Alanson

Columbus Day - Expeditionary Force von Craig Alanson

“Die Ruhar griffen am Columbus Day an. Wir trieben auf unserer kleinen blauen Murmel durch den Kosmos – arglos, wie die Ureinwohner im Jahr 1492. Dann tauchten am Horizont Raumschiffe einer technisch überlegenen Spezies auf. Und – BAM! – war die gute alte Zeit vorbei, als wir Menschen uns nur gegenseitig töteten. Also Columbus Day. Das passt. Am nächsten Morgen funkelte der Himmel wieder, diesmal von den Raumschiffen der Kristang, die gekommen waren, um die Ruhar wegzuballern. Ich verließ meinen Posten bei der US-Army, um fortan im Weltraum zu kämpfen. Doch wir waren getäuscht worden. Wir hätten nicht gegen die Ruhar kämpfen sollen. Denn der eigentliche Feind waren unsere Verbündeten. Aber ich fange wohl besser am Anfang an …”
~ Klappentext

Meine Meinung

684 Seiten stark ist dieses Taschenbuch. Ordentlich was in der Hand und doch recht schwer. Aber ich mag dieses Gewicht total gerne. Der Vorteil bei diesem Buch ist, dass die Schrift recht weit mittig und ein dickerer Rand vorhanden ist. Wäre es hier ein wenig anders im Format, wäre die Seitenanzahl auch deutlich niedriger. Aber so sind die Seiten noch schneller dahin geflogen. Hat alles seine Vor- und Nachteile.

Dieses Buch ist der 1. Band einer sehr langen Buchreihe. Im Original sind bereits 14 Bände erschienen. Dieses hier ist die erste deutsche Übersetzung. Spannend, dass es erst jetzt übersetzt wird. Ich bin gespannt, ob überhaupt alle Bücher übersetzt werden. Eigentlich bin ich immer ganz positiv eingestellt, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie wirklich alle übersetzt werden, sehe ich nicht. Aber ich mag mich da vielleicht auch irren.

“Die Ruhar kamen am Columbus Day, dem Kolumbus-Tag. Anfangs hatte jedes Land, das sie überfielen, dem Tag einen eigenen Namen verpasst.”
~ Buchbeginn

Ich lese total gerne Science Fiction. Ich mag das Weltall mit allen ihren Weiten. Es gibt so viel Potential für tolle Geschichten. Und ich bin jedes Mal wieder gespannt, was sich ein Autor so ausdenkt.
Die 14 Bücher geben dem Autor schon recht. Er hat sich hier wirklich etwas tolles ausgedacht, was spannend ist. Es ist jetzt nicht unbedingt etwas neues, was mich überrascht hat. Aber es war ganz nett zu lesen.

Was mich persönlich nicht so überzeugt hat, war der Schreibstil des Autors. Gerade wenn Humor im Spiel ist, nehme ich oft Abstand. Humor ist so schwierig. Und wenn der Leser nicht den gleichen Humor wie der Autor hat, ist es erst recht schwierig. Und nein, der Autor und ich haben nicht den gleichen Humor. Ich fand es wirklich schwierig den Worten zu folgen. Stellenweise hat es mich sogar genervt, wie der Autor schreibt. Die Außerirdischen als “Hamster” zu bezeichnen, war jetzt ein Beispiel, das mir nicht unbedingt gut gefallen hat. Man kann einem Charakter eine flapsige Art verpassen, aber bitte nicht dem ganzen Erzählflow.

Ich fand das Buch nett für Zwischendurch. Allerdings werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen. Da gibt es, für mich, weitaus bessere Science Fiction.

Columbus Day - Expeditionary Force von Craig Alanson

Fazit

Hier habe ich gemerkt, wie wichtig mir ein guter Schreibstil ist. Dieser hier gefiel mir nicht so gut und deswegen war das Buch nur okay.

Rezension Sterne
3/5 Sternchen

Die Buchreihe

Band 1 – Expeditionary Force
Band 2 –

Columbus Day

WerbungEckdaten zum Buch
“Columbus Day – Expeditionary Force” von Craig Alanson
Originaltitel “Columbus Day”
Science Fiction
Verlag Saga Egmont | erschienen am 20.07.2022
684 Seiten | Band 1 | Taschenbuch | ISBN 9783869749488 | 16,99 EUR
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡

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2 thoughts on “Rezension zu Columbus Day – Expeditionary Force von Craig Alanson

  1. Hallo liebe Steffi,
    es gab eine Zeit, in der ich mit SciFi so gar nichts anzufangen wusste. Irgendwann kam dann aber der Umschwung.
    Bei diesem Buch hätte mich die Dicke im ersten Moment vermutlich abgeschreckt. Die Formatierung erkennt man dann ja erst später, wenn man dann darin blättert. Daher empfand ich deinen Hinweis in der Rezension schon als sehr wertvoll.

    Was mich hier allerdings auch ein wenig stören würde, ist, dass eben noch nicht klargestellt ist, ob die weiteren Bände übersetzt werden. Wobei 14 Bände hier auf den ersten Blick auch ein wenig viel klingen. Wenn einem die Reihe dann aber so richtig zusagt und man dann vielleicht nicht weiterlesen kann, das wäre schon schade. Ist der erste Band denn in sich abgeschlossen oder gibt es einen Cliffhanger?

    Was den Humor betrifft: Ah, das Problem kenne ich. Ich bin in dieser Hinsicht auch etwas schwierig: Humor funktioniert bei mir nicht immer. Der muss eben passen. Ob der Autor hier meinen Humor treffen würde, das müsste man vermutlich ausprobieren.

    Ich lese aktuell gerade die Aurora-Reihe von Jay Kristoff und Amie Kaufman – SciFi vom Feinsten. Vielleicht wäre das auch was für dich?

    Ich danke dir für diese interessante Buchvorstellung.

    Liebe Grüße
    Tanja :o)

    1. Hey Tanja,
      ich finde das Ende schon relativ offen, würde es jetzt aber nicht als Cliffhanger bezeichnen.
      Lies doch am Besten in die Leseprobe. Vielleicht passt der Humor ja wirklich für dich. :)

      Danke für den Tipp. <3 Die Reihe liegt schon auf meiner Wunschliste und darf auf jeden Fall bald bei mir einziehen.

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