Rezension zu Coldworth City von Mona Kasten

Rezension zu Coldworth City von Mona Kasten

14. September 2017 23 Von Steffi
“Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City – bis der verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, denn schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen kann.”
~ Klappentext

Meine Meinung


Die Autorin ist bei uns Buchbloggern relativ bekannt, da sie selber Bloggerin und Booktuberin ist. Ist natürlich immer etwas schwierig, dann eine Rezension zu schreiben. Ich möchte aber in erster Linie erwähnen, dass ich trotzdem das Buch entsprechend kritisch gelesen habe.
Ich habe bisher noch kein Buch von ihr gelesen und war schon sehr neugierig, da ihre anderen Bücher sehr gehypt werden. Mir gefällt ihr Schreibstil sehr gut. Man merkt, dass sie mit Wörtern umgehen kann. Sie schreibt leicht und locker. Es hat wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen.

Superhelden-Geschichte gemischt mit einer Lovestory. Wobei die Lovestory im Klappentext gar nicht erwähnt wird. Erst, wenn man sich mit dem Buch beschäftigt, wird man damit konfrontiert.

Die Superhelden hat mir richtig gut gefallen. Ich mag Superhelden sowieso so gerne. Allerdings muss ich hier sagen, dass die Geschichte um die Superhelden gerne etwas ausgereifter hätte sein können. Ich habe den Eindruck, dass da noch einiges schlummert bzw. einfach nicht alles rausgeholt worden ist. Und die Lovestory war irgendwie so gut wie gar nicht greifbar. Sie war zwar da, aber nur kurz zum Ende hin. Das sie sich anbahnt hätte ich auch irgendwie nicht wirklich voraus ahnen können.

Der Plot ist genial, aber es hätte wirklich mehr aus der ganzen Geschichte rausgeholt werden können. Mir sind die einzelnen Abschnitte zu schnell abgefrühstückt worden.

Die Charaktere finde ich klasse. Aber auch hier fehlt mir was. Es ist mir zu oberflächlich. Gerade wenn es um Superkräfte geht, die sich entwickeln. Da steckt so viel Potential drin, um die Geschichte leben zu lassen. Aber viele Fragen blieben unbeantwortet. Die hätte mich wirklich arg interessiert., wie was überhaupt gekommen ist. Hier habe ich den Eindruck, dass ich einen 2. Band lese und die Charakter im 1. Band alle schon vorkamen

Von Raven und Knox erfahren wir ein wenig mehr als von den anderen Charakteren. Einige Entscheidungen und Reaktionen konnte ich nicht nachvollziehen. Es wurde auch gar nicht großartige drauf eingegangen. Das war eher so “ist eben so”.

Die Bewertung von diesem Buch fällt mir richtig schwer. Einerseits ist es wirklich toll, wie es ist.  Und ich habe es auch in Rekordzeit durchgelesen. Es hat mir halt gefallen. Aber andererseits fehlt mir einfach so viel, das die Geschichte für mich rund gemacht hätte.

Eine Leseempfehlung möchte ich dennoch aussprechen. Trotz meinen Kritikpunkten bleibt es eine schöne Geschichte, die ich wirklich gerne gelesen habe.


Das Cover


Das typische “Gesicht-Cover”, aber mir gefällt die Spielerei mit der Skyline und dem Blau wirklich gut.
 

Fazit


Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Der Plot ist genial. Aber leider viel ungenutztes Potential steckt in dem Buch.

4/5 Sternchen
(ganz gut)

Notizen


Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
Lovin Books | Ruby-Celtic | A Winter Story

Zum Buch
Fantasy | Droemer Knaur | 320 Seiten | Taschenbuch
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡


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