Rezension | BURN – Der Anfang vom Ende von Walter Jury und Sarah Fine

Rezension | BURN – Der Anfang vom Ende von Walter Jury und Sarah Fine

8. Januar 2018 4 Von Steffi
“Tate hat den Scanner verloren, den er um jeden Preis schützen wollte und den sein Vater als unabdingbar für das Überleben der Menschheit ansah. Doch Tate ist vollauf damit beschäftigt, sich und Christina in Sicherheit zu bringen – vor Aliens und feindlich gesinnten Menschen gleichermaßen. Im Safe House seines Vaters stößt er auf einen Hinweis, der ihm klarmacht, was den Planeten wirklich bedroht. Bald verdichten sich die Zeichen, dass sein Gegner mächtiger und gefährlicher ist, als er dachte…”
~ Klappentext
 

Meine Meinung


Ich habe Band 2 gleich im Anschluss zu Band 1 gelesen, was auch ganz gut so war. Band 2 fängt nämlich genau da an, wo Band 1 endet. An der gleichen Stelle. Es ist, als hätte man kein neues Buch angefangen. Okay, es gibt kleine Anrisse, was vorher geschehen war, aber es ersetzt den 1. Band auf keinen Fall. Also gleich vorweg: Erst den 1. Band lesen, bevor es an den 2. Band geht. Alles Andere wäre sinnlos, da man die Zusammenhänge der einzelnen Charaktere oder Gegebenheiten nicht versteht.

Beim 1. Band hatte ich den Eindruck die ganze Geschichte von mal gelesen zu haben. Der Eindruck ist im 2. Band komplett weg, denn hier kommt eine weitere Komponente dazu, so dass sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung entwickelt, wie im 1. Band gegangen ist. Finde ich großartig, denn irgendwie hatte ich mich innerlich schon darauf eingestellt, dass das Rad sich weiter in die gleiche Richtung dreht. Mit dieser Wendung hatte ich also gar nicht gerechnet und ja, ich fand es großartig.

Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass sich die Geschichte immer wieder im Kreis dreht, bis sie endlich mal zum Punkt kommt. Wieder eine Jagd oder wieder eine Flucht und wieder muss was gesucht werden. Am Ende wird allerdings aufgeklärt warum und weshalb.

Am Ende wurde generell viel aufgeklärt. Auch kann man endlich was über die Charaktere an sich lesen. Mal etwas mehr von ihnen erfahren. Das fehlte mir im ersten Band komplett. Eigentlich kann man den ersten Band als typisches Jugendbuch bezeichnen, da dort oft die Tiefe der Charaktere fehlt. Aber in diesem Band wird viel aufgeklärt, was im 1. Band fehlt. Das hat mir sehr gut gefallen! Ich mag die Charaktere sehr gerne. Besonders Tate und Christina sind einfach genial zusammen.

Ich mag den Schreibstil der Autoren unheimlich gerne. Sie schreiben so leicht und locker. Die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Sie haben es geschafft mich in den ersten Seiten in das Buch zu saugen und mich festzuhalten. Man merkt, dass sie über Jugendliche schreiben, da sie die Jugendlichen auch ihrem Alter entsprechend reden und handeln lassen. Nichts ist schlimmer, wenn der Charakter nicht seines Alters entsprechend handelt.

Von mir eine klare Leseempfehlung für beide Bücher! Es ist im Übrigen eine Dilogie und beide Bücher sind am gleichen Tag erschienen. Also perfekt gemacht, um auch gleich beide Bücher zu verschlingen.

 

Das Cover


Wie schon bei Band 1 ein typisches Jugendbuchcover. Aber ich mag es gerne!

 

Fazit


Wirklich spannend mit einer Wendung, die ich nicht erwartet habe. Und ich mag den Schreibstil der Autoren sehr gerne.

4/5 Sternchen
(ganz gut)
 

Die Buchreihe


Band 1 – SCAN – Im Visier des Feindes
Band 2 – BURN – Der Anfang vom Ende


Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
bookdreamer | Mein Bücherregal und ich

Zum Buch
Jugendbuch / Dystopie | cbt Verlag | 400 Seiten | Band 2 | Broschur
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡

 

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