Rezension zu Blutkrone von Christopher Husberg

Blutkrone von Christopher Husberg

“Endlich ist der Tiellanerin Winter die Flucht vor jenen gelungen, die ihre magischen Fähigkeiten für finstere Zwecke missbrauchen wollten. Doch als sie schließlich in ihre Heimatstadt zurückkehrt, erwartet sie dort nur neues Leid.
Währenddessen stehen der ehemalige Assassine Noth und die Schwestern Jane und Cinzia vor der größten Herausforderung im Kampf für ihren neuen Glauben: Jenseits der Grenzen der Welt haben sich jene neun Dämonen erhoben, die die Kirche einst für tot erklärt hat. Ihre Macht wächst unaufhaltsam und sie verfolgen nur ein Ziel – die endgültige Vernichtung der Sphaera!”
~ Klappentext

Meine Meinung

Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut. Ja, ich habe regelrecht darauf hingehibbelt, dass diese Buchreihe endlich weiter geht.
Die Geschichte in dem Buch kann man als einen Mix ansehen aus “Game of Thrones”, “Harry Potter” und “Shannara Chronicles”. Also ein ziemlich genialer Mix. Und bisher konnte mich die Reihe auch wirklich vollkommen überzeugen. Dass ausgerechnet der dritte Band in meinen Augen der schwächste Band bisher sein sollte, hätte ich nicht gedacht. Aber es musste ja soweit kommen.

Eigentlich ist eine Gruppe von verschiedenen Menschen unterwegs gewesen, die sich schon in den vorherigen Band geteilt haben. Freiwillig oder unfreiwillig stelle ich jetzt mal in den Raum. So haben wir jetzt im dritten Band zwei Geschichten, die eigentlich viel miteinander zu tun haben, aber unabhängig voneinander laufen. Innerhalb dieser Geschichten gibt es auch wieder Absplitterungen, so dass wir über einzelne Charaktere ein wenig mehr erfahren. Finde ich an sich ja nicht so verkehrt. Vor allem, weil man die Charaktere schon kennt und dann doch ein wenig mehr Hintergrundinfos bekommt.

“Astrid huschte lautlos von einem Schatten eines Turmhauses zum nächsten.”
~ Buchbeginn

Weshalb es für mich der schwächste Band ist? Weil mir der Ablauf der Geschichten ziemlich gelangweilt hat. Es wird viel geredet, dann wieder irgendwelche Leute getroffen und wieder geredet. Spannend wurde es dann wirklich als mal was passierte. Da war ich dann wieder in der Geschichte und habe wieder gemerkt, was ich an der Geschichte so gerne mag. Aber leider waren es dieses Mal eher kurze Stücke, wo es so war. Außer da Ende, denn das wurde wieder mega spannend. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es in Band 4 weiter geht.

Dennoch denke ich, dass alles seinen Sinn hat. Ich würde nicht sagen, dass dieses Buch ein Lückenbüßer ist, um die Geschichte auf die gewünschte Seitenanzahl zu bekommen. Es passieren schon Dinge bzw. Gespräche, die für den ganzen Ablauf wichtig sind. Auch wenn sie mich gelangweilt haben, waren sie sicherlich wichtig für den weiteren Werdegang.

“”Wir sind immer, wer wir sind”, erklärte Noth.”
~ S. 142

Ich bin ein totaler Fan vom Schreibstil des Autors. Er hat mich schon beim ersten Band mit seiner Leichtigkeit gefangen genommen. Mittelalter und dann noch in einer Fantasywelt ist nicht wirklich leicht zu schreiben. Aber er kann es einfach und er liebt was er tut, das merkt man einfach beim Lesen. Ich finde es immer unglaublich wichtig, wenn man lesen kann wie sehr der Autor seine Geschichte liebt und lebt.

Die Charaktere, wie oben schon erwähnt, sind Mehrere und alle durchweg unterschiedlich. Es sind Menschen dabei, Göttinnen, Vampire… Alles durchweg und sie sind Freunde. Sie beschützen sich gegenseitig und sind immer hilfsbereit. Es bringt Spaß denen zu folgen und ja, ich mag Noth echt gerne. Er hat so eine Art an sich, die ich mega finde. Auch wenn seine eigene Geschichte nicht so einfach ist.
Es sind alles auch keine einfachen Charaktere, sondern haben alle ihre Eigenarten. Ihre Laster und ihre Vergangenheit. Aber wichtig ist eben, dass sie alle zueinander halten und es ihnen egal ist, wer der andere ist.
Und ja, es gibt eine kleine Liebesgeschichte. Die ist allerdings nicht im dritten Band zu finden. Sie ist aber nicht so prägnant und absolut süß. Sie passt einfach zu der ganzen Geschichte und gibt ihr noch eine gewisse Leichtigkeit in dem doch teilweise schweren Thema.

“Ohne Dunkelheit gab es nichts, was er zu erhellen galt; ohne Dunkelheit musste nicht verändert werden. Gleichermaßen wusste die Dunkelheit, die schwächere Kraft, dass sie ohne Licht keinen Nutzen hatte.”
~ S. 416

Dieser 3. Band sollte auf keinen Fall gelesen werden, wenn man die beiden vorherigen Bücher “Frostflamme” und “Feuerstunde” nicht kennt. Die Bücher bauen aufeinander auf bzw. beginnen da, wo der vorherige geendet hat.
Auch wenn mich dieser dritte Band nicht ganz überzeugt hat, war das Ende richtig genial und spannend. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den 4. Band!
Absolute Leseempfehlung von mir für die Buchreihe.

Das Cover

Ich liebe dieses wunderschöne Cover. Es passt einfach perfekt zu der ganzen Geschichte.

Blutkrone von Christopher Husberg

Fazit

Ein bisschen Schwächer als die vorherigen zwei Bücher, aber trotzdem noch sehr genial.
Rezension Sterne
3/5 Sternchen
(okay)

Die Buchreihe

Band 1 – Frostflamme
Band 2 – Feuerstunde
Band 3 – Blutkrone

Blutkrone von Christopher Husberg

WerbungZum Buch
“Blutkrone” von Christopher Husberg
Originaltitel “Blood Requiem”
Fantasy
Verlag Droemer Knaur | erschienen am 01.08.2019
576 Seiten | Band 3 | Klappenbroschur | ISBN 9783426519240 | 14,99 EUR
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡

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