Rezension zu Arena von Holly Jennings

Rezension zu Arena von Holly Jennings

7. September 2017 14 Von Steffi
“Im Jahr 2054 ist das Sterben Alltag in Kali Lings Job: Sie ist eine virtuelle Gladiatorin, eine der besten in der Profi-Liga, die jedes Wochenende die Massen vor die Bildschirme zieht und Milliarden einspielt. Zwar beendet ein virtueller Todesstoß nicht wirklich Kalis Leben, doch der Schmerz ist höchst real. Zum Ausgleich winken Ruhm, schnelles Geld und wilde Partys.
Als ihr Teamkapitän Nathan an einer Überdosis stirbt, wird Kali zum ersten weiblichen Kapitän befördert. Mit dem attraktiven, arroganten Rooke stellt man ihr jedoch auch einen neuen Kollegen an die Seite, der sie in mehr als einer Hinsicht herausfordert. Dann begeht Kali den Fehler, Fragen nach Nathans Tod zu stellen …”
~ Klappentext

Meine Meinung


Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich schon mehr als begeistert. Computerspiele mag ich total gerne und dann die Kombination mit einer Dystopie. Klang gleich direkt sehr vielversprechend. Ich gehe dann leider auch mit einer gewissen Erwartung an das Buch. Ja, ich weiß, ist ein Fehler, aber so ist das halt.
Ich bin so begeistert von diesem Buch! Durchweg.

Es ist das Debüt dieser Autorin und damit hat sie die Messlatte für ihre weiteren Bücher verdammt hoch angesetzt. Sie schreibt locker und man merkt ihr, ihr junges Alter an. Auch merkt man, dass sie Ahnung hat, von dem was sie schreibt. Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund und spricht in dem Buch ein sehr ernstes Thema an. Ein Thema, das ich selber auch durchgemacht habe. Ein Thema, dass leider zu wenig beachtet wird, aber leider so Realität ist.Sie hat mich in den ersten Seiten eingefangen und festgehalten. Das Buch habe ich so schnell durch gelesen, weil ich einfach keine andere Wahl hatte.Die Charaktere hat sie super hinbekommen. Gerade die Protagonistin hat eine Tiefe, die ich genial finde. Sie spielt mit den Leiden und Gefühlen, so dass Kali real wird. Ich habe jede Seite mit Kali gelitten gefreut.
Die anderen Teammitglieder hätten auch gerne etwas davon vertragen, denn sie waren alle unheimlich sympathisch. Ich hätte da gerne mehr von gelesen.

Das Setting finde ich so genial. Ich kann gar nicht viel darüber schreiben, ohne zu spoilern. Aber jeder, der Computerspiele mag, der wird das Setting lieben. Wäre das irgendwann wirklich so, wäre das wirklich cool.

Allerdings sind einige Szenen wirklich krass und das sich Jugendliche das wirklich antun… Das ist schon übel. Man kann zwiespaltigen sehen, wegen den “Killerspielen” und so weiter. Aber ich finde, dass man das Thema generell nicht so eng sehen darf. Gerade in der heutigen Zeit gibt es Schlimmeres. Es könnte allerdings anders verstanden werden. Da habe ich ein wenig bedenken.

Obwohl das Buch nur ein Einzelband sein soll, soweit ich weiß, ist das Ende relativ offen gehalten. Ich würde es richtig genial finden, wenn es einen 2. Band geben würde. Mich würde es brennend interessieren, wie es bei Kali weitergeht und ob sie sich ihre Träume erfüllen kann.

Ganz klare Leseempfehlung für diejenigen, die Dystopien und Computerspiele mögen.


Das Cover


Ist jetzt nicht unbedingt das schönste Cover, aber es ist auffällig.

Fazit


Ein geniales Debüt der Autorin. Ein krasses Thema, über das sie schreibt. Leider oft unterschätzt wird. Ein großartiges Buch, dass ich jedem Dystopie-Fan ans Herz legen möchte.

5/5 Sternchen
(genial)
 

Notizen


Weitere Blogger-Meinungen zu dem Buch
Lesezauber | Lines Bücherwelt | Miss Foxy Reads | Anetts Bücherwelt

Zum Buch
Dystopie | Droemer Knaur | 400 Seiten | Taschenbuch
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsbuch. ♡


Loading Likes...