Ich war auf der BuchBerlin 2017

Ich war auf der BuchBerlin 2017

28. November 2017 13 Von Steffi

Bereits das 4. Mal hat das Estrel in Neukölln für die BuchBerlin die Türen geöffnet. Für mich absolut neu, aber dadurch umso interessanter. Auch ganz anders, als bei den großen Messen ist, dass nur unabhängige Verlage und Selfpublisher aus ganz Deutschland dabei waren. Keiner der großen Verlage war vertreten. Der Drachenmond Verlag war der größte Verlag. Mit Abstand der größte Verlag.



Es war nicht so voll. Es war irgendwie gemütlicher und vor allem persönlicher! An jedem Stand waren Autoren vertreten. Entweder der Autor selbst, wenn er Selfpublisher ist oder ein paar Autoren des Verlages, die sich abwechselten. Kein Pressevertreter, kein Stellvertreter.

Berlin ist für mich auch sehr interessant, da die Anreise für ein Tag machbar ist. Wir waren alles in allem zwar auch gut 3,5 Stunden pro Richtung unterwegs, aber es hat sich dennoch gelohnt.

2 Stunden waren wir auf der Messe, die eine große Halle und die Vorhalle umfasst. 3 Mal sind wir zwischen den Ständen durchgeschlendert und haben extrem viel mit den Autoren geredet. Ich habe auf keiner Messe so viel lockeren Kontakt mit Autoren gehabt. Auf den großen Messen muss man Termine machen, um vielleicht mal mit einem Autor reden zu können. Das fällt hier flach. Wenn der Autor da ist, dann nimmt er sich die Zeit. Punkt.



Und alle waren gut drauf! Ich wurde so oft angesprochen oder mir wurden Süßigkeiten unter die Nase gehalten. Wie gesagt, es ist dort einfach persönlicher. Auch wenn man die Bücher gar nicht kennt oder der Name des Autors einem nichts sagt. Man ist irgendwie sofort ins Gespräch gekommen, da das Gesprächsthema immer präsent war. Ich finde es großartig!


 

Ort der Begegnungen


Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich Vivka von A Winter Story endlich mal getroffen habe. So eine Liebe! Ich hoffe, dass es nicht das letzte Mal war, dass wir uns getroffen haben.
Und die Autorinnen Sameena Jehanzeb, Corinna Behrens und Christiane Landgraf, deren Bücher ich schon verschlungen habe. Ich fand es großartig, dass die Messe uns die Chance gegeben hat, dass wir uns endlich mal live sehen konnten. Ohne diese Messe wäre es wahrscheinlich nie dazu gekommen.



Aber auch mit Cornelia Franke und Farina de Waard habe ich sprechen können. Unglaublich sympathische Mädels mit tollen Büchern.
Um jetzt nur ein paar Namen zu nennen. Es waren so viele Autoren und Autorinnen mit denen ich gesprochen habe. Nach und nach noch die ganzen Goodies durchgehen und schauen, ob ich alle online wieder finde.


Ich hätte so viele Bücher kaufen können. Aber leider hatte mein Geldbeutel nicht mehr so viel hergegeben und mein Beutel zum Tragen nicht mehr zu viel Platz gehabt. Eine kleine Ausbeute habe ich dann trotzdem gemacht. Von der lieben Vivka habe ich ihr Buch nachträglich zum Geburtstag bekommen. Ich habe da auch schon auf der Bahnfahrt nach Hause schon reingelesen. So toll! Cornelia hat mir “Jamies Quest” natürlich auch signiert. Bei so einer kleinen Messe natürlich praktisch, dass der Autor direkt vor Ort ist. Ava war leider nicht da. Sehr schade!

Bei Farina hatte ich aber auch schon gesagt, dass ich mich noch melden werde, denn ihre “Das Vermächtnis der Wölfe”-Reihe möchte ich unbedingt noch lesen. Ihre Bücher wurden mir schon so oft empfohlen.

Alles in allem hat mir die Messe unheimlich gut gefallen. Ich bin aktuell wirklich stark am Überlegen, ob ich nächstes Jahr wieder hinfahre. Es war zwar wirklich eine echt Tour hin und zurück, aber es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich war dieses Jahr auch auf der LBM und die hat mir bei weitem nicht so gut gefallen wie die BuchBerlin.


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