Meine Erfahrung beim Blogumzug

Meine Erfahrung beim Blogumzug

2. Dezember 2017 16 Von Steffi
Am 19.11.17 bin ich nun mit meinem fast 2,5 Jahre alten Blog von Blogger zu WordPress gezogen. Es war trotzdem unendlich anstrengend. Alleine der Umzug. Ich spreche nicht vom Bearbeiten der Posts und Seiten. Dazu aber gleich mehr!

Ich würde gebeten, meine Erfahrung zu teilen, was ich natürlich gerne mache.

Das wird jetzt aber kein Beitrag wie der Umzug überhaupt funktioniert und was man zu beachten hat. Dazu gibt es schon reichlich Beiträge im Internet. Ich möchte einfach meine Gedanken dazu schreiben und vielleicht etwas Mut machen.

Ich hatte vor dem Umzug ja schon geschrieben, dass ich absichtlich den Buchblog bei Blogger gestartet habe. 2008 bis 2014 habe ich mit WordPress gebloggt und ich wollte mit etwas Unkomplizierten neu starten. War zuerst auch ganz gut so, aber ich bin jemand, der gerne im Layout schreibt und das kann ich im Blogger nicht. Jedenfalls nicht in dem Umfang, wie ich es im WordPress kann.

 

Wichtiges zu Beginn

Webspace habe ich bereits seit 2008 und die Domain angeltearz-liest.de habe ich vor 1,5 Jahren dazu bestellt. Die hatte ich zum 1. Bloggeburtstag auf den Blogger-Blog umgeleitet. Es war von meiner Seite schon alles vorhanden, was ich für den Umzug brauchte. Wenn du auch gerade einen Hoster suchst, kann ich meinen wirklich empfehlen. Achja, es ist Goneo.

 

Layout, Plugins und Co.

Als ich 2014 meinen alten Blog komplett geleert hatte, habe ich WordPress und auch das letzte Layout auf dem Webspace gelassen. Das war auch ganz gut so. Ich konnte erstmal ganz in Ruhe das Layout an mein angeltearz-liest-Blogger-Layout anpassen. Denn ich liebe es nach wie vor. Es ist einfach meins.

Die Sache mit den Plugins ist naja. Was alles beim Blogger schon automatisch dabei ist, muss bei WordPress dazu installiert werden. Spam-Schutz, Statistiken und so weiter. Ich kann jetzt aber entscheiden, was ich möchte und muss nicht mehr alles hinnehmen, wie es ist. Es gibt ein paar wichtige Plugins, aber der Rest ist wirklich nur Spielkram und nicht wirklich nötig. In meinen Augen. Es ist immer besser weniger Plugins laufen zu haben.

 

Und wie war der Umzug nun?

Für mich total stressig. Obwohl WordPress im Prinzip alles alleine gemacht hat. Ich habe bei Blogger unter Einstellungen meinen Inhalt gesichert und bei WordPress die Datei eingespielt. Das hat eine ziemlich lange Zeit gedauert. Obwohl die Dateien ja nicht weg waren. Ich hatte allerdings schon die richtige Domain, die auf Blogger geleitet war, wieder weggenommen und der Blogger-Blog war nicht mehr richtig erreichbar. Also alles in der Schwebe.

Aber dann war alles auf dem WordPress-Blog. Die Beiträge waren übernommen, die Seiten vorhanden und auch die Stichworte. Leider hat er so gut wie keine Formatierung mitgenommen. Kein Break, keine Zeilenformatierung und die Bilder waren auch eher so reingeklatscht. Und auch keine Kategorien zugeordnet, weil es diese im Blogger nicht gibt. Also so oder so jeden einzelnen Beitrag überarbeiten. Allerdings habe ich dann auch irgendwann Beiträge gelöscht, wo ich einfach keinen Sinn drin sah, die zu überarbeiten. Tut auch gut, das Löschen! Achja, löschen. Auf Blogger muss natürlich alles gelöscht werden. Ich habe nur einen Beitrag im Blogger-Blog gelassen mit dem Link zu diesem Blog hier. Warum, erzähle ich gleich.

 

Und mein Blogger-Blog?

Den habe ich immer noch. Ich benutze mein Google-Fotoalbum immer noch für die Bilder hier im Blog. Das spart ungemein Speicherplatz, denn beim gemieteten Webspace hat man ja eine Begrenzung. Deswegen wird er weiterhin bestehen bleiben und auch über angeltearz-liest.blogspot.de erreichbar sein.

Außerdem gibt es noch eine Sache, warum ich den Blogger-Blog behalte: Google Friends Connect! Mein Blog kann weiterhin mit dem GFC abonniert werden, per Button oben rechts in der Sidebar. Ich habe beide Blogs miteinander verknüpft, so dass niemand von den Blogpost-Leselisten-Nutzern den Feed nicht mehr zu lesen bekommt. Sieht alles jetzt zwar nicht so schön aus im Blogger-Blog, aber es funktioniert.

 

Würde ich wieder umziehen wollen?

WordPress bedeutet Arbeit. Das sollte jedem bewusst sein, der umziehen möchte. Es ist nicht nur einmalige Arbeit, sondern ständige. Man ist für vieles selber verantwortlich, was Blogger sonst übernimmt.

Dennoch bin ich froh, dass ich den Schritt jetzt gemacht habe. Ich bin doch glücklich wieder auf WordPress zu sein. Irgendwie habe ich es vermisst, was ich gar nicht wahrgenommen habe. Ich fühle mich auf WordPress freier und wohler.

Überlegst du auch umzuziehen? Es ist alles machbar. Auch für jemanden, der sich so gar nicht mit html und so weiter auskennt. Ich habe mir 2008 auch alles mit dem Selberhosten, WordPress und so weiter selber beigebracht. Auch das html habe ich mir selber beigebracht. Ja, es hat lange gedauert und auch heute muss ich immer wieder was nachschauen, aber ich finde, dass es sich lohnt.


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