Interview

Im Gespräch mit dem Autor Sven Urban


© Sven Urban

1. Wer bist du? Stell dich vor!
Hey, ich bin Sven und ich schreibe merkwürdige Geschichten. Vor gar nicht langer Zeit habe ich meinen Debütroman „Die Sprache der Zeit“ im Selfpublishing veröffentlicht. Im „richtigen“ Leben – was auch immer das genau bedeuten mag – mache ich etwas für manche vielleicht sogar noch seltsameres. Dort arbeite ich im Rahmen meiner Dissertation an über zweitausend Jahre alten Orakelbüchern und versuche deren Rolle im Kontext der Zeit zu verstehen. Insgesamt könnte man wohl sagen, dass ich dem, was die meisten Menschen einen „normalen Alltag“ nennen würden, nicht sonderlich verhaftet bin. :)

2. Hast du eine Website und bist du im Social Media unterwegs? Und wie kann man dir folgen?
Ja, ich habe eine Website (svenurban.de). Dort habe ich auch ein kleines Blog gestartet, das ich nicht nur dazu verwenden möchte, mich und meine Bücher zu bewerben, sondern generell um immer mal wieder kleine Einblicke in den Prozess und die Erlebnisse hinter dem Selfpublishing zu geben. Wie kriegt man sein Buch an die Leser? Was gibt es da für Angebote? Welche davon nutze ich selbst? Usw. Ich denke, das könnte noch immer den ein oder anderen interessieren. Des Weiteren habe ich auch eine Facebook-Seite, einen Instagram- und einen Twitter-Account, aber das steckt noch sehr in den Kinderschuhen und im Wesentlichen teile ich dort bisher nur meine Blogeinträge. Ich denke aber schon, dass sich das auf Dauer noch weiterentwickeln wird.

3. Seit wann schreibst du? Gab es ein ausschlaggebendes Erlebnis, das dich zum Schreiben gebracht hat?
Ein ausschlaggebendes Erlebnis gab es da nicht wirklich, aber ich schreibe schon so lange, dass ich nicht mehr genau weiß, wie das eigentlich alles einmal angefangen hat. Ich denke, in gewisser Hinsicht gehört das Schreiben einfach zu mir, auch wenn ich das natürlich erst einmal entdecken musste. Ein Sänger kommt ja schließlich auch nicht trällernd auf die Welt – selbst wenn das ein noch so schönes Bild sein mag. :) Mittlerweile jedenfalls macht das Schreiben und generell die Beschäftigung mit Literatur (egal ob Fachliches oder Fiktion) schon längst einen derart wichtigen Bestandteil meines Lebens aus, dass ich es mir nicht mehr wegdenken kann. Es ist für mich Arbeit und Hobby in Einem. Die einzige Frage ist, wie viel Zeit ich auf welchen Aspekt verwende.

4. Liest du selber gerne Bücher und welches Genre?
Tatsächlich mache ich den lieben langen Tag kaum etwas anderes, als Bücher zu lesen – wenn ich nicht gerade selbst schreibe. Zur Zeit ist das allerdings zu einem großen Teil eher Fachliteratur. Die interessiert mich natürlich auch sehr, aber ich freue mich immer, wenn ich das mal zur Seite legen und einen guten Roman lesen kann. Hier interessieren mich zum einen die „Klassiker“ (Charles Dickens, Edgar Allen Poe, Oscar Wilde usw.), von denen ich meine eigene kleine Sammlung besitze. Zum anderen lese ich so viel wie möglich Fantasy! Der Autor, der mich in diesem Genre am meisten inspiriert, ist Neil Gaiman, aber ich lese gerne auch einfach querbeet, was mir so in die Finger gerät. Was mich hingegen nicht so reizt, sind Krimis und Thriller, wobei das ab und an auch mal ganz entspannend sein kann.

5. Erzähle uns etwas über dein Buch.

„Die Sprache der Zeit“ handelt von vielen Dingen. Es handelt von Zeitreisen, einer riesigen phantastischen Bibliothek und einem rothaarigen, kalkweißen Kerl mit Zylinder. Es handelt von arbeitsamen Gnomen, garstigen Kobolden und seltsamen Wesen, die unser Leben jeden Tag beeinflussen, auch wenn sie uns normalerweise verborgen bleiben. Vor allem aber handelt es von einem Vater, der vergessen hat, dass das wichtigste im Leben die Zeit ist, die wir mit den Menschen verbringen, die uns am Herzen liegen.

Oberflächlich ist die Geschichte der Urban-Fantasy zuzuordnen. Tatsächlich aber haben mich beim Schreiben die verschiedensten Dinge beeinflusst. Besonders die griechisch-römische Mythologie, mit der ich mich ja auch fachlich beschäftige, stellte hier einen wichtigen Faktor dar. Wer jetzt aber an einen donnernden Göttervater Zeus denkt, ist definitiv auf dem falschen Dampfer. Doch ich möchte nicht zu viel verraten. Vielleicht habe ich ja des ein oder anderen Interesse geweckt. :)


Vielen Dank lieber Sven, dass du dir Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten.


Quellenangabe: Das Buchcover stammt vom Verlag / Autor.


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