Interview

Im Gespräch mit der Autorin Simone Bauer


© Simone Bauer

1. Wer bist du? Stell dich vor!
Mein Name ist Simone Bauer, ich bin 28 Jahre alt und lebe seit elf Jahren in München – und solange arbeite ich auch schon als Autorin, Journalistin und Moderatorin. Man kann mich zum Beispiel auf egoFM hören oder meine Rezensionen in der MISSY lesen. In den letzten Jahren habe ich sechs Bücher veröffentlicht – drei Chicklits, zwei Jugendbücher und ein Buch über Festivals. Dazwischen unzählige Kurzgeschichten – ich kriege einfach nicht genug vom Schreiben!

2. Hast du eine Website und bist du im Social Media unterwegs? Und wie kann man dir folgen?
Am fleißigsten bin ich auf Twitter (twitter.com/teaserette) und Instagram (instagram.com/howmanyheartaches). Auf diesen Accounts weise ich nicht nur darauf hin, dass eine journalistische Arbeit erschienen ist, sondern nehme meine Follower auch mit auf meine Reisen, vor allem nach Japan. Ich interessiere mich extrem für die japanische Popkultur, aber ebenso für Mode und besuche gerne Konzerte, also wer Spaß an ebensolchen Themen hat, ist bei mir gut aufgehoben! Auf Facebook findet man mich unter facebook.de/SimoneBauerFrohmannVerlag.

3. Seit wann schreibst du? Gab es ein ausschlaggebendes Erlebnis, das dich zum Schreiben gebracht hat?
Ich habe schon mit unserem ersten PC in den Neunzigern angefangen, Fanfictions zu meinen liebsten Pferdebüchern zu schreiben. Richtig eingestiegen bin ich aber im Alter von 12 oder 13, da ich ein großer Fan der Serie „Buffy“ war und bald aktiv in der Fanfiction-Community mitschrieb. Irgendwann wollte ich jedoch eigene Charaktere erschaffen – zu dieser Zeit entstanden übrigens auch die Outlines für mein aktuelles Jugendbuch „Butterflies – Die Göttin wird sich erheben“. Ich habe schon früh angefangen, gewisse Erlebnisse mit dem Schreiben zu verarbeiten, allerdings nie in rein autobiografischen Texten. Mir macht es Spaß, persönliche Anekdoten so zu verschleiern, dass nur ich weiß, worauf sie sich in meinem eigenen Leben beziehen. Meine allerersten Veröffentlichungen waren tatsächlich Fanfictions in der Zeitschrift Yam!, aber schon bald folgte mein Beitrag in der Anthologie „Frühlingsflattern“, weil ich mich in einem Wettbewerb des Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlags, bei dem ich später debütierte, platziert hatte.

4. Liest du selber gerne Bücher und welches Genre?
Mein liebstes Genre ist die Popliteratur! Dementsprechend ist meine liebste Autorin auch Sarah Kuttner. Musik spielt stets eine große Rolle in meinen eigenen Werken, darum mag ich es, wenn sie es in anderen Büchern ebenso tut. Ich lese aber immer noch sehr gerne Jugendbücher und Meg Cabot beispielsweise ist eine Meisterin der popkulturellen Referenzen und schnellen Dialoge. Ich liebe gute Dialoge!

5. Erzähle uns etwas über dein Buch.

Dotbooks hat mein fünftes Buch „Kopfsprung ins Leben“ (ursprünglich „Es ist kompliziert, du aber auch“ gerade neu aufgelegt. Es ist ein reines eBook und dreht sich um eine Mädels-WG. Die Hauptfigur Elisa, Anfang 20, ist sich unsicher, wie es bei ihr überhaupt weitergehen soll: Ihr Exfreund war ein Vollidiot, der ihre nebenberufliche Arbeit als Journalistin stets untergraben hat. Und eigentlich hat sie einen interessanten Job in einer PR-Agentur, doch da geht es auch nicht wirklich für sie weiter. Noch dazu verliebt sie sich beim Feiern – in ausgerechnet denselben Kerl, der sich als die bislang unbekannte Romanze ihrer besten Freundin Bonnie herausstellt!

Parallel habe ich mein erstes Young-Adult-Fantasy-Buch bei Twentysix veröffentlicht: „Butterflies – Die Göttin wird sich erheben“ ist als eBook und Taschenbuch verfügbar und ein etwas kürzeres Lesevergnügen: Auf 180 Seiten erzähle ich davon, wie sich die 16jährige Kelly an ihrer neuen High School mit der geheimnisvollen Mary-Kate anfreundet … man sieht die Unterschiede zwischen meinen beiden Büchern! Mir war es mit „Butterflies“ ein persönliches Anliegen, einmal von München als Schauplatz wegzugehen und eine typische High-School-Geschichte zu schreiben, mit untypischen Vorkommnissen – denn Mary-Kate hat immerzu schreckliche Visionen und beginnt, sich zu verändern! Ob Kelly ihr helfen kann?

Und hier ist schon die Gemeinsamkeit: Freundschaft ist ein wichtiges Thema für mich, an dem ich mich speziell in diesen beiden Werken abarbeite. Meine ersten Bücher haben von der ursprünglichen Idee bis zum fertigen Ergebnis nicht so viel Zeit beansprucht, wie diese beiden: Ich wollte mir sehr viel Spielraum geben, anwenden, was ich in den letzten Jahren gelernt habe, und mit vielen verschiedenen Probelesern arbeiten. Ich hoffe, dass die Charaktere den Lesern genauso viel Freude bereiten wie mir!


Vielen Dank liebe Simone, dass du dir Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten.


Quellenangabe: Das Buchcover stammt vom Verlag / Autor.

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