Im Gespräch mit Jonas Winner

Im Gespräch mit Jonas Winner

14. Februar 2018 12 Von Steffi
Hinter jeden Buch steckt ein Autor oder eine Autorin, der bzw. die einfach viel zu wenig Beachtung bekommt. Mit meinen kleinen Interviews möchte ich zeigen, dass auch hinter den geschriebenen Worten jemand steckt.

Von Jonas durfte ich bisher schon zwei Bücher lesen, die mir wirklich richtig gut gefallen haben. Er schreibt unheimlich gute Thriller, die einen Hauch von Horror haben. Auch wenn ich keinen Horror mag, konnten mich seine Bücher begeistern.



© Jonas Winner

1. Wer bist du? Stell dich vor!
Mein Name ist Jonas Winner, ich schreibe Romane. Was noch? Hmm … Keine Ahnung, vielleicht so viel: In meiner Familie gibt es seit ein paar Monaten einen Hund, einen Parson Russell. Wenn ich nach Hause komme, kommt er angerannt und springt an mir hoch. Dann freu ich mich, knie mich auf den Boden und kraule ihm den Bauch.

2. Seit wann schreibst du? Gab es ein ausschlaggebendes Erlebnis, das dich zum Schreiben hat?
Meinen ersten Roman habe ich 2006 geschrieben. Aber davor habe ich auch schon geschrieben, nur eben keine Romane, sondern Drehbücher. Und davor für Magazine und die Nachrichten im Fernsehen. Und davor eine philosophische Abhandlung, mit der ich promoviert worden bin. Das „ausschlaggebende Erlebnis“ vielleicht aber war, dass ich, als ich elf Jahre alt war, mit meinen Eltern aus Deutschland weg und nach Rom gezogen bin. Mit einem Mal waren alle meine Freunde für mich unerreichbar. Also musste ich Briefe schreiben, um ihnen nahe zu sein. Das habe ich dann auch gemacht.

3. Liest du selber gerne Bücher und welches Genre? Hättest du vielleicht einen ultimativen Buchtipp?
Ja, schon, ich lese recht viel, habe schon immer gern gelesen. Buchtipp? Vielleicht mal ein Klassiker (die sind toll!) Wie wäre es mit einem Roman von Dostojewski? Nicht gleich abwinken, sollte man wirklich mal versuchen, das kann ich nur empfehlen. Mein Lieblingsbuch von ihm: DIE DÄMONEN.

4. Gibt unter deinen eigenen Büchern ein Buch, das du am Liebsten magst? Warum?
Ob ich eins am liebsten mag? Nein, sechs Romane sind von mir bisher erschienen, und alle sechs liegen mir in gleicher Weise am Herzen. Jedes dieser Bücher ist einfach auf seine ganze eigene Weise wichtig für mich. Aber wenn man mich fragt, welches man als erstes lesen soll, sage ich in letzter Zeit: DIE ZELLE. Nur Vorsicht: Auf jeden Fall sollte man schon erwachsen sein, wenn man das liest, sonst ist es viel zu heftig.

5. Hast du eine Website und bist du im Social Media unterwegs? Und wie kann man dir folgen?
Ich bin auf Facebook, Instagram (dort aber kaum) und auf Twitter. Am meisten über meine Bücher findet man allerdings auf meiner Website: jonaswinner.com

Schreibt mir, ich freu mich! Und vielen Dank für die netten Fragen, Steffi, hat Spaß gemacht!


Die Zelle von Jonas Winner

“Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater.”
~ Klappentext

Vielen Dank, lieber Jonas, dass du dir Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten.


Meine Rezension
Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Autor / Verlag.

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