Im Gespräch mit Daniel Möller

Im Gespräch mit Daniel Möller

7. August 2018 0 Von Steffi

© Daniel Möller

1. Wer bist du? Stell dich vor!
Meine Name ist Daniel, ich bin 36 Jahr alt und kein Schriftsteller. Nun, zumindest nicht vollzeitlich! Nach einer Ausbildung zum Industriemechaniker und Weiterbildungen zum Techniker und Betriebswirt habe ich beide Füße fest im Maschinenbau, und das seit bald 20 Jahren. Doch hin und wieder strecke ich die Zehen aus, schiebe sie unter meinen Schreibtisch und arbeite an dem, was meine Muse mir so zuflüstert. Man könnte sagen, das Schreiben ist das größte Hobby, wenn nicht mehr die Leidenschaft meines Lebens. Doch natürlich vernachlässige ich auch darüber nicht meine liebe Frau und unsere drei Kinder.

2. Hast du eine Website und bist du im Social Media unterwegs? Und wie kann man dir folgen?
Nach meiner ersten Veröffentlichung habe ich mich kopfüber in alles reingestürzt, weil ich mir das von anderen abzugucken hoffte – doch ganz so einfach war das leider nicht. Über die Jahre habe ich viel gelernt, zum Beispiel, wie man es nicht macht, aber auch, was meine Leser so sehen, hören, wissen und erfahren wollen, und habe begonnen, mich auf Wesentliches zu konzentrieren.
Den Kern meiner Onlinepräsenz bildet meine Webseite, auf der ich nicht bloß meine Bücher bewerbe, sondern den Lesern viele Infos über mich preisgebe und zudem zahlreiche Gedichte und Kurzgeschichten zur freien Verfügung biete. Außerdem kann man sich dort für meinen Newsletter anmelden.
Daneben habe ich natürlich zeitgemäß auch einen Facebook- sowie einen Instagram-Account, auf denen ich jeweils recht aktiv unterwegs bin. Ich liebe den Austausch mit anderen AutorInnen und Bloggern, das Stöbern in Gruppen und auch den direkten Kontakt mit Lesern. Dadurch ist auch die eine oder andere schöne Freundschaft oder Partnerschaft entstanden.

3. Seit wann schreibst du? Gab es ein ausschlaggebendes Erlebnis, das dich zum Schreiben gebracht hat?
Es gab nicht “das” Ereignis, aber doch so einige Vorboten, die mir heute verraten, dass mein Weg doch unausweichlich war. Ich habe als Kind immer gern gelesen, vor allem Abenteuergeschichten, und mir dabei oft auch eigene Geschichten ausgedacht. Lange verfolgen konnte ich diese Ideen jedoch nicht, es fehlte mir die Ausdauer. Auch später dachte ich immer wieder daran, wie es wäre, etwas Eigenes zu verfassen. Nach jahrelanger Leseabstinenz konnten mich dann die Harry-Potter-Romane wieder fürs Lesen begeistern. Der Wunsch nach dem Schreiben wuchs, doch meine Ideen dafür waren immer angelehnt an Filmen, Serien oder Bücher, die ich kurz zuvor genossen habe.
Oh, und dann kam es ja doch: Das Ereignis ;) Ich begann einen Monolog zu tippen, über den Wunsch, Schriftsteller zu sein und stellte mir darin irgendwann bewusst die Frage: “Aber worüber sollte ich denn schreiben? Ich kann ja schlecht aus dem nächstbesten Buch abschreiben. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen?” Und damit war plötzlich die Grundidee für meinen heutigen Roman “Das Plagiat” geboren!

4. Liest du selber gerne Bücher und welches Genre?
Seit Harry Potter kann ich mich durchaus für Fantasy begeistern, bin aber nicht übermäßig in diesem Bereich unterwegs. Ich lese an und für sich gern Thriller, z.B. von Dan Brown oder die Millennium-Reihe von Stieg Larsson. Hin und wieder dürfen es aber auch humorige Lovestories sein, wie die von Mara Winter oder Mieses Karma von David Safier.

5. Erzähle uns etwas über dein Buch.
Mit “Die Träume, die ich rief” habe ich inzwischen einen zweiten Roman veröffentlicht, doch heute möchte ich doch von meinem ersten Werk erzählen:
“Das Plagiat” habe ich in etwa zwei Jahren runtergeschrieben, aber erst fünf Jahre später den Mut zum Vollenden und Veröffentlichen gefunden. Ich entschied mich zum Selfpublishing, da ich unglaublich ungeduldig war, und auch der Meinung, dass man das alles allein stemmen kann. Ihr ahnt es, es war dann doch nicht der leichteste Weg. Nach einigen Rückschlägen aber auch positiver Resonanz entschied ich mich, parallel doch noch auf Verlagsuche zu gehen. Und hatte tatsächlich Erfolg! Ein Jahr später ging es weiter mit neuem Cover und einem hilfreichen Team im Rücken.

Doch genug zur Historie, schreiten wir zur Story! Worum geht es in “Das Plagiat”?
Der Verlagsangestellte Christopher bekommt einen vielversprechendes Manuskript angeboten, von dem er sofort überzeugt ist. Es kommt auch nicht zum schlechtesten Zeitpunkt, denn der Verlag steht ziemlich in der Kreide und braucht dringend wieder ein erfolgreiches Projekt. Doch zunehmend überkommen Christopher Zweifel, ob mit dem vermeintlichen Verfasser nicht doch etwas faul ist. Als das Projekt kaum mehr aufzuhalten ist und der junge Autor Dirk dann auch noch spurlos verschwindet, muss Christopher sich ordentlich sputen, um die Wahrheit herauszufinden und schlimmeres zu verhindern.
Neben diesem, ich nenne es mal Hauptplot, lernen wir den im Grunde verschlossenen Christopher und seine eigenen Hintergründe kennen und begleiten ihn bei einer unerwarteten Wandlung..



Vielen Dank lieber Daniel, dass du dir Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten.


Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag / Autor.

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