Im Gespräch mit der Autorin Corinna Behrens

Autoren-Interview
Autorin Corinna Behrens
© Corinna Behrens

1. Wer bist du? Stell dich vor!
Kurz gesagt: Ich bin eine schreibende, sportbegeisterte, naturverbundene, vegetarische, lesbische, verheiratete friesländische Münchenerin.
Ich arbeite in der Verwaltung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Und ich schreibe vor allem Coming-Out-Romane, weil mir das Thema wichtig ist. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich jeder jungen lesbischen Frau nur raten: Wenn Du zu Dir stehst, wirst Du positiv durchs Leben gehen und die eigene Freiheit spüren. Sei sichtbar!

2. Hast du eine Website und bist du im Social Media unterwegs? Und wie kann man dir folgen?
Ich habe eine Website: http://www.corinnabehrens.de – außerdem findet man mich auf Facebook: https://www.facebook.com/corinna.behrens/
auf Twitter: https://twitter.com/Cobe68
und auf Instagram: https://www.instagram.com/corinna_behrens/

3. Seit wann schreibst du? Gab es ein ausschlaggebendes Erlebnis, das dich zum Schreiben gebracht hat?
Das kann ich ziemlich genau sagen – 1982 schrieb ich mein erstes Gedicht. Es hieß „Ein Fleck Natur“. Mit 13, 14 Jahren begann ich mich nämlich für Politik, Umwelt- und Tierschutz zu interessieren und engagieren. Die 80iger haben damals schon einiges geboten und in Gedichtform habe ich versucht, meine Gedanken, Ängste und Wut auszudrücken. Es folgten Kurzgeschichten und zwei Romane, die ich aber die Schublade nie verlassen haben. Die ersten Romane, die ich veröffentlicht habe, war eine Jugendserie rund um den Frauen- und Mädchenfussball. Eine Herzensangelegenheit, denn ich war selbst über 25 Jahre aktive Fußballerin und Trainerin.

4. Liest du selber gerne Bücher und welches Genre?
Lesen war schon als Kind meine große Leidenschaft: Die Stadtbücherei war mein zweites zuhause. Ich lese immer noch sehr gerne und bin nicht an bestimme Genre gebunden. Bei mir auf dem Nachtisch liegen gerade eine Biografie, ein Sachbuch, ein Reiseführer meines absolutes Traumlandes Kanada, ein lesbischer Roman und ein Krimi, die alle darauf warten, gelesen zu werden.

5. Erzähle uns etwas über dein Buch.

Indianer im Kopf

„Indianer im Kopf – einen Medizinbeutel verliert man nicht“ ist ein Büchlein mit 24 Kapiteln, entsprechend einem Adventskalender. Es erscheint im Butze Verlag.
Die Geschichte ist keine Fortsetzung von „Indianer im Kopf“, sondern eine kleine Nebengeschichte, die man lesen kann, ohne den Roman zu kennen.

„Kaum ist Jacki ihre Indianer los, ist ihre beste Freundin Monika in Nöten. Was sich zunächst wie ein düsteres Märchen anhört, entwickelt sich zu einem weihnachtlichen Alptraum. Doch die beiden Freundinnen setzen alles daran, der Sache auf den Grund zu gehen.“
~ Klappentext

Indianer im Kopf war teilweise auch schon schräg, „einen Medizinbeutel verliert man nicht“, ist spannend, unheimlich, lustig und mit Sicherheit noch schräger. Mir hat das Schreiben an dieser Geschichte wahnsinnig viel Spaß gemacht, zumal mir die Figuren auch sehr ans Herz gewachsen sind. Dieses Adventsbüchlein ist eine richtig charmante Idee des Butze Verlages und ein wunderbares Geschenk für sich selbst oder für andere.

Vielen Dank liebe Corinna, dass du dir Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten.

Signatur Buchblog angeltearz liest

Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag / Autor.

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