Im Gespräch mit dem Autor Roger W. Meier

Autoren-Interview
1. Wer bist du? Stell dich vor!
Mein Name ist Roger W. Meier (das W. wird nicht verraten ;)), bin in der Schweiz aufgewachsen (einem kleinen Ort namens Walchwil) und lebe zurzeit in Tokyo, Japan. Studiert habe ich nichts, da ich nie wirklich an einem Studium Interesse hatte. Harry Potter bzw. J.K. Rowling waren es, die mich nicht nur zum Lesen verführt sondern auch zum Schreiben inspiriert haben. Und genau wie Rowling, begann „Lheron“ während einer Zugfahrt in Japan vor nunmehr als vier Jahren in meinem Kopf Form zu gewinnen und daraus entwickelte sich dann die Geschichte.

2. Hast du eine Website und bist du im Social Media unterwegs? Und wie kann man dir folgen?
Mich findet man unter anderem auf Instagram https://www.instagram.com/roger.w.meier/
Facebook www.facebook.com/RogerWMeier
und Twitter https://twitter.com/RogerWMeier

3. Seit wann schreibst du? Gab es ein ausschlaggebendes Erlebnis, das dich zum Schreiben gebracht hat?
Ich arbeite seit dem 18.08.2008 an einem Fantasy-Zyklus (zu welchem „Lheron“ zählt) und hatte somit dieses Jahr mein „10-jähirges Jubiläum“. Obwohl Rowling mich zum Schreiben inspirierte, waren natürlich noch andere Umstände dafür verantwortlich, dass ich mit dem Schreiben anfing. Vor etwas mehr zehn Jahren nun hatte ich jegliche Lebenslust verloren, keine Motivation für irgendetwas und war wahrscheinlich auf dem Besten Wege, in eine Depression zu geraten. Auch die darauffolgenden Sommerferien änderten daran nichts. Diese endeten schließlich und die Schule fing wieder an. Es war ein heißer Montag und der erste Tag drehte sich vor allem darum, dass sich das kommende, vorletzte Schuljahr um die Berufswahl und dergleichen auseinandersetzen würde. Natürlich hatte ich auch daran keinerlei Interesse. Während also meine Lehrerin referierte und uns alle darauf hinwies, wie wichtig dieser Schritt sei, kritzelte ich ein wenig auf dem Blatt, dass eigentlich dazu gedacht war, irgendwelche Fragen zu irgendwelchen Interessen die dann Berufen zugeordnet werden konnten, anzukreuzen. Wie ich also so dasaß und vor mich hin kritzelte, merkte ich, wie das Gekritzel langsam die Gestalt einer Karte annahm. Fasziniert von meinem eigenen Gekritzel warf ich das Blatt nicht wie allzu oft nach der Stunde weg, sondern nahm es mit nach Hause. Und brachte es am nächsten Tag wieder mit in die Schule, und kritzelte weiter, dieses Mal aber mit einer sonderbaren, enthusiastischen Motivation, und der Absicht mein Werk zu vollenden. Während ich also daran arbeitete (statt meine Aufmerksamkeit dem Unterricht zu widmen), gewann die Karte immer mehr Tiefe; die Orte schienen von selbst ihre Geschichten mir mitzuteilen und ich malte mir aus, was für Leute dort wohl leben mochten. Und so kam es dann schließlich, kaum eine Woche später, dass ich trotz heftiger Kopfschmerzen, meine Karte beiseitelegte und auf einem Blatt Papier von Hand die ersten Zeilen zu schreiben begann.

4. Liest du selber gerne Bücher und welches Genre?
Natürlich lese ich selbst gerne Bücher. Da ich selber unter anderem Fantasy schreibe, ist wohl klar, dass ich Fantasy mit Freuden lese. Aber auch Genres wie Krimi, Thriller, Historie oder „Slice of Life“ lässt sich bei mir im Regal finden. Gerne würde ich auch mal einen Erotik-Roman lesen, da dies wohl eines der wenigen Genres ist, dass ich bisher nie wirklich ausprobiert habe.

5. Erzähle uns etwas über dein Buch.

Lheron

Wo fange ich bloß an? Es gibt zu viele Dinge die ich darüber erzählen könnte oder die ich gerne mit den Leuten teilen würde. Ich denke, dass es da und dort zum Träumen einlädt oder zum Nachdenken anregt. Ich schrieb über Themen, die mir wichtig waren oder auf die Art und Weise, wie mich Bücher zu faszinieren verstehen: detailverliebt, atmosphärisch, etwas düster, und doch hin und wieder verträumt und hoffungsvoll.
Aber vor allem ist das publizierte Werk ein Beweis dafür, dass, wenn man eine Möglichkeit erkennt und diese nutzt, etwas Großartiges zustande kommen kann – egal welche Hindernisse sich einem in den Weg stellen. Und Lheron (wie auch ich) hatte resp. hat einige Hindernisse zu überwinden, um bis ans Ende der Geschichte zu gelangen. Ich denke daher, dass jeder etwas für sich in der Geschichte entdecken und mögen kann.

Vielen Dank lieber Roger, dass du dir Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten.

Signatur Buchblog angeltearz liest

Quellenangabe: Klappentext und Buchcover stammen vom Verlag / Autor.

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