Bloggerwelt

Gedankenwelt – Blog vs. Social Media

Gedankenwelt
Momentan kreisen wieder Blogbeiträge durch die Bloggerwelt, die mich traurig machen. Über etwas, was ich -zum Teil- selber schon gemerkt habe und über Gedanken, die Blogger haben.
Passt eigentlich ganz gut, denn mit einer Beitragsreihe “Gedankenwelt” habe ich schon lange gespielt und auch schon Themen gesammelt. Themen, zu denen ich Gedanken habe, die ich ich im Blog festhalten und zu denen ich Unterhaltungen anstupsen möchte.

Wie du schon am Titel siehst, ist es ein Thema, das schon öfters angesprochen wurde, aber irgendwie aktuell schon wieder sehr präsent ist. Die lieben Bloggerinnen Aleshanee und Jill haben schon darüber geschrieben. Ich würde mich da gerne anschließen. Ich denke, dass mehr Meinungen und mehr Blogbeiträge zu dem Thema einfach mehr Aufmerksamkeit bringt und somit vielleicht ein Überdenken anregt.

Blog vs. Social Media

“Blogs sind tot” – Das ist ein Satz, der mich immer wieder erschreckt, wenn ich ihn lese. Vor allem, wenn Blogger*innen ihn selber schreiben.

Das ganze Thema ist schon wieder sehr aktuell in der Bloggerwelt. Es werden von weniger Blogbesuchern berichtet. Weniger Kommentaren und weniger Interaktionen. Und ja, das ist mir hier im Blog auch schon aufgefallen. Die Kommentare hier sind rar. Meine Besucherzahlen sind gut, daran scheint es nicht zu liegen. Also woran liegt es dann?

Gerade dieser Austausch über die Kommentare macht einen Blog lebendig. Es muss ja kein Aufsatz im Kommentar-Feld hinterlassen werden. Ich bin der Meinung, dass hier ein kleiner “Dreizeiler” absolut ausreicht.
Sowas klappt doch auch im Social Media, aber warum nicht im Blog!?

Ich habe mir hier mal Gedanken gemacht. Denn ich muss mir hier auch an die eigene Nase fassen, was das ganze Thema angeht. Ich bin eher am Handy, als am PC. Das ist Fakt. Da ist das schnelle Öffnen von Instagram, Facebook und / oder Twitter natürlich einfacher.

Aber geht es um das Einfache / das Schnellere?
In den Social Media ist man mit seinen Account angemeldet. Man muss den Aufwand nicht mehr betreiben, seinen Namen und vielleicht eine eMail-Adresse einzugeben, wenn man kommentieren möchte. Gilt das als Ausrede? Denn diese Ausrede lasse ich nicht gelten. Ich habe diese Ausrede selber benutzt und weiß selber, dass es Quatsch ist. Es geht hier um Sekunden und ja, um Faulheit. Um es mal beim Namen zu nennen.

Ich muss mir ja selber an die Nase fassen, denn ich habe selber sehr vernachlässigt auf anderen Blogs zu stöbern. Deswegen habe ich es selber getestet und habe mir alles auf dem Handy eingerichtet, um auf Blogs kommentieren zu können. Also Passwörter hinterlegt, Lesezeichen gesetzt. Feedreader-App aufs Handy geladen. (eine Blogroll habe ich hier im Blog zur Not auch immer noch) Und let´s fetz.
Wer es wirklich will, der kann super auf dem Handy in Blogs versacken, lesen und Kommentare schreiben. Es klappt mega gut. Und da ist es ganz egal, ob bei Blogspot oder WordPress eingeloggt oder ob mein Handy alleine meinen Namen und eMail-Adresse eingibt. Es bringt mega viel Spaß.

Es mag also sein, dass Blogs tot sind. Und Social Media am Leben.
Hey, auch die jeweiligen Social Media-Plattformen/-Accounts zählen sich halt heutzutage als Blog. (Ich bin hier ehrlich. Ich werde es nie so sehen. Sorry, not sorry)
Ich denke wirklich, dass die Menschheit einfach faul geworden ist. Den Weg des “geringeren Übels” geht und das sind nun mal die Social Media. Und genau da drehen wir uns gerade im Kreis.
Schnelllebigkeit war auch so ein Thema, das aufkam. Heutzutage muss alles schnell gehen. Verstehe ich zwar nicht, weil ich mir gerne Zeit fürs Hobby nehme, aber okay.

Ich für meinen Teil bin Bloggerin mit einen richtigen Blog. Der Arbeit und Zeit kostet. Das habe ich mir ausgesucht und dazu stehe ich.
Ich schreibe Blogbeitrage und Rezensionen auf dem Handy. Nutze Facebook und Twitter, um meine Blogbeiträge zu verteilen. Instagram ist eine kleine Verlängerung meines Blogs, wobei die Bilder auch im Blog auftauchen. Mein Dreh- und Angelpunkt wird immer, was Bücher angeht, mein kleiner Blog sein.

Jetzt interessiert mich aber deine Meinung zu dem Thema.
Wie siehst du das Ganze?

Sind Blogs wirklich tot?

Signatur Buchblog angeltearz liest

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34 thoughts on “Gedankenwelt – Blog vs. Social Media

  1. Huhu liebe Steffi,
    wenn ich keine Urlaubsberichte posten würde, hätte ich den Blog schon längst platt gemacht und würde die Rezis nur noch auf Insta vö. Auf Insta habe ich alles in einem und muss nicht von Blog zu Blog zu hüpfen. Außerdem sehe ich auf Insta viel schneller und einfacher neue Accounts.
    Und das, obwohl ich zu 90% am Laptop alles erledige, im Urlaub ist es dann das Tablet.
    Es lief ein knappes Jahr die “Blogger interviews Blogger”-Aktion bei mir und … Resonanz verschwindend gering. Mach eine “Community Time” auf Insta und es boomt. Also warum soll ich Energie auf Dinge verschwenden, die nicht funktionieren und laufen?
    So ist halt der Wandel der Zeit.
    LieGrü und bunten Sonntag,
    Elena

    1. Hey Elena,

      ich denke oft, dass es das ist was wir daraus machen. Also wenn es für dich so klappt und es für dich passt, dann ist es vollkommen okay.
      Dein Kommentar klingt recht “bissig”, also habe ich wohl einen Nerv getroffen. Das tut mir leid.

      Ich habe den Eindruck, du bloggst nur für Blogger? Was ist mit den anderen Lesern, die wegen deinen Beiträgen zu dir kommen? Das macht einen Großteil der Leserschaft aus. Und genau da ist ja leider das Problem… :( Man sieht es ja leider nicht, dass die da sind, wenn keiner einen Ton von sich gibt.

      Aber herzlichen Dank für deine Meinung. <3

      1. Huhu liebe Steffi,
        oh, sorry, wenn der Kommentar bissig rüberkam. Das zeigt wieder, der Empfänger bestimmt die Message :) Und nein, es ist einfach nur ein “Tatbestand”. Ich habe gelernt, meine Energie nur noch für Dinge zu verwenden, die es wert sind, die mich weiterbringen, die mir etwas bringen.
        Ich blogge für Leser, aber die habe ich ja auch bei Insta (früher Facebook).
        Was Blogger betrifft, habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele nur den Nutzen am anderen Blogger sehen und das Miteinander doch recht oberflächlich, wenn überhaupt, stattfindet. Auch das ist nicht bissig, deprimiert, wütend oder sonstwie emotional gemeint – es ist einfach eine Tatsache. Daraus habe ich für mich gelernt, dass ich meinen Support (Beiträge teilen, liken und kommentieren) nur noch denen zukommen lasse, die es auch zu würdigen wissen und bei denen etwas zurückkommt. Immerhin ist das Leben ein Geben und Nehmen.
        Nehmen wir mal die Blogroll auf dem Blog: ich habe mittlerweile alle, die mich nicht auf der Blogroll haben, gnadenlos gelöscht. Ich bin keine Werbeplattform für andere ;)
        All das ist ein Lernprozess und natürlich habe ich mich zu Beginn geärgert. Heute denke ich: okay, dann halt nicht.
        LieGrü <3
        Elena

  2. Huhu Steffi,
    ich kommentiere gerne auf Blogs, aber mir fehlt oft die Zeit… Und am Handy hasse ich es, Kommentare oder Blogbeiträge zu tippen, was ich mir aktuell mit Baby aber versuche, anzugewöhnen. Etwas die Faulheit überwinden. ;)
    Und Beiträge auf den Social Media Plattformen sind für mich auch keine Blogs… Finde es jedenfalls schade, dass der klassische Blog so “ausstirbt”.

    LG Alica

    1. Huhu liebe Alica,
      auch von mir viel Erfolg. Mir ist es einfach zu unübersichtlich, wenn ich am Smartphone schreibe. Und vor allem tippe ich auf einer Tastatur um einiges schneller :)
      Verändert sich die Länge deiner Kommentare, wenn du am Smartphone tippst (im Gegensatz zum Laptop, Rechner)?
      LieGrü
      Elena

  3. Liebe Steffi,

    Also ich gehöre noch zu den wenigen Bloggern die ihren Blog lieben und nutzten, ich tippe tatsächlich viel lieber mit einer richtigen Tastatur am Laptop als am Handy, gerade was längere Texte angeht. Ich kommentiere auch viel lieber auf Blogs, wenn ich nicht gerade völlig faul dazu bin bzw wenn es für mich gerade passt und halt was zu sagen habe dann gibts von mir Kommis, da ist ein Like auf Twitter & FB und ein Herz auf Insta natürlich schneller vergeben.
    Ich denke jeder kann es für sich so oder so sehen ob “Blogs tot sind”.

    LG Sheena

    1. Huhu liebe Sheena,
      oh ja, auf der Tastatur tippt es sich um Längen besser als am Smartphone :)
      Vor allem hat man dann alles im Überblick und nicht nur fragmentarisch.
      LieGrü
      Elena

  4. Hallo Steffi,

    ich mag meinen kleinen Blog, den kaum einer kennt und wo kaum einer kommentiert. Auf Insta ist der Austausch größer, obwohl ich auch dort bei Weitem nicht zu den Accounts mit vielen Followern gehöre. Insta ist kurzweiliger, schneller, dort kann ich auch schnell nur ein Herz da lassen ohne zu lesen, was unter dem Bild steht. Somit ist es auch sehr oberflächlich, wie Social Media ja auch in anderen Bereichen ist… Auf einem Blog geht es nicht so schnell, da muss ich mir Zeit nehmen. Das ist in Ordnung, passt aber häufig nicht ins Zwischendurch. Auch ist Insta definitiv jünger, Blogs älter… Mit Mitte 30 habe ich das Gefühl nirgends zu 100% reinzupassen, aber auch das ist okay für mich. Es ist eben was man drauß macht. Ich mag beide Orte gerne.

    Wenn ich unterwegs bin, dann kommentiere ich wenig auf Blogs. Am Handy ist es mir alles zu klein und am Tablet finde ich es so unfassbar umständlich. Meins vergrößert die ganze Seite um zig Prozent, wenn ich das Kommentarfeld anklicke, dann zoome ich wieder raus, aber sobald ich einen Tippfehler korrigieren will und wieder das Feld anklicke, ist es wieder riesig. Das nervt unheimlich und nach 2-3 Kommentaren verliere ich häufig die Geduld. Am Laptop kommentiere ich aber sehr gerne und ab und an auch in Romanlänge. ;-)

    Liebe Grüße,
    Sandra

    1. Huhu liebe Sandra,
      wie heißt denn dein Blog?
      Ich erledige auch alles am liebsten mit dem Laptop / Tablet (funktioniert bei mir wie das Laptop), ist einfach übersichtlicher.
      LieGrü
      Elena

  5. Blogs sind nicht tot. Sie werden sicher beachtet und gelesen. Es ist wie mit den Buchrezensionen. Die Leserschaft hat anscheinend keine Lust mehr, die Meinung kundzutun. Ich denke, es ist eine allgemeine (Social) Media Müdigkeit zu beobachten. Spannend wird es werden, wenn Meta seine Neuorientierung durchführt. Ob die Reichweite besser wird?

    1. Huhu liebe Karina,
      Social Media Müdigkeit? Das habe ich so noch nicht beobachtet – eher,
      die Sucht wird immer größer. Gibt ja nicht grundlos schon Bücher darüber.
      Stimmt, es wird spannend, wenn Meta die “Neuorientierung” erledigt.
      LieGrü
      Elena

  6. Hallo Steffi,

    die Beiträge von Aleshannee und Jill habe ich auch gelesen und bei einigen anderen Buchbloggern scheint das Thema auch sehr aktuell zu sein. Ich habe auch bei anderen bereits ähnlich kommentiert, aber hier möchte ich meine Gedanken auch preisgeben.^^

    Ich habe vor zehn Jahren mit dem Bloggen angefangen und hatte damals nur Facebook und Twitter. Damals, als in den Gruppen auf FB noch viel diskutiert und rege ausgetauscht wurde und auch viel auf dem Blog kommentiert wurde, hat das leider immer mehr nachgelassen. 2017 habe ich dann meinen alten Buchblog eingestampft, denn viele meiner Leser sind wegen der DSGVO verschwunden und meine Reichweite war auch nicht mehr das selbe. Als ich vor zwei Jahren wieder mit dem Bloggen angefangen habe, da ich das Bloggen doch vermisst habe, hatte ich mir keine allzu große Hoffnung gemacht, was Reichweite und neue Leserschaft angeht. Auch wenn ich nicht so groß auf die Zahlen achte und mir die Anzahl der Follower nicht wichtig ist, schiele ich dennoch auf die Reichweite, besonders was heute Instagram angeht. Auf Instagram ist die Interaktion merklich höher als auf dem Blog, was ich sehr schade finde, denn eigentlich ist mein Blog meine Herzensangelegenheit und nicht der Instagramaccount.

    Ich glaube auch, das ist eine Generationenfrage. Ein Instagramaccount ist schneller eingerichtet als ein klassischer Blog – wobei ich einen klassischen Blog immer bevorzugen werde, alleine was einem hier die Gestaltungsmöglichkeiten offen halten, ist Instagram doch sehr begrenzt. Klar, ein klassischer Blog bedeutet Arbeit, aber die mache ich mir gerne. Und das Smartphone ist immer und überall dabei, ein Foto schnell gemacht und hochgeladen.

    Instagram nutze ich eigentlich auch nur, als verlängerten Arm und poste kurz mal in der Story ein paar Leseeindrücke. Aber Rezensionen und längere Artikel veröffentliche ich auf meinem Blog. Ich kommentiere auf Instagram selten. Da man Instagram nun auch über den Laptop benutzen kann, vermehrt sich das mit dem Kommentieren ein wenig, denn auf dem Handy tippe ich nicht so gerne wie auf einer richtigen Tastatur.

    Aber dass der klassische Blog aussterben wird, glaube ich nicht. Vielleicht scheint diese Methode des Bloggens ein wenig eingeschlafen zu sein. Aber ich finde einen klassischen Blog immer angenehmer, weil ich für mich dort einfach viel besser stöbern kann. Auf Instagram muss ich stundenlang durch den Feed des Buchaccounts scrollen um zu erkennen, ob der oder diejenige die selben Autoren liest oder nicht und ob der Buchgeschmack ein ähnlicher ist. Auf einem Blog brauche ich da nur auf die Reziseite schauen. Aber auch was die Schnelllebigkeit auf Instagram angeht, bin ich davon kein Freund – vom Algorithmus will ich gar nicht erst anfangen …

    Ich habe mir seit kurzem vorgenommen, das Wochenende fürs Bloggen zu nutzen. Sei es Beiträge zu schreiben/ veröffentlichen oder einfach bei anderen Blogs zu stöbern und interessante Beiträge zu kommentieren. ich wünsche mir, dass die klassischen Blogs wieder ihre alte Bewunderung zurückerlangen und sich die Buchblogger voll und ganz auf Instagram und Co. verlagern, denn ich habe festgestellt, dass Instagram mit Buchaccounts total überrannt ist und man deshalb schnell in der Versenkung landet.

    Mein Kommentar ist doch etwas länger geworden, als ich dachte und ich hoffe er macht einigermaßen Sinn. XD
    Aber das Thema ist derzeit sehr aktuell und es trifft bei den klassischen Bloggern einen Nerv der es wert ist, angesprochen zu werden. Vielleicht kann man dadurch die klassischen Blogs wieder aufleben lassen.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße
    Nico ^^

    Mein Buchblog:
    https://qwertzgelesen-buchblog.blogspot.com/

    1. Huhu liebe Nico,
      ich denke nicht, dass Insta eine Generationenfrage ist – es ist einfach eine Entwicklung.
      Vor allem das, was dir nicht gefällt, finde ich auf Insta so klasse. Warum soll ich mich nur in meiner Leseblase (Autoren- und Genrevorlieben) bewegen? Auf Insta erhalte ich viel mehr Impulse für andere Bücher und habe so auch einen Überblick, was andere lesen, was up-to-date ist und nicht zu vergessen, die Foto-Ideen.
      Um es mal platt zu formulieren: was mir an Zugriffen auf dem Blog fehlt, erhalte ich auf Insta :)
      LieGrü
      Elena

  7. Liebe Steffi,
    ein wirklich toller Beitrag! Und vielen lieben Dank für die Verlinkung.
    Wir haben uns ja schon ein wenig dazu ausgetauscht, aber ich finde es super, wie du hier manches nochmal besonders auf den Punkt bringst.
    Ich muss ganz ehrlich, übers Handy mache ich auch quasi gar nichts am Blog, weder was für meinen noch bei anderen. Da bin ich wirklich nur auf Social Media unterwegs. Da ich aber für meine Beiträge regelmäßig am Rechner sitze, habe ich mir nun vorgenommen, so wie früher, jedes Mal nach dem Beitragschreiben auf anderes Blogs zu stöbern und mich um die Kommentare zu kümmern.
    Und ja, ich weiß, das möchten nicht viele hören, aber ein Social Media Kanal ist für mich auch kein Blog, überhaupt gar nicht als Wertigkeit gemeint, aber es sind einfach zwei unterschiedliche Dinge.

    Ganz liebe Grüße
    Jill

    1. Huhu liebe Jill,
      dass ein Social Media Account kein Blog ist, verrät schon der Name. Für mich klingt es jetzt abwertend, aber ich finde, er ist nicht weniger wert. Denn viele stecken Herzblut und Zeit in ihren Account und ich finde die Fotos auf Insta bei den meisten klasse.
      Es ist einfach nur eine andere Art der Präsentation, die nicht schlechter oder besser ist, sondern einfach nur anders.
      Und ich finde Diversität und Akzeptanz sollte in allen Bereichen des Lebens gelebt werden.
      LieGrü
      Elena

  8. Schönen guten Morgen!

    Freut mich sehr, dass du das Thema auch mit aufgegriffen hast und vielen Dank auch für die Verlinkung <3
    So zieht das Thema weitere Kreise und vielleicht rüttelt es doch den ein oder anderen wieder wach, um sich wieder mehr mit dem Blog zu beschäftigen – denn es ist und bleibt für mich einfach der schönste Austausch und persönlicher, als auf allen anderen Kanälen. (und nein, das sind für mich auch keine Blogs :D ')

    Ich selber bin so gut wie nie am Handy und mach alles am PC, auch twitter oder instagram – wobei ich da sehr wenig kommentiere. Bei twitter fehlt der Platz und bei insta sind einfach schöne Bilder, da hab ich keinen solchen Mehrwert, wie bei den tollen Beiträgen, die man auf Blogs findet.

    Ich kommentiere ja sehr gerne und so viel, wie mir zeitlich möglich ist und mir macht das immer Spaß, neue Blogs dadurch kennenzulernen und auch natürlich, mich mit den vielen lieben Menschen auszutauschen, die ich jetzt tatsächlich schon seit Jahren über ihre Blogs kennengelernt hab :)

    Ich hoffe, dass wieder etwas mehr Leben in die Bloggerwelt kommt und bin mittlerweile wieder etwas zuversichtlicher, wenn man sieht, was wir für ein tolles Feedback auf unsere Beiträge bekommen!

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Huhu liebe Aleshanee,
      auch hier finde ich es schade, dass es so abwertend den Social Media Accounts gegenüber klingt -> siehe meinen Kommentar zu Jills Meinung.
      Wir werden sehen, ob Blogs untergehen oder nicht, aber die Entwicklung (egal in welche Richtung) werden wir nicht aufhalten :)
      LieGrü
      Elena

      1. Das sollte nicht abwertend klingen – ich kann halt mit twitter und insta nicht so viel anfangen…
        Es ist gut dass es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt und so jeder das findet, wo er sich wohl fühlt. Bei mir sind es eben die Blogs :)

        1. Huhu,
          okay, wieder bewiesen, der Empfänger bestimmt die Message ;)
          Und ja, jeder findet das, wo er sich wohlfühlt. Twitter ist für mich als Quasselstrippe auch nur dabei, weil es dazu gehört.
          LieGrü
          Elena

  9. Hallo Steffi,

    wie schon auf Instagram kommentiert, bin ich eine absolute Blogbefürworterin. Social Media finde ich toll, keine Frage, aber ein Blog ist noch einmal etwas ganz anderes. Ein Blog ist wie deine Website, deins. Da kann keine Social Media Plattform kommen und sagen, “hey, wir werden jetzt ein Tiktok-Klon, um die Plattform noch weiter zu kommerzialisieren und es ist uns egal, ob die die das nicht wollen, auf der Plattform bleiben” oder ein Milliardär kommt nicht schnell genug zum Mars und überlegt sich gegen die Langeweile eine Plattform kaufen zu wollen oder dadurch einfach mal wieder Schlagzeilen machen zu können. Man ist nicht abhängig von den Launen einer Plattform und ein für mich weiterer Vorteil, man kann viel detaillierter auf sein Thema eingehen und es ausweiten.

    Natürlich ist es mehr Arbeit, denn außer der Distribution auf den Social Media Plattform muss auch noch an der Suchmaschinenoptimierung gearbeitet werden, damit man auch dort gefunden wird. Aber diese Arbeit lohnt sich, wenn man sein Thema voranbringen möchte. Leider sind die Kommentare weniger geworden, das stimmt. Das ist schade. Viele Blogs haben auch die Kommentarfunktion abgeschaltet, denn es kommt ordentlich Spam herein. Und viele kommentieren lieber auf Social Media, weil der Beitrag dort geteilt wurde. Das finde ich aber okay, denn Kommunikation verändert sich und wenn ich einen Beitrag dort teile, gefällt es mir auch, wenn er dort kommentiert wird und natürlich auch gerne geteilt wird.

    Das Blog ist die Basis und der Mittelpunkt und die Social Media Plattformen das Sahnehäubchen, denn auch dort entsteht im Idealfall ein guter Austausch. Nur allein auf die Social Media Plattformen zu setzen, wäre mir zu riskant, denn wie wir gerade in diesem Jahr gesehen haben, kann die Plattform willkürlich entscheiden, was geht und was nicht.

    Liebe Grüße

    Antje
    Das Buchzuhause

  10. Hallo Steffi,

    dann will ich auch kommetieren, damit du siehst, dass ich hier gewesen bin. :D

    Ich bin ein Blogfan, weil ich da gezielt an Informationen komme und mehr stöbern kann. Von Instagram war ich am Anfang auch angetan, aber gefühlt sehe ich immer die gleichen Bilder mit ein paar Informationen dazu. Mir ist das zu flapsig, zu wenig und mittlerweile verwende ich auf Insta gar keine Zeit mehr (liegt aber auch daran, dass ich aktuell kaum Zeit habe). Bei Blogs kann ich etwas nachlesen, was auch für Rezensionen, usw. gilt. Ich stolpere manchmal über ein Buch und denke mir, wurde das nicht auf dem oder dem Blog rezensiert? Dann gehe ich wieder dahin und finde den Beitrag auch. Das alles funktioniert bei Social Media für mich nicht.

    Witzigerweise haben sich meine Zahlen so gut wie gar nicht verändert. Im Sommer ist es immer etwas weniger, aber trotzdem tummeln sich die Menschen hier. Mir ist dieses ganze Drumherum völlig egal, weil es mir nur um den Austausch geht. Mittlerweile nehme ich auch so gut wie gar keine Rezensionsexemplare (dieses Jahr waren es 2, und es kommt definitiv keines mehr dazu) mehr an, weil mir die Zeit dafür fehlt. Bücher, die ich lesen will, kaufe oder leihe ich. Ich weiß, dass sich das finanziell nicht bei jedem ausgeht. Ich will einfach nur Spaß am Lesen haben, meine Gedanken zu den Büchern ordnen, teilen und mich mit anderen Buchbegeisterten austauschen und Spaß haben.

    @ Elena, was du mit dem Geben und Nehmen geschrieben hast, damit hast du schon recht. Aber ich habe z.B. gar keine Blogroll – nie gehabt, weil ich das von vornherein nicht wollte. Wenn mir Beiträge gefallen, dann erwähne ich diese in meinen Beiträge und verlinke darauf, falls es einen Bezug zu meinen Inhalten gibt. Aber ich wollte keine Blogs listen, die mit ‘meinen Genres’ wenig zu tun haben oder irgendwie ein ungutes Gefühl bei anderen Blogger:innen auslösen, die ich nicht in der Blogroll habe (weil ich diese vergessen habe, o.ä.) Deshalb gab es die Funktion bei mir nie. Also, ich bin auch z.B. weniger der Typ, der Like für Like oder Follow für Follow praktiziert. Geteilt und gefolgt wird, wenn mir der Inhalt was bringt, mich begeistert, mich das Buch gerade brennend interessiert, etc. Die Reichweite ist mir völlig egal. Ich freue mich über jeden, der zu mir findet und sich Inspiration bei mir holt. Aber wie viele das sind, ist mir egal. Wenn es nur eine Person ist, habe ich meine buchige Mission erfüllt. XD

    So, so viel wollte ich jetzt gar nicht schreiben. :D

    Liebe Grüße
    Nicole

    1. Huhu liebe Nicole,
      mir ist die Vielfalt wichtig. Deshalb ist meine Blogroll bunt gemischt und auch auf Insta folge ich vielen unterschiedlichen Accounts, egal wie welche Schnittmenge wir haben.
      Like für Like usw. gibt es bei mir nicht. Aber wenn ich mit einer Person im Austausch bin, sie persönlich kenne, wir uns mögen, dann ist es für mich selbstverständlich, dass man sich gegenseitig unterstützt – unabhängig von Genrevorlieben oder Themen.
      “Geteilt und gefolgt wird, was mich interessiert”: bin ich total bei dir. Aber wenn ich jeden Beitrag, Post teile, den ich mag, dann komme ich gar nicht mehr zum Bloggen und Instagrammen *lach* Da bin ich dann pragmatisch mit Blogroll ;)
      Dank der Hashtags finde ich bei Insta alles, was ich suche und noch mehr. Und ich merke mir auch Beiträge, wenn sie mir wichtig sind.
      Ich denke, jeder muss seinen Weg finden.
      LieGrü
      Elena

  11. Hallo liebe Steffi,
    ja, das geht wohl fast allen so, dass die Kommentare auf dem Blog weniger werden. Obwohl ich sagen muss, dass ich ein paar wenige Kommentierende habe, die mir regelmäßig auf meinem Blog schreiben. :)
    Ich freue mich einfach immer über jeden Kommentar.
    Bei mir selber ist das so, dass ich auch nicht so gerne über mein Handy kommentiere, aber ich speichere mir meist in meinem Browser interessante Beiträge andere Blogger*innen und sehe mir diese dann später über meinen Laptop an und dann kann ich auch nochmal nach Herzenslust weiter auf dem Blog stöbern. Für mich passt das so am besten. :)
    Okay, manchmal schreibe ich dann etwas spät unter einen Beitrag oder unter eine Rezension meinen Kommentar, aber um die Schnelligkeit geht es ja zum Glück nicht. ;)
    Liebe Grüße
    Diana

    1. Ich glaube, das muss man sich zu Herzen nehmen.
      Auf dem Blog ältere Beiträge zu kommentieren ist absolut in Ordnung und wichtig.
      Wie war das? Zeit ist relativ. Gerade aufm Blog.

  12. Huhu Steffi,
    diese Gedanken hatte ich selbst schon öfter. Habe daran gedacht, wie schade es doch ist, dass so wenig Kommentare geschrieben werden. Dann musste ich, so wie du passend sagst, mir an die eigene Nase packen. Ich lese gerne Beiträge und denke mir, wie gut sie doch sind aber schreibe es nicht in die Kommentarsektion. Dabei ist es egal ob auf Blogs oder Social Media. In dieser Hinsicht bin ich leider viel zu faul.
    Deswegen habe ich mir vorgenommen Beiträge öfter zu kommentieren. Muss das jetzt nur durchziehen.

    Grüße
    Jasmin

  13. Hallo Steffi
    sagen wir es mal so, tot sind sie nichtd, aber es ist halt einfacher und schneller mit den Social Media. Leider ist es halt so, dass die Buchmessn eben auch fehlen mit den ganzen analogen Treffen. In den letzten zwei Jahren gab es leider nicht viel Buchtechnisch zu berichren .. sei es eben die Messen oder gar Lesungen. Durch Aleshanee habe ich zu Dir gefunden und werde wohl hier mal öfters vorbeischauen.
    Uuund… ich bin ein Blogfan und kein Social Media Fan!!
    Liebe Grüße
    Anja vom kleinen Bücherzimmer

  14. Hallo Steffi,

    vielen lieben Dank für deinen tollen Beitrag.
    Der Blog ist tot…. das ist schon eine sehr heftige Aussage und es macht einen auch irgendwie traurig wenn man dann solche Sätzen dann auch noch von anderen Bloggern hört.
    Auch mir ist es schon aufgefallen, dass immer weniger Kommentar unter den Beiträgen sind und man fragt sich dann auch warum?
    Mir hat es dann auch eine Weile ziemlich die Motivation genommen, überhaupt noch was zu posten, weil dann schon die Frage im Raum stand “Warum mach ich mir die Mühe?”.
    Mittlerweile hat sich dieses Gedanken-Karussell zum Glück wieder gelegt und es macht mir auch wieder mehr Spaß Beiträge zu posten.

    Instagram ist zwar für uns Blogger eine verdammt große Konkurrenz geworden, aber ich denke Leser die eine richtige Rezension suchen, die nicht nur 5 Zeilen lesen wollen warum einem das Buch gefallen hat und das die Rezension dann vielleicht nach einem halben Jahr schon wieder gelöscht wird, werden uns immer treu bleiben.

    Und auch ich habe mir vorgenommen spätestens nach dem Beitrag zu dem Thema den ich schon bei der lieben Aleshanee gelesen habe, dass ich wieder mehr neue Blogs besuche sollte und auch mehr wieder kommentieren will.

    Liebe Grüße
    Teresa von Te´s Bücherblog

  15. Hi Steffi und auch an die anderen Kommentator*innen,

    Es brennt, das Thema, es brennt.

    Ich halte es wie Steffi und einige andere: Social Media ist der verlängerte Arm vom Blog, das Verteilerzentrum, um auf Blogbeiträge aufmerksam zu machen.
    Kommentieren und Beiträge lesen, dazu gibt’s bei mir Stöberrunden. Im Normalfall 1x im Monat.

    Ob Blogs aussterben, Social Media bequemer ist, das eine Generationsfrage ist, alles zu schnelllebig zugeht, die Entwicklung eine Rolle spielt, Corona noch was eingebracht hat… Wie auch immer. Ich finde, alles spielt mit rein.

    Was ich feststelle, da ich den Blog noch mit meiner 16 Jahre jüngeren Cousine führe, dass sie viel mehr Wert auf Social Media Content legt als ich.
    Ich will mich auch nicht überall austoben. TikTok hat mich bisher nicht angesprochen. Ich bin auch kein Reel-Fan.
    Ich stecke die Zeit dann lieber in den Blog.
    Ich hab darüber meine Leserschaft und meine Bubble gefunden. Möchte dabei bleiben.

    Allerdings ist mir klar, dass es ohne Social Media nicht geht. Sonst hätten mich oder ich andere nicht gefunden. Eine Abhängigkeit ist dem nicht abzuschreiben.
    Wäre mir das nicht wichtig, dann würde ich nur den Blog haben und keinen weiteren Social Media Account.

    Man kann dazu unendlich viel schreiben…

    Liebe Grüße
    Tina

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