[Rezension] Finsterau von Andrea Maria Schenkel

31. Juli 2017 0 Kommentare
Finsterau von Andrea Maria Schenkel

Autor: Andrea Maria Schenkel | Titel: Finsterau | Verlag: Hoffmann und Campe
Originaltitel: | Übersetzt von: -
Reihe: - | Seitenanzahl: 128 | Genre: Krimi
ISBN: 9783455403817 | Erscheinungsdatum: 29.02.2012
Hardcover, eBook | Preis: 6,99 EUR

Leseprobe Infos zur Autorin


Klappentext


"Ein kleines Dorf mitten im Bayerischen Wald, 1944: Schwanger kehrt die junge Afra zurück in die Enge ihres Elternhauses, das sie Jahre zuvor verlassen hat, um ihr Glück woanders zu versuchen. Und dann eines Tages ist Afra tot, blutüberströmt liegt sie in der karg eingerichteten Wohnstube Johann Zauners Leben ist nie leicht gewesen: Der Erste Weltkrieg, harte Arbeit als Tagelöhner, die Ehe mit Theres, die lange ohne Kinder blieb, dann Afras Geburt, von klein auf widerspenstig und störrisch. Nur der Glaube hat ihm Halt gegeben, auch als die Nazis an die Macht kamen, die er verachtete. Als Johann in der Kirche für seinen Glauben aufstand, wurde er abgeholt. Nach seiner Rückkehr aus dem Gefängnis ist er still geworden. Auch als Afra, die ungehorsame Tochter, schwanger zurückkehrt, schweigt er. Dann kommt Albert zur Welt, und in dem kleinen Dorf spricht man immer lauter über die Häusler und ihre liederliche Tochter."



Meine Meinung


Ein Buch mit 128 Seiten ist für mich ein kleines Buch für Zwischendurch. Normalerweise lese ich Bücher, die wesentlich mehr Seiten haben. Ich mag es, wenn die Geschichte ausschweift, wenn ich mehr über die Charaktere und das Setting erfahre.
Das das bei 128 Seiten und einem Krimi nicht sein wird, war von Anfang an klar.

Deswegen kann ich zu den Charakteren auch wenig sagen. Alles ist recht oberflächlich gehalten. Es wird ein wenig über die Charaktere, gerade über Afra, erzählt, aber auch nicht viel. Aber das ist tatsächlich okay, denn es das was man wissen muss, wird gesagt. Der Autorin geht es scheinbar eher um das was passiert. Man braucht die Charaktere nicht zu mögen oder zu hassen.

Ich mag allerdings keine geschriebenen Dialekte. Ich finde es schlimm, wenn ich Worte nicht verstehe. Ja, der Krimi spielt in Bayern. Aber nein, es müssen nicht ein paar Charaktere auch bayrisch sprechen. Für mich als Norddeutsche etwas schwierig.
"Finsterau" ist im Übrigen der Ort, in dem der Mord geschieht.

Der Schreibstil der Autorin ist ganz gut. Es war leicht zu lesen.
Soweit ich weiß beruht die Geschichte auf einen wahren Fall. Sowas finde ich immer sehr interessant und mit solchen Fakten kann man mich immer locken.
So ist das Buch allerdings auch geschrieben. Viele Zeitsprünge, Wechsel der erzählenden Charaktere und Aussagen der Zeugen. Auf den wenigen Seiten muss man schon aufpassen, was gerade passiert.

Es ist ein netter Krimi für Zwischendurch. Nicht viel Aufsehen um die Charaktere, aber dennoch schön zu lesen.
Ich fand es allerdings mehr interessant als spannend.

Das Cover


Das Cover finde ich richtig toll. Sehr geheimnisvoll.


Fazit


Ein netter Krimi für Zwischendurch.


3/5 Sternchen
(okay)


*Affilinet: Wenn du den Link nutzt, bekomme ich eine Kleinigkeit dafür.

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