[Rezension] Künstliche Intelligenzen von Brian W. Aldiss

23. Februar 2017 | 1 Kommentar

Autor: Brian W. Aldiss
Titel: Künstliche Intelligenzen
Originaltitel: -
Reihe: -
Seitenanzahl: 367
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 9783453191006
Genre: Science-Fiction, Fantasy
Erscheinungsdatum: 2001
Taschenbuch
Preis: nur noch gebraucht
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Leseprobe Infos zum Autor


Kurzfassung


"Welch ein großartiger Stoff für eine SF-Geschichte: Ein kleiner Junge müht sich beharrlich und verzweifelt um die Liebe seiner Mutter und ahnt dabei nicht, dass er einfach keine Chance hat. Er ist nicht wirklich ein Mensch, sondern ein künstliches Wesen, darauf programmiert, die Kinderlosigkeit seiner Eltern zu kompensieren. Für seine Mutter ist er nicht mehr als ein "Superspielzeug", so wie er selbst eines besitzt: Ein sprechender Teddybär steht ihm als Freund und mit durchaus vernünftigen Ratschlägen zur Seite. Auf die Frage "Teddy, Mami und Papi sind doch wirklich, oder nicht?", antwortet das Plüschtier: "Du stellst echt dumme Fragen, David. Niemand weiß, was wirklich tatsächlich bedeutet.""
[Quelle]


Meine Meinung


Über dieses Buch irgendwelche Fakten zu finden, ist wirklich schwierig. 16 Jahre ist es schon alt... Wahnsinn!

Ich habe dieses Buch eigentlich lesen wollen, weil ich vor vielen Jahren den Film gesehen habe. Ich fand den damals ganz gut und das Thema "Künstliche Intelligenzen" interessiert mich sowieso.

Das Buch hat mich enttäuscht! Ganz arg!

Ich hatte mich gewundert, als ich die Kritiken und Bewertungen zu dem Buch gelesen habe. Eigentlich gefiel mir der Anfang ganz gut und ich konnte die Bewertungen nicht nachvollziehen. Dann hatte ich die ersten drei Kapitel gelesen und dann endeten die plötzlich und es fing was ganz anderes an. Also keine Kapitel! Kurzgeschichten, die zufällig zusammenpassten. Mit den gleichen Charakteren... Nach etwas Recherche habe ich dann auch rausgefunden, dass wohl nur einer dieser Kurzgeschichten / Kapitel als Filmvorlage gedient hat. Gut zu wissen!

Die Kurzgeschichten sind durchweg so lala. Entweder strotzen sie vor Fakten, die man nicht versteht oder sie waren langweilig und ja, sogar sinnfrei in meinen Augen.

Das alle Kurzgeschichten von einem Autor sind ist etwas komisch, denn eigentlich zieht ein Autor seinen roten Faden durch. Man kann es einfach lesen, dass es ein Autor ist. Aber die Geschichten sind teilweise so unterschiedlich, dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass es mehrere Autoren sind. Ich möchte mich da aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Lohnt sich das Buch? Nein!
Ich mag das Thema mit den künstlichen Intelligenzen. Ich finde es spannend, wenn aus einem Computer etwas wird, dass schon fast lebendig erscheint. Aber nein. Das Buch ist nicht das, was es ausgibt zu sein.


Das Cover


Das Cover finde ich ja schon recht hübsch. Ist aber wohl eher dem Film geschuldet.


Fazit


Die ersten drei Kurzgeschichten fand ich noch ganz gut, aber der Rest muss nicht unbedingt sein.
Als Filmvorlage diente wohl nur eine der Kurzgeschichten. Schade! Ich hätte gerne mehr gelesen.


2/5 Sternchen
(nicht so)

*Affilinet: Wenn du den Link nutzt, bekomme ich eine Kleinigkeit dafür.

1 Kommentar:

  1. Hey Steffi,
    wie schade, dass das Buch so gar nicht spannend war. Ich kann aber. nach deiner Rezension gut nachvollziehen, warum es dir nicht gefallen hat. finde ich sehr sehr schade für dich! Für mich alleridngs gut, denn so wächst die Wunschliste wenigstens nicht ;-)
    LG
    Yvonne

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