Buchblogger?!

26. Februar 2017 | 66 Kommentare
In letzter Zeit habe ich wieder viel darüber lesen müssen, was wir als Buchblogger doch für einen Ruf haben. 
Aber woher kommt dieser Ruf überhaupt?


Buchblogger und ihr "schlechter Ruf"


Ich möchte jetzt nicht mit den Gerüchte aufräumen. Ich möchte meinen Standpunkt der Dinge erläutern. Schonungslos und ehrlich! Das mit der Ehrlichkeit ist sowieso ein schwieriges Thema. Leider!
Eigentlich bin ich nicht der Mensch, der sich rechtfertigt. Denn es ist mir ehrlich egal, wenn sich Leute über mich den Mund zerreißen. ;)


Die Rezensionsexemplare


Sicherlich wundert es den Einen oder Anderen, warum wöchentlich Bücher bei mir einziehen.
Bin ich reich und kann es mir leisten? NEIN! Wäre aber schön!
Bekomme ich Bücher gratis? JA!
Klar und deutlich JA!
Ich verstecke mich nicht hinter der Aussage, dass ich als Buchblogger keine Rezensionsexemplare annehme, sondern alle selber kaufe. #mutzurwahrheit
Nur weil ich dann als Buchblogger einen "schlechten Ruf haben könnte", weil bei mir zu viele Rezensionsexemplare im Monat einziehen könnten.

Rezensionsexemplare sind in der Regel mit Fristen und viel Arbeit verbunden. Das darf man nicht vergessen. Wenn jemand 10 Rezensionsexemplare im Monat bekommt, dann hat er verdammt viel Arbeit damit. Aber wenn er das möchte, dann ist das sein Ding!

Ich arbeite so unglaublich gerne mit Verlagen und Autoren zusammen. Ich liebe Buchmenschen! Ich liebe es über Bücher zu reden bzw. zu schreiben.
Und wenn mir jemand ein Buch anbietet, das sich wirklich klasse anhört, dann möchte ich es haben und dann lese ich es auch tatsächlich. Und ich schreibe gerne darüber eine Rezension, die ehrlich ist. Und wenn ich dem Verlag und dem Autor auch noch helfen kann, weil ich Werbung für ihn mache. 
Da wäscht doch eine Hand die Andere.

Ich lese aber auch von meinem SuB, der mit knapp 50 Bücher nicht so hoch ist. Wenn ich Bücher kaufe, dann nicht nur eins. Ich kaufe dann ein paar mehr, so dass mein SuB auch gleich extrem höher wird. Ich kann also einige Zeit von meinem SuB leben.
BTW: Ich lese zwischen 7 und 10 Büchern im Monat. Kommt drauf an, wie dick diese sind.

Der schlechte Ruf der Buchblogger

Jeder kann bloggen - daran ist doch nichts besonders


Klar, kann jeder bloggen. Jeder kann sich einen Blog erstellen und darauf los schreiben. Geht ja alles kostenlos und in wenigen Klicks. Ich habe auch einen Blogspot-Blog. Der ist kostenlos! Aber ich habe eine Domain gekauft. Ja, gekauft! Die kostet mich Geld. Geld, das ich für mein Hobby gerne bezahle.
Aber: Letztendlich ist es nicht so einfach!
Copyright, Impressum, Datenschutz... Was darf ich? Was darf ich nicht?
Da steckt wirklich einiges hinter, wo viele nicht drauf achten. Nicht darauf achten, was sie machen und was sie posten. Man kann so viel falsch machen.
Du hast vielleicht jetzt den Eindruck, dass ich Angst machen möchte. Das mochte ich nicht, aber man sollte schon realistisch bleiben.
Ich habe in meinen fast 9 Jahren Bloggerzeit viele Blogs kommen und wieder gehen sehen. Habe gesehen, wie Blogger Abmahnungen erhalten haben. Man wächst mit deinen Blog und das ist auch gut so!
Man darf aber auch nicht die Augen über die Hintergründe verschließen. Ein Blog bedeutet Arbeit. Arbeit, die man aber gerne machen muss. Wer das unter Druck macht, der sollte es sein lassen.


Täglich ein Post online - Muss das sein?


In investiere täglich viel Zeit in meinen Blog. Mein Blog ist mein Baby.
Das ich solche Monsterbeiträge schreibe, wie diesen hier, ist selten. Warum?
Weil ich selber keine Aufsätze in Blogs lesen mag. Wenn ich das selber nicht mag, dann mache ich es auch nicht. Ich teil gerne große Beiträge in mehrere kleine Beiträge auf. Ob der Beitrag dann gelesen wird, kann jeder für sich selber entscheiden. Aber ich lese mir eher einen kleinen Betrag durch, als die lange Aufsätze. Ich habe meistens einige Beiträge in der Pipeline, die ich nach und nach online schicke.
"Qualität vor Quantität". Wer entscheidet denn das bitte? Richtig! Der Leser! Und natürlich man selber. Jeder Mensch ist da anders!


Wer hat uns eigentlich den Ruf verpasst?


Buchblogger! Also wir uns selbst! Das stelle ich jetzt einfach so in den Raum.
Denn wer sonst interessiert sich um die Gegebenheiten anderer Buchblogs? Wen interessiert es, welches Buch man gratis bekommen hat oder wer wann welchen Beitrag online schickt? Nur die aus den eigenen Reihen! Eifersucht? Unfähigkeit? Ich weiß es nicht! Aber auf jeden Fall ist es nichts positives. Aber warum wird es gemacht? Warum macht man sich und den Anderen das Leben als Buchblogger schwer, wo man doch zwei ziemlich geniale Hobbies teilt. Also die Bücher und das Bloggen?

Das ist etwas, was ich nicht verstehe und auch einfach nicht nachvollziehen kann.


Die Buchblogger-Oberliga


Die Überschrift mag ich!
Hier in der Buchbloggerwelt, gibt es eine "Oberliga". 
Die gibt es aber auch in der Booktuber-Welt, habe ich mir sagen lassen.
Vielleicht gibt es sowas auch in den anderen Blog-Genre. Da fehlt mir die Erfahrung! Aber unter den Privat-Bloggern gab es das damals nicht.

Diese sogenannte Oberliga, auch liebevoll A-Blogger genannt, sind die, die den Ton angeben. Warum die überhaupt so beliebt sind, weiß ich nicht. Kann ich auch nicht nachvollziehen! Denn es sind auch Menschen, die hinter einem Bildschirm sitzen. Die eigentlich genau das Gleiche machen wie andere Buchblogger auch. Aber zu denen wird aufgesehen. Was die sagen, das wird gemacht. Wenn die auftauchen, wird sich auf die Knie geschmissen und die Füße geküsst. Naja, das ist jetzt übertrieben, aber im Prinzip passt das ganz gut.
Das klingt jetzt neidisch und eifersüchtig, aber das ist es auf keine Fall. Denn mit denen möchte ich nicht tauschen. Denn bei denen liegt eine Vorbildfunktion, die denen wohl gar nicht bewusst ist.

Wann diese Blogger zu den "Bestimmern" der Buchbloggerwelt geworden sind, kann ich dir nicht sagen, aber ich finde das nicht gut. Und mein Ding ist es überhaupt nicht. Ich bleibe da lieber ich.


Meine lieber Buchblogger, meine liebe Buchbloggerinnen


Lass dir was von einem "alten Hasen" gesagt sein: Mach dein eigenes Ding!
Habe so viele Rezensionsexemplare, wie du lesen und bearbeiten kannst.
Schreibe so viele Beiträge, wie du schreiben willst.
Und stelle sie online, wann immer du willst.
Lass dich auf gar keinen Fall verunsichern. 
Vergleiche dich nicht mit Anderen und mach Anderen nichts nach.
Mach dein eigenes Ding!

Dein Blog, dein Baby, deine Entscheidung!


Die Bloggerwelt lebt von der Vielfalt.
Gerade die Buchwelt ist so bunt und gemischt. Jeder hat seine eigene Vorlieben und das bringt er in seinen Blog ein und das ist perfekt so wie es ist.
Es muss über niemanden hergezogen werden!
Es muss niemand beleidigt werden.


Wer hier eine gewisse Ironie findet, darf sie gerne behalten.
Denn ich finde, das Leben ist zu kurz, um sich Dinge schön zu reden.
Wenn sich jemand angegriffen fühlt, dem sollte der Schuh wohl passen. Und vielleicht sollte dann mal über ein paar Dinge nachgedacht werden.

Kommentare:

  1. Ich bin zwar kein Buchmensch, habe aber trotzdem alles gelesen :)

    Und ja, die A-Blogger gibt es (leider) wirklich überall. Da kannst du als "Kleiner Blogger" noch so viel Liebe und Arbeit rein stecken, es gibt immer Leute die für die Leser anziehender sind als andere. Wenn das bloggen zum "Job" gehört ist das manchmal schon frustrierend.
    Aber wie du schon schreibst, man macht es gerne und letztendlich zählt das am meisten :)

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    1. Hey Nadine,
      das freut mich sehr! :)
      Bei dir ist es ja was anderes. Weil du halt von deinem Blog u.a. auch lebst. Da kann ich es verstehen, dass es frustrierend ist.

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  2. Genauso sehe ich das auch. Ich habe kleine Blogger aber auch große als Vorbild, ich lese Blogs wo vielleicht nur 1mal im Monat was kommt und welche die täglich mehrere Beiträge raus hauen, ich lese das was mir gefällt und genauso blogge ich auch.

    Ich hasse den ganzen Konkurrenzkampd, aber da sind wir wohl vom gleichen Schlag, von der gleichen Generation Blogger :D Als wir mit bloggen anfingen, war das noch ein großes Miteinander. Man lebte von Besuchen,man Kommentierte tägliche und kommunizierte in Foren, man verlinkte sich, weil man Freundschaften aufbaute. Die teils ja noch heute bestehen. Wenn ich überlege wie lange ich dich, Verena, Uli oder Anne kenne :D Gefühl mein halbes leben lang.

    Ich bin auch für mehr Miteinander, statt immer nur gegeneinander.

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    1. Ja, es ist echt krass, wie die Bloggerwelt sich in den Jahren verändert hat. Aber wir haben uns alle auch verändert. Als wir uns "kennenlernten" gab es Sam noch nicht mal.
      Früher gab es auch nur Blogger und keine Sparten bzw. Genre. Entweder hat man es gemacht oder nicht. :D

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  3. Huhu! Alles gelesen! Und für gut befunden! Und es trifft auch auf andere Genres zu bzw. auch auf die Blogs die mit Basteln zu tun haben. Du sprichst mir aus dem Herzen! Genau so mache ich das. Und deshalb war bis gestern auch noch zweiter Advent bei mir auf dem Blog. Und wem das nicht gefällt, dem kann ich auch nicht helfen. Punkt.
    Mach weiter so und bleibe authentisch!
    Herzliche Grüße
    Dagmar

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    1. Hey Dagmar,
      vielen Dank, ich freue mich sehr über deinen Kommentar. Ich finde deine Einstellung super! <3

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  4. Hallo Steffi,
    ich will hier gar nicht so vielm sagen, denn du hast alles gesagt, was es zu sagen gibt. Ich finde deinen Beitrag großartig und hoffe, dass viele (vor allem Blogger) ihn lesen.
    Ganz lieben Gruß und viel Spaß weiterhin beim bloggen
    Yvonne

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    1. Hey Yvonne,
      ich danke dir vom ganzen Herzen! ♡

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  5. Liebe Steffi,

    ein toller Beitrag. Man spürt Deine Leidenschaft und Liebe für Bücher. Ich kann mich Deinen Gedanken nur anschließen. Auch wir betreiben unserer Blog mit sehr viel Engagement und ja es ist Arbeit eine Rezension in einem angemessenen Stil zu schreiben. An manchen Tagen gelingt es mir, anderseits grübel ich manchmal stundenlang um die richtige Formulierung. Wir verdienen mit unserem Blog kein Geld und wollen das auch nicht. Wir wollen Leser begeistern, sie in unsere Welt verführen und Ihnen Buchempfehlungen mitgeben. Es soll Spaß machen. Und hey, wir schauen nicht nach rechts und links, wer hier den Ton angibt und warum. Ehrlich gesagt, interessiert mich persönlich mein Ruf gar nicht, denn wie heißt es so schön: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Wir hoffen und wünschen, dass uns die Leser, Autoren und Verläge frequentieren und ein Lob von diesen Menschen wirkt sehr motivierend. In diesem Sinne, mach einfach weiter so. Liebe Grüße Patricia von Nichtohnebuch

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    1. Hey Patricia,
      das sind noch mal großartige Worte, die ich so unterschreiben möchte.
      Mir geht es da ganz genauso wie dir und ich finde, wir machen es richtig! ♡

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  6. Hi Steffi,

    sehr gelungener Artikel - wir machen unseren Ruf selber, da hast du sowas von Recht. Ich selbst kann das nicht bestätigen, aber viele andere schreiben öfter, dass sie von anderen Buchbloggern regelrecht gemobbt werden. Das geht schon mal gar nicht.

    Mein Blog ist mein Hobby und mein kleiner Schatz. Ich rechtfertige mich nicht - schon gar nicht für die Rezi-Exemplare. Das entspricht einem kleinen Lohn, der auch bei Beautybloggern normal ist. Die erhalten das Produkt zum Teil auch gratis und schreiben dann darüber.

    Ich liebe Bücher und ich liebe es darüber mit anderen zu sprechen oder zu schreiben. Egal ob A-Promi .. äh sorry A-Blogger oder nicht :)

    Ganz liebe Grüße aus Tirol
    Marie

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    1. Hey Marie,
      gemobbt wurde ich auch noch nicht selber. Aber ich habe es schon öfters sehen müssen u.a. bei Twitter und sowas geht gar nicht. Da hast du recht!
      Das ist auch bei Fashionbloggern so u.a. und da finden alles alle total toll und nehmen es so hin. Deswegen meine ich ja, dass dieser Ruf nur von uns selber kommt. Wahrscheinlich Neider, die nicht anders zum Ausdruck gebracht werden können!?

      Also ich bin ja ein stolzer Z-Blogger :D

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    2. Hallo ihr Beiden,
      da schließe ich mich euch an. Gerade diese Beiträge ala "Verlage sollten einzelnen Bloggern nicht so viele Rezensionsexemplare geben" nervt mich immer mehr. Einfach mal bei sich selber bleiben. Für mich spricht aus solchen Postings der blanke Neid, denn was soll es anderes sein. Mir kann es doch ganz egal sein, ob ein anderer Blogger keine, 2 oder 100 Rezensionsexemplare im Monat bekommt. Was geht es mich an? Gar nichts!
      Ich verstehe nicht, dass es anscheinend Blogger gibt, die den anderen nicht das schwarze unter dem Fingernagel gönnen.
      Ich bin ganz froh, dass ich mit meinem kleinen Blog in dieser Hinsicht eher unbeachtet bin, würde mich aber auch nicht mit der Anzahl meiner Rezensionsexemplare verstecken. Wenn der Verlag mir seine Bücher anvertraut, dann macht mich das auch ein bisschen glücklich und ich entscheide, wieviele Rezensionsexemplare ich annehme und niemand sonst :-)
      LG
      Yvonne

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  7. Hallo Steffi
    Ich sage ganz einfach,kurz und knapp das ich dir da völlig zustimme. Ein wirklich schöner Beitrag über den vielleicht der ein oder andere mal etwas länger nachdenken sollte.
    Ich persönlich habe mir von Anfang an zum Motto gemacht, das mein Blog nur mein Hobby ist. Ohne Druck und Zwang. So wie ich es mag, nach Lust und Laune. Wem es gefällt schön, wem nicht, auch gut.
    Mach weiterso und viel Spaß dabei, Maria

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    1. Hey Maria,
      da bin ich ganz deiner Meinung. :)
      So ist es richtig! Mach so weiter!

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  8. Hallo Steffi,

    danke für deinen unterstützenden Beitrag. Manchmal zweifelt man halt und jetzt weiß ich wieder, dass alles genau so ok ist, wie ich es mag und mache. :)

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hey Nicole,
      natürlich ist es okay was du machst. Denn das bist du! ♡
      Und, ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich mag deinen Blog total gerne!

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  9. Das ist mal ein Beitrag zu dem Thema, den ich gern unterschreibe.
    Zur Oberliga: Ich war mal auf einem Treffen auf dem sich mehrere Buchblogger tummelten, da kam ein junger Mann dazu und ein Raunen ging durch die Menge, das ist xy vom xy Blog. Ah ja, muss man den kennen? war dann meine Frage, musste man wohl denn der junge Mann hat kein Wort mit mir gesprochen und machte einen leicht beleidigten Eindruck. ;o)

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    1. Hey Manuela,
      das ist doch krass oder!? Ich finde so ein Verhalten echt traurig...

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    2. Ich wurde von einer anderen Bloggerin vor einigen Jahren auf der Buchmesse auch ganz erstaunt gefragt, ob ich denn nicht wüsste, wer Karla Paul ist, als ich erstaunt fragte, warum alle so um die dunkelhaarige junge Frau herumscharwänzeln? Ich: Nö. Sollte ich?
      Inzwischen weiß ich, wer Karla ist und finde sie sehr sympathisch. Aber deswegen schäme ich mich in keinster Weise, dass ich sie damals nicht kannte. ;-)
      LG
      Yvonne

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    3. Ist doch egal, wer wen kennt. Alle sind gleich und sitzen im gleichen Boot...

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  10. "Dein Blog, dein Baby, deine Entscheidung!"

    Den Satz finde ich toll! Und es ist auch genau so! Jeder sollte das machen, was ihm Freude macht und nicht, was andere sagen. Mir wurde immer gesagt, entscheide dich für ein Thema in deinem Blog. Ähm warum? Ich bin chaotisch, mein Blog ist chaotisch, aber er ist mein Herz. Warum sollte ich also ihn, also auch mich beschneiden und einschränken? Das nicht jeder meiner Lesen jeden Post lesen wird/mag ist mir vollkommen klar, aber muss er ja auch nicht. Ich habe genug Output damit für jeden etwas dabei ist, also shit happens ;)

    Und die Reziexemplare ... warum ist es eigentlich so verpönt das zuzugeben? Ich freue mich über jedes einzelne Buch welches ich gestellt bekommen, welches ich umsonst! lesen darf! Und ich kaufe daneben auch viele selbst, ich ruhe mich ja nicht darauf aus. Was ich lesen will, das kaufe ich mir auch! So! =)

    Liebste Grüße und danke für deinen Beitrag, ich könnte noch viel mehr schreiben ^^
    Vivka

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    1. Hey Vivika,
      das man sich für ein Thema entscheiden muss, ist totaler Quatsch.
      Also ich im März 2008 angefangen habe zu Bloggen, hatte keiner einen Blog zu einem Thema. Alle Blogs hatten ein buntgemixtes Thema. Jeder hat darüber geschrieben, was er wollte. Nach und nach haben sich Blogs immer mehr in Sparten geteilt, so wie man das heute kennt.
      Ich finde es nach wie vor toll, wenn Blogs mehrere Themen haben. So wird es nicht langweilig.

      Ich weiß es nicht, warum es verpönt ist. Ich finde, man sollte zu dem stehen, was man tut. :)

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  11. Hallo Steffi,
    Eigentlich müsste dieser Kommentar nur aus einem Wort bestehen.
    Danke!
    Danke, denn dieser Beitrag ist das, was ich denke wenn ich mir die deutsche (Buch-)Bloggerszene ansehe. Was tun wir denn schon großartig anderes als Spaß haben an dem was wir tun.
    LG,
    Marie

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    1. Hey Marie,
      das ist wirklich so lieb von dir! Deswegen: Bitte ♡

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  12. Hallo Steffi,
    sehr schön geschrieben.
    Ich denke auch , jeder sollte es so machen wie er will / es für richtig hält. Den wie du so schön sagt, dein Blog, dein Baby,deine Entscheidungen.
    Liebe Grüße
    Tanja

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  13. Hallo Steffi,
    Welchen Ruf haben wir als Buchblogger denn? Du schreibst, er wäre schlecht, aber inwiefern? Ich bin auch Buchbloggerin, aber ich kann deine wohl negativen Erfahrungen speziell auch unter Buchbloggern so nicht teilen. Bisher habe ich die meisten Buchblogger als sehr freundlich und bei Fragen auch hilfsbereit erlebt. Darüber bin ich sehr froh!
    Viele Grüße
    Anna

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    1. Hey Anna,
      ich freue mich sehr für dich, dass du das alles nicht so mitbekommen hast. :)

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  14. Ein großes Danke für diesen tollen Beitrag! Harte, aber wahre Worte!

    Ich bin erst seit Mai als Bloggerin unterwegs und durfte mir auch schon den ein oder anderen Spruch snhören, weil ich so viel poste. Das ich das am Wochenende vorplane und das manchmal Stunden dauert, dass wird durch Neid kaum gesehen... Blogger sollten sich unterstützen, anstatt den anderen schlecht zu machen. :(

    Lg

    Steffi

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    1. Hey Steffi,
      das ist doch echt verrückt, dass man sich sowas anhören darf. Man steckt da viel Herzblut und Arbeit rein und dann sowas. Ich finde das geht gar nicht!
      Mach weiter so. Ich finde, du machst das super! ♡

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  15. Huhu
    ein toller Beitrag indem ich dir zustimmen muss. Ich selbst poste, wann ich posten möchte und bei mir kommt nicht jeden Tag ein Beitrag. Dafür hab ich auch einfac die Ideen nicht, wenn es bei anderen anders ist, dann ist mir das auch recht.
    Negative Erfahrungen mit unserem 'Ruf' habe ich zum Glück noch nicht gemacht

    Liebe Grüße
    Lilly

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    1. Hey Lilly,
      und vielen Dank! ♡
      Das ist ja auch vollkommen in Ordnung, wenn das so bei dir ist.

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  16. huhu und guten morgen,

    Ja ich hab auch alles gelesen. Treffende und ehrliche Worte, kann ich so nur unterzeichnen.
    Ich denke auch, diese sogenannten "A-Blogger" gibt es überall , egal in welchem Bereich man nun bloggt.
    Und wenn man diese mal näher betrachtet, sind diese dann nicht so toll, wie eben ALLE bzw sehr viele sagen. Da versteh ich echt null, warum diese dann so in den Himmel gehoben werden.

    Auch ich bin für ein mehr Miteinander, statt immer nur gegeneinander!!!

    LG Sheena

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    1. Hey Sheena,
      das freut mich sehr! ♡
      Die Frage habe ich mir auch schon oft gestellt, obwohl ich ja selber schreibe, dass man es nicht machen sollte. Aber irgendwie versucht man es dann doch zu verstehen... ;)

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  17. Wow, Mut zur Wahrheit tut gut.
    Ich bin begeistert über Deine Worte und ja es ist Arbeit. Wer sich über die Menge Bücher die bei anderen einziehen stört sich wahrscheinlich auch an dem neuen Auto des Nachbarn oder den ewig neuen Schuhen der Freundin. Jeder so wie er/sie will und kann. Dann lese ich lieber bevor ich mir Gedanken um andere Leute machen, die Zeit ist mir viel zu Schade.
    Ein sehr schöner und ehrlicher Beitrag.
    Liebe Grüße
    Kasin

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    1. Hey Kasin,
      und danke schön! ♡
      Deine Worte sind so wahr! Wenn man selbst nicht mit sich zufrieden ist, sollte man in erster Linie an sich selber arbeiten.

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  18. Hallo Steffi,

    Ein ganz toller Beitrag. Ich bin noch nicht so lange Blogger. Aber vieles ist mir auch aufgefallen.

    Danke für den tollen Beitrag.

    Susi von Booklovers

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    1. Hey Susi,
      danke für deinen Kommentar. Ich freue mich sehr darüber! ♡

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  19. Hallo Steffi,

    ehrlich, ich hab mich zu diesen Themen immer ausgehalten, und doch flackert es immer wieder hoch. Ich kann wirklich nicht verstehen und ich danke dir für diese tollen zeigen, denn genau so sehe ich das auch! Ob ich je etwas dazu schreibe, weiss ich noch nicht, aber langsam zwickt es mich eben auch in den Fingern.

    rechtfertigen würde ich mich nicht und ich empfinde deinen Text nicht so. Es sind einfach deine Gedanken zum Thema die immer mal wieder zu hören sind, genau so das Thema Geld verdienen und sich professionalisieren.

    Ich hab dein ganzen Text gelesen und bin wirklich begeistert. ich mag ehrliche blogger, authentische Blogs. Alle anderen, können mich nicht ansprechen.

    Liebe Grüsse und weiter so!
    Alexandra

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    1. Hey Alex,
      mir geht es da genauso wie dir. Allerdings gab es da ein paar "Vorfälle", die haben das Fass zum Überlaufen gebracht und da ich nachts nicht viel geschlafen habe, hat sich der Beitrag in meinem Kopf schon geformt. :D
      Manchmal muss man halt auch mal seine Meinung niederschreiben. Mir hilft sowas immer sehr!

      Ich danke dir sehr für deine Worte! ♡

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    2. oh, das ist natürlich unschön, aber ich gebe dir natürlich recht, manchmal ist es gut sich Luft zu verschaffen und klar zustellen wo man steht.

      Bitte, nichts zu danken ;)

      Schönen Abend dir noch!
      Alex

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  20. Liebe Steffi,

    vielen schreibst du sicher aus der Seele, so auch mir.

    Ich habe mit dem bloggen nur für mich begonnen, denn ich wollte meinem liebsten Hobby einen besonderen Ort schenken. Und so halte ich es noch heute. In erster Linie blogge ich für mich. Ich genieße es zu sehen, wie ich mich weiter entwickle und ich mag es total, wenn sich mein Horizont erweitert.

    Natürlich ist es wunderbar und ein fantastisches Gefühl, wenn andere Menschen gern meinen Blog besuchen. Es gibt kaum eine größere und schönere Motivation, genau so weiter zu machen. Und ich liebe meine "echten" Leser und pfeife auf jeden Fake, den es um das Bloggen herum inzwischen gibt, sowie das abstoßende gieren nach Klickzahlen und Likes.

    Ich sehe keinen Grund sich zu rechtfertigen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, was für ihn das Richtige ist. Wer giert und sich dann noch morgens im Spiegel freundlich anlächelt, bitte. Als Leser eines Blogs, darf ich mir aber sicher auch nicht anmaßen zu wissen, was derjenige tut und warum. Zu klein ist das Fenster, in das man als Außenstehender blicken kann.

    Was mich stört ist, dass der Ruf des Bloggers immer wieder thematisiert wird, sodass er sich tatsächlich langsam festigt. Warum stehen wir nicht einfach darüber? Wir wissen es doch wirklich besser.

    Den maßvollen Umgang mit Rezensionsexemplaren finde ich richtig. Wertschätzung auf beiden Seiten und ein maßvolles gegenseitiges Geben und Nehmen, ist eine wunderbare Bereicherung. Ich liebe meine enge Zusammenarbeit mit Autoren und Verlagen und ich erfreue mich an jedem positiven Feedback, wie ein kleiner Schneekönig.

    Glücklicherweise habe ich in der Bloggerszene kaum nennenswerte negative Erfahrung sammeln müssen, nur leider spürt man unterschwellig immer wieder, dass auch unter Bloggern das Gegenseitige Geben und Nehmen nicht zuverlässig und respektvoll umgesetzt wird. Das stimmt traurig, aber auch das gehört dazu.

    Meine Erlebnisse in der Bloggerszene sind äußerst positiv. Und ich habe es nie bereut, manchmal selbstlos anderen zu helfen. Denn ich bin überzeugt, eines Tages wird auch mir jemand mal selbstlos helfen.

    Sei lieb gegrüßt,

    Nisnis

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    Antworten
    1. Hey Nisnis,
      vielen Dank für deinen tollen Kommentar! ♡
      Ich habe den Eindruck, dass dieser "Ruf" immer wieder aufkommt, weil immer mehr Blogger dazukommen. Weil die Kleinen, den Großen was wegnehmen. Etwas, was sie für sich beanspruchen. Das gibt Neider und darauf folgen Hasskommentare und so weiter. Das ist ein ewiger Kreislauf. Vielleicht würde es sich endlich beruhigen, wenn mehr den Mund aufmachen würden.
      Das mit dem Geben und Nehmen unter Bloggern ist mir auch schon aufgefallen. Ich finde es ziemlich respektlos. Wäre das in der realen Welt auch so, dann würden diejenigen, die es ausnutzen ziemlich blöde dastehen. Aber hier im Internet kann man es ja machen...
      Ich bereue auch gar nichts. Auch wenn es manchmal echt anstrengend und nervig sein kann, ich liebe die Bloggerwelt und die tollen Menschen, die ich bisher kennenlernen durfte.

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    2. Respekt und gegenseitige Wertschätzung ist das ganz simple Rezept.

      Ich bin sehr dankbar für sehr viel schöne Momente in der Bloggerszene die glücklicherweise überwiegen.

      Sei lieb gegrüßt

      Nisnis

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    3. Und die Umsetzung dabei so einfach.
      Geht mir ganz genauso!
      Ich wünsche dir einen tollen Abend!

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  21. "Buchblogger! Also wir uns selbst! Das stelle ich jetzt einfach so in den Raum." Da hast du absolut recht! Denn allein die Bezeichnung Blogger ermöglichte mir auf Arbeit sehr viel Aufmerksamkeit, da diese Gattung als äußerst beliebt gilt und zumeist Erfahrung mit der Onlinewelt hat.
    Daher unterstreiche ich deine Aussage zu 100% - es ist eine interne Sache, nicht ein Stempel von der Außenwelt ;)

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    1. Hey Kaisu,
      danke für deinen tollen Kommentar. ♡
      Ich musste gerade echt schmunzeln. Aber da sieht man doch direkt woher der "Ruf" kommt. ;)

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  22. Hallo Steffi,
    danke für deinen Bericht!
    Ich verstehs auch nicht, wieso so viele nicht nach dem Motto "Leben und Leben lassen" handeln. Ein Miteinander ist doch schöner und vielseitiger.
    Liebe Grüsse
    Anya

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    1. Hey Anya,
      das verstehe ich auch nicht. Da ich aber selber genauso handel, finde ich es unverständlich, wenn andere das nicht tun...

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  23. Hallo Steffi,

    ich bin gerade ein bisschen sprachlos. Ich bin ja noch ein ziemlicher Grünschnabel, wenn man so will.
    Zum Glück habe ich von all dem noch nichts mitbekommen. Aber es ist jetzt das zweite mal in der Woche, dass ich von Konkurrenz höre. Und weiter oben schreibst Du sogar von Hasskomentaren. O.O Echt jetzt?
    Gott, was haben die für ein Problem?
    Und manche sind neidisch, wenn 10 oder 20 Bücher bei Dir einziehen? Versteh ich das richtig?
    Bei buechernest.blogspot.de habe ich gerade über die böse Welt da draußen philosophiert. Die böse Welt scheint ja nicht so weit weg zu sein.
    Ich habe auch nicht so viel Geld für viele neue Bücher. Aber neben den Rezi-Exemplaren gibt es ja auch noch die Bücherei. Also wo liegt das Problem der Leute?
    Und das da jede Menge Arbeit dahinter steckt, sollte doch eigentlich jeder Blogger wissen.
    Die Alpha-Tiere sind mir noch nicht begegnet, vermutlich zum Glück. Oder ich habe sie als solche nicht wahrgenommen, hihi.
    D.h. es gab schon ein paar Blogs, die ich echt toll fand. Aber wenn es einer nicht nötig hat, zumindest ein Dankeschön unter ein langes Kommentar von mir zu setzen, dann habe ich es auch nicht mehr nötig, da vorbei zu schauen.
    Es gibt so viele Blogs, da suche ich mir doch die aus, die auch nett zu mir sind bzw meine Kommis zu schätzen wissen.

    Tzzz, die Dummen sterben nicht aus.

    Liebe Grüße
    Lilly

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    Antworten
    1. Hey Lilly,
      danke dir für deinen langen Kommentar. :)
      Naja, direkt auf mich neidisch jetzt nicht unbedingt. Aber ich habe es schon als Seitenhieb gelesen, die in die Allgemeinheit rausgehauen wurde. Total nervig!

      Wo das Problem liegt, weiß ich auch nicht. Jeder darf das ja machen, was er möchte. ;)
      Aber das Kommentar-Problem kenne ich schon gut. Das gilt auch bei Kommentaren auf Insta oder Tweets. Da wird halt nur reagiert, wenn einer aus der Elite was schreibt. :D Aber sollen dir mal machen!

      Die Dummen sterben wirklich nicht aus. Da hast du recht!!! :D

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  24. Hallo Steffi!

    Toller Beitrag! Ich kann dir nur in allem recht geben!

    Dein Blog, dein Baby, deine Entscheidung!
    Das find ich super und so ist es auch! Jeder soll das machen, was er möchte!

    Ich verstehe auch nicht den Neid, wenn einer viele Rezensionsexemplare bekommt. Die würde ein anderer sicher auch bekommen. Aber ich will gar nicht so viele haben. So viele würden mich stressen.

    Ich lese auch liebere kürzere Beiträge, aber wenn längere so gut sind wie deiner bleibe ich bis zum Ende dran. ;-)

    Mach weiter so! :-)

    Alles Liebe
    Barbara von Barbaras Paradies

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    1. Hey Barbara,
      und danke schön! :)
      Jeder darf das machen, wie er möchte. Jeder liest ja auch anders. Der eine schneller und der andere langsamer. Das ist ja auch gut so. ;)

      Danke dir für die lieben Worte!! ♡

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  25. Liebe Steffi,

    leider bin ich erst heute auf Deinen Blog aufmerksam geworden und ich sehe, ich habe bislang etwas verpasst. Dir daher zunächst einmal ein sehr großes Kompliment für Deine Arbeit!

    Dein Beitrag kommt für mich zur rechten Zeit. Ich bin - vermutlich wie viele hier - noch nicht sehr lange bloggend dabei und schon macht sich hier und da Ernüchterung breit. Die Frage nach dem Sinn stellt sich, die Hoffnung auf einen regen Austausch und offene Arme in der Community kommt ins Wanken. Aber dann bleibt man dran und es kommt eine so wunderbare Aktion wie das #litnetzwerk und plötzlich lernt man neue Menschen kennen. Ausdauer wird sich auszahlen - ich hoffe, ich habe den langen Atem.

    Wichtig ist, dass man in allem was man tut, ganz bei sich ist. Habe ich Zeit zu lesen, dann lese ich. Habe ich eine stressige berufliche Phase, dann bleibt das Buch eine zeitlang liegen. Und so ist es auch mit dem Bloggen. Wer taktisch denkt, verbaut sich die Freude, die ein solches Hobby mit sich bringen sollte.

    Und genau deshalb wird jetzt von mir ein ähnlicher Beitrag zum Thema veröffentlicht, der erst für morgen "geplant" war ;)

    LG
    Stefan

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    1. Hey Stefan,
      danke für deinen lieben Kommentar und dem Kompliment! :)

      Du hast so recht! Es gibt so viele liebe Blogger da draußen, da lohnt sich der Kontakt auf jeden Fall. Ich drück dir die Daumen, dass dein Atmen lange anhält. :)

      Ich werde bei dir auf jeden Fall vorbei schauen.

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  26. Hey!
    Ich nochmal. Ich muss mich mal für ein paar "A-Blogger" in den Ring werfen. Für mich gehören da nämlich auf jeden Fall auch Steffi und Kai von "his + her books", Nicole von "Cinema in my head" und Mara von "Buzzaldrins Bücher", zu den A-Bloggern und die sind alle super sympathisch und hilfsbereit. Kein bisschen überheblich oder abgehoben. Ich habe manchmal eher das Gefühl, dass es die sind, die sich selbst für A-Blogger halten, die auf andere herabsehen.
    LG
    Yvonne

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    1. Die Klassifizierung "A-Blogger" finde ich extremst doof. Die gibt es nicht! Und nur weil jemand das behauptet, heißt es ja nicht, dass sie das sind. Auch hier sitzen alle im gleichen Boot. Nur weil jemand erfolgreicher als jemand anders ist, macht es ihn doch nicht besser. Blogger ist Blogger, genauso wie eine Mensch ein Mensch ist.

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    2. Ich würde es auch eventuell nicht als A-Blogger bezeichnen, habe diesen Begriff nur aufgegriffen, da du ihn so verwendet hast. Aber es gibt in jedem Beruf, bei jedem Hobby, bei allem, was wir tun, eben Menschen, die erfolgreicher sind in dem, was sie tun und Menschen, die es nicht so sind. Ich kann das durchaus neidlos anerkennen, dass die oben genannten (in meinen Augen) sehr gute Blogger sind. Für mich durchaus Menschen, die ich mit dem, was sie tun schätze und auch ein Stück weit dafür bewundere. Das finde ich völlig natürlich. Auch in meinem Beruf gibt es Menschen, bei denen ich anerkennen kann, dass sie in meinem/unserem Beruf durchaus besser sind als ich. An denen versuche ich mich zu orientieren um selbst auch besser zu werden.

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    3. Jetzt klassifizierst du auch nicht mehr. ;)
      Ich hatte oben ja geschrieben, dass ich es ziemlich blöde finde, dass es überhaupt gemacht wird.
      Wie du schon schreibst, man kann sich an diesen Bloggern orientieren.
      Ich finde, dass muss man aber nicht. Gerade in der Blogger-Szene sind doch individuelle Blogs schöner als nachgemachtes, weil jemand der mehr Follower hat es vielleicht besser macht als man selber. Und ich finde, da denkt man total falsch.
      Ich finde, du bloggst perfekt, so wie du es machst. Du bist du! Aber natürlich kannst du machen, was du möchtest. Das darf jeder. Aber jemanden nachzueifern, den man selber nicht ist, ist vielleicht nicht Sinn der Sache.

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    4. Das sehe ich ganz genauso, wie du! Nachmachen ist blöd. Orientieren und von anderen lernen finde ich wichtig. Blogmäßig ist es mir nicht so wichtig. Da blogge ich so, wie es mir Spaß macht und wie ich bin. Damit verdiene ich ja auch kein Geld.

      Beruflich ist es mir wichtig immer besser zu werden. Da finde ich es schon enorm wichtig andere nachzuahmen (da denke ich z. B. an Führungsqulitäten oder die Art, wie man in Besprechungen redet, um ernst genommen zu werden, etc.). Meiner Ansicht nach ist es beruflich total wichtig, sich an Besseren zu orientieren und zu lernen, um selbst besser zu werden, nicht mehr den Kürzeren zu ziehen, sondern sich mit dem, was man will auch durchzusetzen. Und messen tut bzw. muss man sich automatisch mit anderen, wenn man Karriere machen will.

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    5. Beruflich ist doch auch völlig in Ordnung. Da stehe ich ganz an deiner Seite, aber darum geht es doch gar nicht hier. :D
      Ich glaube, wir sind da so ziemlich einer Meinung. :)

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    6. Vielleicht habe ich da tatsächlich ein bisschen was vermischt. :D Das Thema trifft beruflich gerade irgendwie einen Nerv bei mir. Sorry ;-)

      Blog- bzw. hobbymäßig bin ich da ganz bei dir :-)

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  27. Huhu!

    Ich nehme inzwischen (bis auf ganz wenige Ausnahmen, wenn ich bei Leserunden oder Blogtouren mitmache) keine Rezensionsexemplare mehr an, was aber nicht daran liegt, dass ich einen schlechten Ruf befürchte, sondern einfach daran, dass ich mir selber zu viel Druck damit mache - Fristen lösen bei mir immer leichte Panikgefühle aus, obwohl ich es eigentlich immer geschafft habe, sie einzuhalten! ;-)

    Ich leihe inzwischen stattdessen viele Bücher bei der Onleihe und habe ein Abo bei Skoobe, das ich ausgiebig nutze - sonst könnte ich es mir auch nicht leisten, mir alle Bücher wirklich zu kaufen.

    Aber ich denke auch nicht, dass das Annehmen von Rezensionsexemplaren was ist, wofür man sich schämen müsste. Wie du schon sagst, es ist eine Menge Arbeit, und wer sich die Arbeit macht, der tut doch nichts Falsches. Schämen müsste man sich höchstens, wenn man jede Menge Rezensionsexmplare annimmt und dann nur Rezensionen irgendwo abschreibt oder Ähnliches.

    Vielleicht ändere ich meine Entscheidung ja irgendwann auch nochmal und sage stattdessen: Ok, ich nehme wieder Rezensionsexemplare an, aber nur höchstens drei im Monat oder so. Mal sehen! Im Moment bin ich ganz happy damit, wie es ist.

    Mein SUB ist mit 446 Büchern ziemlich umfangreich, aber da ich auch zwischen 130 und 150 Büchern im Jahr lese, sehe ich das nicht mehr so tragisch - früher habe ich mir da richtig einen Kopf drum gemacht.

    Ich habe mir auch gerade eine Domain für meinen Blog eingerichtet. :-) (Allerdings lädt der seitdem viel langsamer, sehr merkwürdig...)

    Als ich angefangen habe, habe ich mich ein wenig erschlagen gefühlt von Dingen wie Copyright, Impressum und Datenschutz, aber man kommt ja doch relativ schnell rein, wenn man sich wirklich ausgiebig damit beschäftigt! Jetzt wird mein Blog demnächst vier, und es ist zwar immer noch viel Arbeit, aber ich fühle mich selbstsicherer damit.

    Ich muss zugeben, ich weiß gar nicht wirklich, wer alles zur "Oberliga" gehört! Aber ich glaube auch nicht, dass das ein Titel ist, den ich selber anstreben wollte. Klar freue ich mich über jeden Leser, aber ich möchte mich nicht zum "Bestimmer" aufschwingen - wie du schon sagst, eigentlich tun wir doch alle das Gleiche und keiner sollte mehr wert sein.

    Ein toller Beitrag! :-)

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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    1. Wow, danke für deinen tollen Kommentar! :) (Und für die Verlinkung!!!)

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