[Rezension] Bluescreen von Dan Wells

4. Oktober 2016 0 Kommentare
Bluescreen von Dan Wells

Autor: Dan Wells | Titel: Bluescreen | Verlag: Piper
Originaltitel: Bluescreen | Übersetzt von: Jürgen Langowski
Reihe: - | Seitenanzahl: 368 | Genre: Fantasy
ISBN: 9783492280211 | Erscheinungsdatum: 04.10.2016
eBook, Broschur | Preis: 12,99 EUR





Kurzfassung


"Los Angeles im Jahr 2050 ist eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Für die Menschen ist das wie Sauerstoff zum Leben – auch für die junge Marisa. Sie wohnt im Stadtteil Mirador, doch ihre wirkliche Welt ist das Netz. Und sie findet heraus, dass darin ein dunkler Feind lauert. Als sie an die virtuelle Droge Bluescreen gerät, die Jugendlichen einen sicheren Rausch verspricht, stößt Marisa auf eine Verschwörung, die größer ist, als sie je ahnen könnte ..."




Meine Meinung


Dan Wells ist ein Autor, den ich sehr gerne lese. Er schafft es immer wieder einen in die Geschichte hinein zu ziehen. So dass man das Gefühl hat, dass man mittendrin ist und nicht nur mitliest.

Ich muss allerdings echt sagen, dass es bei diesem Buch sehr gedauert hat, bis ich drin war. Sogar bis ich den Sinn des Buches verstanden hatte. Ich hatte kurzzeitig überlegt, das Buch zur Seite zu legen, aber ich konnte mir beim Besten willen nicht vorstellen, dass der Autor etwas Schlechtes abliefert. Nach gut 140 Seiten konnte ich es dann auch nicht mehr aus der Hand legen.

Der Klappentext ist recht kurz gehalten, denn online steht tatsächlich mehr, als auf dem Buch. Das finde ich immer recht schade, da ein Buch ja auch offline
Ich möchte die den Klappentext auf dem Buch nicht vorenthalten.
"Los Angeles im Jahr 2050.
Eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst - solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Doch im Netzt lauert ein Feind, der nur auf dich gewartet hat."
Ich finde den Klappentext auf dem Buchrücken etwas dürftig. Den Klappentext aus dem Netz finde ich besser, da es auch den Inhalt einfach besser wieder gibt.

Die Geschichte an sich finde ich sehr gut. Der Plot und die Grundidee sind sehr gelungen.
Teilweise sind viele Fremdwörter aus der "Computersprache" in dem Buch zu finden. Finde ich etwas schwierig, wenn sich jemand so gar nicht damit auskennt. Für mich war es kein Problem, da mich die ganze Materie interessiert. Der Autor hat wirklich sehr gut recherchiert und man merkt richtig, dass er es geliebt hat, das Buch zu schreiben. Er war mit Herz und Seele dabei.

Die Charaktere sind teilweise etwas oberflächlich gehalten, aber das kenne ich schon vom Autor. Auch in seinen anderen Büchern ist es immer die Geschichte, die im Vordergrund steht und nicht die einzelnen Charaktere. Finde ich einerseits etwas schade, aber andererseits vollkommen in Ordnung. Er zieht das Buch dabei nicht unnötig in die Länge.


Das Cover


Das Cover gefällt richtig gut. Es sticht aus der Menge raus und zeigt, was in ihm steckt.


Fazit


Auch wenn ich schwer reingekommen bin, finde ich das Buch letztendlich wirklich gelungen.

4/5 Sternchen
(ganz gut)


Herzlichen Dank an Piper für das Rezensionsbuch. 
*Affilinet: Wenn du den Link nutzt, bekomme ich eine Kleinigkeit dafür.



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