[Rezension] Der Campus von Tom Clancy

26. April 2016 | 3 Kommentare

Autor: Tom Clancy
Titel: Der Campus
Originaltitel: Support and Defend
Reihe: Band 17
Seitenanzahl: 560
Verlag: Heyne Verlag (Heyne HD)
ISBN: 9783453270114
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 26.10.2015
Hardcover, Taschenbuch, eBook
Preis: 22,99 oder 9,99 EUR kaufen




Kurzfassung


"Dominic Caruso ist Agent von Präsident Jack Ryans geheimer Organisation Campus, die inoffiziell operiert, vorbei selbst an CIA und NSA. Der Mordanschlag auf seinen israelischen Freund und dessen Familie deutet auf eine undichte Stelle bei den Geheimdiensten hin. Die Suche nach Hintermännern führt ihn zu Ethan Ross, einem Mitarbeiter im Weißen Haus mit Zugang zu hochsensiblen Daten. Caruso ist der Einzige, der verhindern kann, dass sie dem Feind in die Hände fallen. Aber wer genau ist der Feind?"




Meine Meinung


Bei "Der Campus" handelt es sich um bereits den 17. Band aus dem "Jack Ryan / John Clark-Universum". Tom Clancy verstarb bereits im Oktober 2013. Dieses Buch wurde wohl von Mark Greaney geschrieben.
Ich finde es nicht toll, wenn ich Fakten zu einem Buch nachforschen muss. Aber warum Mark Greaney weiterhin Tom Clancy-Bücher veröffentlichen muss, das wollte ich dann doch herausfinden. Aber man findet nichts. Bereicherung durch einen bekannten Namen? Familienmitglied, der das Andenken von Tom Clancy weiterführen möchte? Keine Ahnung!

Aber mal zum Buch!
Auch wenn es bereits der 17. Band der Serie ist, lässt sich dieser Band wunderbar selbstständig lesen. Die Charaktere sind toll geschrieben und es hat die nötige Tiefe. Nicht soviel, aber auch nicht zu wenig. Das Thema der Geschichte ist an sich sehr spannend geschrieben, so dass ich es nicht schlimm finde.

Ich hatte allerdings Probleme in die Geschichte rein zu kommen. Ich schiebe es hier einfach mal in die Schreibweise des Autors. Sie ist irgendwie nicht so einfach. Wobei ich hier mich von Tom Clancy abgrenzen möchte. Ich möchte noch ein Buch lesen, das definitiv aus der Feder von Tom Clancy stammt. Damit ich mir hier auch ein Urteil bilden kann.

Ich habe gelesen, dass die ersten Bände dieser Reihe - also die von Tom Clancy selbst verfasst - wesentlich spannender und besser sind.
Ich habe gelesen, dass dieses Buch schwach sein soll. In Gegensatz zu den ersten Bänden.
Ich finde diesen Band, (wenn man bedenkt, dass ich die Reihe so gar nicht kenne) völlig okay. Wenn man erstmal drin ist, ist er gut zu lesen.



Das Cover


Der Schutzumschlag ist okay. Ist irgendwie so ein "Männer"-Cover. Aber es passt zum Buch.
Darunter ist es schwarz, aber für die Frau ist der Autorenname auf dem Buchrücken in silberner Schrift.

Fazit


Ein netter Thriller für zwischendurch.


3/5 Sternchen





Vielen, vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag

Kommentare:

  1. Hey Steffi,

    ich habe bereits mehrere Bücher (chronologisch die ersten der Reihe) von Tom Clancy gelesen. Hierbei möchte ich dir wirklich die ersteren ans Herz elgen - vor allem "Jagd auf Roter Oktober" und "Der Kardinal im Kreml". Allerdings sind auch die sehr dicken Bücher "Ehrenschuld", "Befehl von oben" (die aufeinander folgen) und "Dead or Alive" super!

    Zu dem Namen: Dieser wurde an Ubisoft verkauft (s. die Spiele wie "Tom Clancy's Splinter Cell" oder "Rainbow Six" etc. - auch das neuste "Tom Clancy's The Division"). Wie sich das mit dem Autorennamen verhält weiß ich nicht, doch ich vermute, hier wird es ähnlich abgelaufen sein. Trotzdem finde ich es interessant, über ein doch sehr aktuelles Thema einen solchen Thriller zu lesen - was irgendwann auch noch geschehen wird :D

    Deshalb dringende Empfehlung an dich, auch trotz der sehr männlichen Cover, die älteren Werke zu lesen :-)

    Liebe Grüße
    Alex

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    1. Huhu Alex,
      das werde ich auf jeden Fall machen.

      Das sowas auch in der Buchwelt vorkommt war mir neu. Finde ich jetzt nicht so gut. Ein Autor sollte sich nicht mit fremden Ruhm schmücken!

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    2. Lies dir mal ein bisschen was über James Patterson durch... da wird mir ganz übel.
      Andererseits muss man auch sagen, dass dies eher die Ausnahme ist und hier wohl eher ein Geschäftssinn hintersteckt, der das Schreiben als Mittel zum Zweck sieht. Und im Falle von Clancy ist dies ja nach seinem Ableben passiert, obwohl er auch zu Lebzeiten Co-Autoren hatte, die ihm entweder beratend zu Seite standen, oder aber einige Passagen geschrieben haben.

      Im Endeffekt aber wohl doch eher eine Vorgabe der Verlage, die sich so eines Bestsellers sicher sein können und imemrhin auch die Fristen vorgeben.

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